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Börsen in Asien: Verluste nach US-Vorgaben, Telekomwerte in Hongkong unter Druck
Im Technologiesegment rutschten Sony um 2,9 Prozent ab. Daneben schlossen Canon, Olympus und Tokyo Electron mit Abschlägen von jeweils mehr als 2 Prozent. Automobilwerte entwickelten sich ebenfalls schwach. So verloren Toyota 1,3 Prozent, Honda 3,3 Prozent und Nissan 2,1 Prozent. Yamaha gaben 4,6 Prozent ab. Im Finanzsektor verschlechterten sich Papiere der Großbank Mitsubishi UFJ Financial um 1 Prozent. Daneben gaben Mizuho Financial leicht und Sumitomo Mitsui Financial 1,4 Prozent ab.
Nach der gestern angekündigten Neuordnung des chinesischen Telekommunikationssektors stand die gesamte Branche in Hongkong unter Druck. Im Rahmen des Umbaus übernimmt China Telecom die CDMA Mobilfunknetzwerk-Assets von China Unicom. China Unicom wiederum übernimmt den Festnetzbetreiber China Netcom. In der Folge brachen heute China Telecom um 12,7 Prozent, China Unicom um 14,1 Prozent und China Netcom um 12,8 Prozent ein. Die Aktie von China Mobile verlor 2,2 Prozent.
Japan:
Nikkei 225: 14.209,17 (-1,60 Prozent)
TOPIX: 1.407,44 (-1,24 Prozent)
China:
Hang Seng: 24.375,76 (-1,83 Prozent)
Shanghai Composite: 3.436,40 (-0,65 Prozent)
Thailand:
SET-Index: 806,86 (-0,41 Prozent)
Südkorea:
Seoul Composite KOSPI: 1.819,39 (-1,52 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Die fünftgrößte japanische Handelsgesellschaft Marubeni Corp. (ISIN JP3877600001/ WKN 860414) hat einen Großauftrag aus Katar erhalten. Unternehmensangaben von heute zufolge errichtet der Konzern für die Qatar General Electricity & Water Corp. (Kahramaa) im Nordwesten von Doha City ein Stromkabel-Netzwerk mit einer Länge von rund 100 Kilometern. Damit setzt Marubeni bereits das fünfte Infrastrukturprojekt für Kahramaa um. Der Auftragswert wurde auf rund 13,5 Mrd. Japanische Yen beziffert.
Der japanische Stahlkonzern Kobe Steel Ltd. (ISIN JP3289800009/ WKN 858737) errichtet in China ein Werk für Schweißmaterialien. Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" heute berichtet, reagiert der Konzern damit auf die starke Nachfrage der chinesischen Schiffbauindustrie. Die geplante Anlage, die voraussichtlich im April 2009 in Betrieb genommen werden wird, verfüge anfangs über eine Kapazität von monatlich 1.000 Tonnen. In einem weiteren Schritt solle die Kapazität verfünffacht werden. Die gesamten Investitionskosten für das zweite chinesische Werk des Konzerns liegen laut dem Bericht bei rund 6 Mrd. Japanischen Yen. (03.06.2008/ac/n/m)
Aktien in diesem Artikel
| Marubeni | 3,6 | -1,4% | |
| Kobe Steel | 1,5 |
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