United Utilities Aktie [WKN: 878227 / ISIN: GB0006462336]

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30.01.2008 14:28
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Börsen in Europa: Im Minus, Zinsentscheid der Fed erwartet - BNP Paribas, Roche und UBS im Blick

Paris (aktiencheck.de AG) - Im Vorfeld der am Abend mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank üben sich die europäischen Marktteilnehmer in Zurückhaltung. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert aktuell 0,69 Prozent auf 3.783,86 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 büßt daneben 0,56 Prozent auf 3.238,51 Zähler ein. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 fällt um 1,33 Prozent auf 865,08 Indexpunkte zurück. Die europäischen Länderbörsen melden ebenfalls Verluste.

In Zürich richten sich die Blicke mitunter auf die Aktie der UBS. Wie die Bankgesellschaft heute bekannt gab, rechnet sie für das Gesamtjahr mit einem den Aktionären zurechenbaren Reinverlust von rund 4,4 Mrd. Schweizer Franken. Obwohl der Konzern damit ein weiteres Mal enttäuscht hat, hält sich die Aktie mit einem Abschlag von rund 1 Prozent recht stabil. Anteilsscheine von Roche gewinnen nach anfänglichen Verlusten 1,5 Prozent. Der Pharmakonzern verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr dank der starken Entwicklung im Pharma-Segment einen deutlichen Ergebnisanstieg.

An der Pariser Börse sacken Anteilsscheine von BNP Paribas um 2,5 Prozent ab. Aufgrund hoher Sonderbelastungen in Zusammenhang mit der Kreditmarktkrise musste die Bankgesellschaft im vierten Quartal einen unerwartet kräftigen Gewinnrückgang verbuchen. United Utilities verlieren in London 0,6 Prozent, obwohl der Wasser- und Energieversorger für das laufende Fiskaljahr von einem Ergebnis im Rahmen der eigenen Erwartungen ausgeht.

Indexstände (14:09 Uhr):

Dow Jones EURO STOXX 50: 3.783,86 (-0,69 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 3.238,51 (-0,56 Prozent)

EURONEXT 100: 865,08 (-1,33 Prozent)

FTSE 100 (London): 5.844,80 (-0,69 Prozent)

CAC40 (Paris): 4.859,26 (-1,66 Prozent)

MIB 30 (Mailand): 34.288,00 (-0,80 Prozent)

IBEX 35 (Madrid): 13.318,20 (+0,54 Prozent)

SMI (Zürich): 7.699,53 (-0,06 Prozent)

ATX (Wien): 3.824,29 (-1,38 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Der britische Wasser- und Energieversorger United Utilities plc (ISIN GB0006462336/ WKN 878227) geht für das laufende Fiskaljahr von einem Ergebnis im Rahmen der eigenen Erwartungen aus. Wie der Konzern im Rahmen seines Trading-Updates heute erklärte, wird vor allem die Wassersparte von einer von den Wettbewerbsbehörden abgesegneten Anhebung der Absatzpreise um 8,3 Prozent profitieren.

Die BNP Paribas S.A. (ISIN FR0000131104/ WKN 887771), die größte Bankgesellschaft in Frankreich, meldete heute, dass sie im vierten Quartal einen Gewinnrückgang von 42 Prozent verbuchen musste, was auf Sonderbelastungen in Zusammenhang mit der Kreditmarktkrise zurückzuführen ist. Analysten hatten nicht mit einem so starken Rückgang gerechnet. Die Einnahmen verringerten sich um 2 Prozent, der operative Gewinn ging um 30 Prozent zurück.

Der französische Werbekonzern JCDecaux S.A (ISIN FR0000077919/ WKN 578972), die Nummer eins der Außenwerbung in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum sowie die Nummer zwei weltweit, meldete am Dienstag, dass er seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 um 8,2 Prozent gesteigert hat. Das organische Umsatzplus lag bei 8,8 Prozent. Im vierten Quartal erhöhte sich der konsolidierte Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent. Der organische Umsatz verbesserte sich um 9,6 Prozent.

Der schweizerische Pharmakonzern Roche Holding AG (ISIN CH0012032113/ WKN 851311) verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr dank der starken Entwicklung im Pharma-Segment einen deutlichen Ergebnisanstieg. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, stieg der um Einmaleffekte bereinigte Betriebsgewinn im Gesamtjahr um 22 Prozent. Der Konzerngewinn verbesserte sich im Vorjahresvergleich überproportional um 25 Prozent. Beim Gesamtumsatz wurde ein Anstieg um 10 Prozent ausgewiesen. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern ein Umsatzplus im hohen einstelligen Bereich, wobei man in beiden Divisionen ein überdurchschnittliches Marktwachstum anpeilt. Der Gewinn je Aktie soll mindestens das Vorjahresniveau erreichen.

Die schweizerische UBS AG (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6), die größte Bankgesellschaft Europas, gab heute bekannt, das sie aktuell mit einem den Aktionären zurechenbaren Reinverlust von rund 4,4 Mrd. Schweizer Franken (CHF) für das Gesamtjahr und von ca. 12,5 Mrd. CHF für das vierte Quartal 2007 rechnet. Gründe dafür seien die schwachen Handelserträge im Bereich Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC) innerhalb der Investment Bank. Das FICC-Ergebnis beinhaltet Verluste von voraussichtlich 12 Mrd. Dollar auf US-Subprime-Positionen sowie rund 2 Mrd. Dollar auf anderen Beständen, die mit dem US-Wohnimmobilienmarkt in Verbindung stehen, hieß es.

Der italienische Sonnenbrillenhersteller Luxottica Group S.p.A. (ISIN IT0001479374/ WKN 592587) verbuchte im vierten Quartal 2007 einen deutlichen Umsatzanstieg. Wie der Konzern am Dienstag bekannt gab, stieg der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum um 7,1 Prozent. Um Wechselkurseffekte bereinigt verbesserten sich die Umsatzerlöse um 16,2 Prozent. (30.01.2008/ac/n/m)

Aktien in diesem Artikel

United Utilities 9,1 -0,6%
BNP Paribas 62,0 +0,7%
JCDecaux 14,9 +2,0%
Roche 127,9 +2,4%
UBS 14,9 -0,4%
Luxottica Group 16,9 +3,6%
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