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Börsen in Europa: Im Minus, Finanzwerte unter Druck
Die Aktie von Ericsson gibt in Stockholm leicht ab. Der Wert ignoriert damit Marktgerüchte, wonach der US-Software-Konzern Microsoft möglicherweise an einer Übernahme des schwedischen Telekommunikationsausrüsters interessiert ist. Gegen den Trend ziehen Ahold in Amsterdam um 0,7 Prozent an. Der Einzelhandelskonzern meldete heute, dass sein Umsatz im ersten Quartal leicht gesunken ist. Wechselkursbereinigt konnten die Erlöse dagegen deutlich zulegen.
Belastet von den katastrophalen AIG-Ergebnissen verlieren in Zürich Bâloise 3,4 Prozent, Zurich Financial 2,3 Prozent, Swiss Re 2,8 Prozent und Swiss Life 1,8 Prozent. Papiere der Großbank Credit Suisse stehen mit 1,8 Prozent im Minus. Bei Julius Bär ist ein Abschlag von 1,7 Prozent auszumachen, obwohl sich der Finanzkonzern zufrieden über den bisherigen Geschäftsverlauf in den ersten vier Monaten des laufenden Fiskaljahres geäußert hat.
In Paris sacken unter anderem AXA um gut 3 Prozent, BNP Paribas um 2,7 Prozent und Société Générale um 3,3 Prozent ab. In London verlieren Alliance and Leicester über 2 Prozent, Barclays 2,6 Prozent und RBS 3,2 Prozent.
Indexstände (14:06 Uhr):
Dow Jones EURO STOXX 50: 3.783,33 (-1,88 Prozent)
Dow Jones STOXX 50: 3.218,24 (-1,75 Prozent)
EURONEXT 100: 882,78 (-1,85 Prozent)
FTSE 100 (London): 6.191,10 (-1,27 Prozent)
CAC40 (Paris): 4.936,32 (-2,36 Prozent)
MIB 30 (Mailand): 33.592,00 (-1,44 Prozent)
IBEX 35 (Madrid): 13.892,40 (-1,29 Prozent)
SMI (Zürich): 7.458,69 (-1,68 Prozent)
ATX (Wien): 4.270,09 (-0,58 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Der spanische Erdgasversorger Gas Natural SDG S.A. (ISIN ES0116870314/ WKN 853598) verbuchte im ersten Quartal einen Ergebnisanstieg. Wie der Konzern heute erklärte, stieg das Nettoergebnis um rund 10 Prozent. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 22 Prozent.
Die schweizerische Julius Bär Holding AG (ISIN CH0029758650/ WKN A0MQFZ) hat sich zufrieden über den bisherigen Geschäftsverlauf in den ersten vier Monaten des laufenden Fiskaljahres geäußert. Wie der Finanzkonzern heute erklärte, standen die verwalteten Vermögen zwar unter dem Einfluss des starken Schweizer Frankens und der negativen Marktperformance. Die Ergebnisentwicklung in den ersten vier Monaten wurde als zufriedenstellend bezeichnet, obwohl sich der gesunkene Vermögensbestand im Ertrag aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft niederzuschlagen begonnen habe.
Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold N.V. (ISIN NL0006033250/ WKN A0MZBE) meldete heute, dass sein Umsatz im ersten Quartal um 1,3 Prozent gesunken ist. Dabei hat der im Vergleich zum Euro schwache Dollar den Wert der US-Umsätze stark reduziert. Wechselkursbereinigt konnten die Erlöse dagegen um 6,8 Prozent zulegen.
Die finnische Nokia Corp. (ISIN FI0009000681/ WKN 870737) hat am Donnerstag eine deutliche Dividendenerhöhung und ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Demnach hat die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2007 eine Dividende von 0,53 Euro je Aktie beschlossen. Zuvor war für das Geschäftsjahr 2006 eine Dividende von 0,43 Euro je Aktie ausgeschüttet worden. Der weltgrößte Handyhersteller kündigte zudem an, bis zu 370 Millionen eigene Aktien zurückkaufen zu wollen.
Der Software-Konzern Microsoft Corp. (ISIN US5949181045/ WKN 870747) ist einem Presseangaben zufolge möglicherweise an einer Übernahme des schwedischen Telekommunikationsausrüsters Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001) interessiert. Die Anlegerzeitung "EURO am Sonntag" (Online-Ausgabe) beruft sich bei ihrem am Freitag veröffentlichten Bericht auf am Frankfurter Parkett kursierende Gerüchte. Bei Ericsson handelt es sich um den weltweit führenden Hersteller von Mobilfunknetzen. (09.05.2008/ac/n/m)
| 02.03.2006 | Gas Natural halten | Pacific Continental Sec. | |
| 13.05.2005 | Gas Natural: Underperform | Credit Suisse First Boston | |
| 10.02.2005 | Gas Natural: Underperform | Credit Suisse First Boston |
Aktien in diesem Artikel
| Gas Natural SDG | 37,3 | -1,4% | |
| Julius Baer | 49,8 | +1,9% | |
| Ahold | 9,9 | +0,7% | |
| Nokia | 18,6 | +1,5% | |
| Microsoft | 19,2 | -2,0% |
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