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Börsen in Europa: Freundlich, Electrolux und Scania nach Zahlen schwächer
Papiere der Royal Bank of Scotland gewinnen in London 1,7 Prozent. Laut einem Pressebericht will die Bankgesellschaft im Zuge der geplanten Integration der von der niederländischen ABN AMRO übernommenen Investmentbanking-Aktivitäten ein groß angelegtes Stellenabbauprogramm durchführen.
In Stockholm geben Titel von Electrolux rund 1 Prozent ab. Der weltweit zweitgrößte Hersteller von Haushaltsgeräten hat im ersten Quartal einen Verlust erwirtschaftet, die Erwartungen aber dennoch übertroffen. Scania liegen mit 1,2 Prozent im Minus. Wie der Nutzfahrzeughersteller heute mitteilte, konnte er seinen Gewinn im ersten Quartal um 22 Prozent steigern. Der Auftragseingang verringerte sich allerdings deutlich.
In Amsterdam gewinnen TNT nach der Vorlage von Zahlen 1,3 Prozent. Der Logistikkonzern musste im ersten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen, bestätigte im Anschluss jedoch die Prognosen für das Gesamtjahr. In Madrid ziehen BBVA um 1,7 Prozent an. Das Kreditinstitut hat seinen operativen Gewinn im letzten Quartal deutlich gesteigert.
Indexstände (14:10 Uhr):
Dow Jones EURO STOXX 50: 3.821,05 (+0,70 Prozent)
Dow Jones STOXX 50: 3.232,92 (+0,70 Prozent)
EURONEXT 100: 890,76 (+0,94 Prozent)
FTSE 100 (London): 6.117,70 (+0,43 Prozent)
CAC40 (Paris): 5.024,72 (+0,93 Prozent)
MIB 30 (Mailand): 34.055,00 (+0,12 Prozent)
IBEX 35 (Madrid): 13.880,00 (+0,78 Prozent)
SMI (Zürich): 7.551,20 (+0,56 Prozent)
ATX (Wien): 4.155,03 (+1,21 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Die britische Bankgesellschaft Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) will im Zuge der geplanten Integration der von der niederländischen ABN AMRO übernommenen Investmentbanking-Aktivitäten ein groß angelegtes Stellenabbauprogramm durchführen. Laut einem Bericht der "Financial Times" will die Royal Bank of Scotland bei der Zusammenlegung der entsprechenden Aktivitäten von ABNK AMRO mit der Konzernsparte Global Markets insgesamt rund 7.000 Stellen streichen. Dies würde rund 25 Prozent der insgesamt 28.000 Arbeitsplätze in beiden Bereichen entsprechen. Angesichts der wachsenden Belastungen durch die Krise an den internationalen Finanzmärkten sei man nun zu entschlossenerem Handeln gezwungen.
Die schwedische Electrolux AB (ISIN SE0000103814/ WKN 853138), der weltweit zweitgrößte Hersteller von Haushaltsgeräten, meldete heute, dass sie im ersten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat. Hintergrund sind Kosten für Stellenstreichungen und eine rückläufige Nachfrage in Nordamerika. Der Umsatz verringerte sich um 3 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis nahm ebenfalls kräftig ab. Für das laufende Geschäftsjahr geht der Konzern von einem vergleichbaren operativen Ergebnis auf Vorjahresniveau aus.
Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania AB (ISIN SE0000308280 / WKN 899846) teilte heute mit, dass er seinen Gewinn im ersten Quartal um 22 Prozent steigern konnte, was auf stärkere Umsätze zurückzuführen ist, die wiederum das Ergebnis von Preiserhöhungen und höheren Volumina sind. Der Umsatz nahm ebenfalls zu. Der Auftragseingang verringerte sich um 27 Prozent. Für den Zeitraum 2007 bis 2009 bestätigte der Konzern seine Prognose, ein durchschnittliches Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent zu erzielen.
Die spanische Banco Bilbao Vizcaya Argentaria S.A. (BBVA) (ISIN ES0113211835/ WKN 875773) legte heute die Geschäftszahlen für das erste Quartal vor. Demnach verbesserte sich der Gesamtumsatz im Vorjahresvergleich um mehr als 10 Prozent. Beim operativen Ergebnis wurde ebenfalls ein Anstieg ausgewiesen. Beim Nettoergebnis wurde ein Gewinn auf dem Niveau des Vorjahreswertes erzielt. Der um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn verbesserte sich um 14,9 Prozent.
Der niederländische Logistikkonzern TNT N.V. (ISIN NL0000009066/ WKN A0EQU5) musste im ersten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen, bestätigte im Anschluss jedoch die Prognosen für das Gesamtjahr. Beim Gesamtumsatz wurde ein leichter Anstieg verbucht. Wie der Konzern weiter ausführte, wurden die Ergebnisprognosen für das laufende Geschäftsjahr trotz der unsicheren konjunkturellen Rahmenbedingungen bestätigt. (28.04.2008/ac/n/m)
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