Royal Dutch Shell Grou a 1 Aktie [WKN: A0D94M / ISIN: GB00B03MLX29]

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31.01.2008 14:33
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Börsen in Europa: Deutlich rote Vorzeichen, zahlreiche Unternehmensergebnisse im Blick

Paris (aktiencheck.de AG) - Ungeachtet der jüngsten Zinssenkung in den USA bewegen sich die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag nach unten. Belastet von schwachen US-Vorgaben und anhaltenden Subprime-Sorgen verliert der Dow Jones EURO STOXX 50 aktuell 1,23 Prozent auf 3.742,59 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 büßt daneben 1,77 Prozent auf 3.180,58 Zähler ein. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 fällt um 1,53 Prozent auf 853,41 Indexpunkte zurück. Die europäischen Länderbörsen liegen ebenfalls in der Verlustzone.

Royal Dutch Shell geben in London knapp 2 Prozent ab. Der Ölkonzern konnte Umsatz und Ergebnis im vierten Quartal kräftig steigern. Insgesamt bargen die Ergebnisse aber keine positiven Überraschungen. Der Pharmakonzern AstraZeneca hat im abgelaufenen Quartal aufgrund hoher Sonderbelastungen weniger verdient, allerdings die Erwartungen übertroffen. Die Aktie verliert aber dennoch rund 2 Prozent. Titel des Mobilfunkbetreibers Vodafone, dessen Umsatz im dritten Quartal um knapp 16 Prozent gestiegen ist, knicken um 4 Prozent ein. Die Anleger zeigten sich enttäuscht, dass der Ausblick lediglich bestätigt wurde.

In Paris verlieren Vivendi-Titel 1,4 Prozent. Der Medien- und Mobilfunkkonzern hat am Vorabend die Umsatzzahlen zum vierten Quartal 2007 veröffentlicht. SUEZ legen ein halbes Prozent zu. Der Energie- und Wasserversorger meldete heute, dass er seinen Umsatz im vierten Quartal um 11 Prozent gesteigert hat.

Anteilsscheine des schwedischen Bekleidungskonzerns Hennes & Mauritz gewinnen in Stockholm 1,7 Prozent. Das Unternehmen verbuchte im vierten Quartal dank deutlich gestiegener Umsatzerlöse in Europa einen Umsatz- und Ergebnisanstieg.

Indexstände (14:18 Uhr):

Dow Jones EURO STOXX 50: 3.742,59 (-1,23 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 3.180,58 (-1,77 Prozent)

EURONEXT 100: 853,41 (-1,53 Prozent)

FTSE 100 (London): 5.749,00 (-1,51 Prozent)

CAC40 (Paris): 4.797,49 (-1,56 Prozent)

MIB 30 (Mailand): 33.845,00 (-1,25 Prozent)

IBEX 35 (Madrid): 13.047,70 (-1,28 Prozent)

SMI (Zürich): 7.505,42 (-2,17 Prozent)

ATX (Wien): 3.770,73(-1,64 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Die britisch-niederländische Royal Dutch Shell plc (ISIN GB00B03MLX29/ WKN A0D94M), der zweitgrößte Ölkonzern in Europa, teilte heute mit, dass ihr Gewinn im vierten Quartal um 60 Prozent zugelegt hat, was mit rekordhohen Ölpreisen zusammenhängt. Der Umsatz des Konzerns stieg im Berichtszeitraum ebenfalls kräftig an. Die gesamte Öl- und Gasproduktion war indes rückläufig.

Der britische Pharmakonzern AstraZeneca plc (ISIN GB0009895292/ WKN 886455) legte heute die Geschäftszahlen für das vierte Quartal vor. Demnach verbesserten sich die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich deutlich, wobei der Konzern vor allem von einer starken Absatzentwicklung bei Medikamenten wie dem Antidepressivum Seroquel profitieren konnte. Aufgrund restrukturierungs- und akquisitionsbedingter Einmalbelastungen war der Nettogewinn nach Anteilen Dritter rückläufig. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern eine Fortsetzung der starken Umsatzentwicklung.

Der britische Mobilfunkbetreiber Vodafone Group plc (ISIN GB00B16GWD56/ WKN A0J3PN) meldete heute, dass er seinen Umsatz im dritten Quartal um 15,8 Prozent gesteigert hat. Zudem wurde der Ausblick bestätigt. Das organische Umsatzplus lag bei 4,4 Prozent.

Der französische Medien- und Mobilfunkkonzern Vivendi S.A. (ISIN FR0000127771/ WKN 591068) hat am Mittwoch die Umsatzzahlen zum vierten Quartal 2007 veröffentlicht. Die Umsatzerlöse verbesserten sich demnach um 8,5 Prozent. Unter Berücksichtigung konstanter Wechselkurse belief sich das Umsatzplus auf 10,5 Prozent.

Der französische Energie- und Wasserversorger SUEZ S.A. (ISIN FR0000120529/ WKN 852491) meldete heute, dass er seinen Umsatz im vierten Quartal um 11 Prozent gesteigert hat, was auf einen höheren Stromabsatz in Europa bei gestiegenen Preisen zurückzuführen ist. Im Gesamtjahr wurde damit ein Umsatzwachstum von 7,2 Prozent erzielt. Das organische Wachstum lag bei 6,2 Prozent.

Der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel N.V. (ISIN NL0000009132/ WKN 914188) veröffentlichte heute sein Trading Update, nach dem Abschluss der ICI-Übernahme und vor der Bekanntgabe der Jahresergebnisse am 6. März. Der Jahresumsatz des Konzerns (ohne ICI-Übernahme) wird sich um 2 Prozent gegenüber 2006 erhöhen. Der vorläufige Umsatz sämtlicher ICI-Aktivitäten in 2007 stieg um 1 Prozent. Beim EBIT-Ergebnis (ohne Einmaleffekte) für 2007 ist der Konzern zuversichtlich, die durchschnittliche Erwartung der Analysten von 897 Mio. Euro erfüllen zu können.

Der schwedische Bekleidungskonzern Hennes & Mauritz AB (H&M) (ISIN SE0000106270/ WKN 872318) verbuchte im vierten Quartal dank deutlich gestiegener Umsatzerlöse in Europa einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, stieg der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum um 17 Prozent. Unter dem Strich verbuchte Hennes & Mauritz einen deutlichen Nettogewinnanstieg.

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk A/S (ISIN DK0010280817/ WKN 862934) musste im vierten Quartal aufgrund von Einmalbelastungen in Zusammenhang mit der Einstellung der Entwicklung eines inhalierbaren Insulinwirkstoffs einen Ergebnisrückgang ausweisen. Wie der Pharmakonzern heute erklärte, konnte der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum dagegen verbessert werden. (31.01.2008/ac/n/m)

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