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Börsen in Europa: Kaum verändert, Royal Bank of Scotland kündigt Kapitalerhöhung an
An der Londoner Börse verlieren Anteilsscheine der Royal Bank of Scotland 3,5 Prozent. Die Bankgesellschaft kündigte zuvor erneut Milliardenabschreibungen und zudem eine Kapitalerhöhung im Volumen von 12 Mrd. Britischen Pfund an. Papiere des Mitbewerbers Barclays fallen um mehr als 4 Prozent zurück.
In Paris geben unter anderem BNP Paribas 0,9 Prozent, Société Générale 0,6 Prozent und Crédit Agricole 0,4 Prozent ab. Anteilsscheine der UBS verlieren in Zürich 0,8 Prozent, Credit Suisse liegen mit 1,1 Prozent im Minus. Syngenta büßen nach der Vorlage von Umsatzzahlen ein halbes Prozent ein. Dagegen springen Logitech um gut 7 Prozent. Der Hardware-Hersteller meldete am Vorabend, dass er Umsatz und Gewinn im vierten Quartal steigern konnte, womit das bisher stärkste Schlussquartal der Firmengeschichte erzielt wurde.
Norsk Hydro gewinnen in Oslo rund 2 Prozent. Der Öl- und Aluminiumkonzern hat im ersten Quartal einen deutlichen Ergebnisrückgang verbucht, konnte die Erwartungen der Analysten aber dennoch übertreffen.
Indexstände (14:09 Uhr):
Dow Jones EURO STOXX 50: 3.765,85 (-0,11 Prozent)
Dow Jones STOXX 50: 3.166,19 (+0,02 Prozent)
EURONEXT 100: 874,54 (+0,07 Prozent)
FTSE 100 (London): 6.052,30 (-0,01 Prozent)
CAC40 (Paris): 4.915,83 (+0,11 Prozent)
MIB 30 (Mailand): 33.702,00 (+0,12 Prozent)
IBEX 35 (Madrid): 13.660,40 (-0,50 Prozent)
SMI (Zürich): 7.366,63 (-0,38 Prozent)
ATX (Wien): 4.018,19 (-0,07 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Die britische Bankgesellschaft Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) wird hohe Abschreibungen vornehmen und will ihre Kapitalbasis stärken. Wie die zweitgrößte britische Bank heute erklärte, wird sie neue Abschreibungen in Höhe von 5,9 Mrd. Britischen Pfund (GBP) verbuchen. Nach Steuern sei mit einem Ausfall von 4,3 Mrd. Pfund zu rechnen. Bereits im Februar hatte die Bankgesellschaft rund 2 Mrd. Euro abgeschrieben. Ferner kündigt das Kreditinstitut eine Kapitalerhöhung im Volumen von 12 Mrd. GBP durch die Ausgabe von Bezugsrechten an.
Der schweizerische Pflanzenschutzhersteller und Chemiekonzern Syngenta AG (ISIN CH0011037469/ WKN 580854) verbuchte im ersten Quartal einen Umsatzanstieg und geht für das Gesamtjahr von einer Ergebnisverbesserung aus. Wie der Konzern heute erklärte, stieg der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum um 28 Prozent. Auf Wechselkursbereinigter Basis wurde ein Umsatzplus von 20 Prozent ausgewiesen. Obwohl die Wachstumsrate des ersten Quartals voraussichtlich nicht auf das Gesamtjahr übertragbar ist, geht das Unternehmen angesichts des starken Geschäftsverlaufs im ersten Quartal davon aus, dass der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn pro Aktie für das Gesamtjahr um mehr als 20 Prozent steigen wird.
Der schweizerische Hardware-Hersteller Logitech International S.A. (ISIN CH0025751329/ WKN A0J3YT) meldete am späten Montag, dass er Umsatz und Gewinn im vierten Quartal steigern konnte, womit das bisher stärkste Schlussquartal der Firmengeschichte erzielt wurde. Der Nettogewinn stieg demnach um 7 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich um 17 Prozent. Der operative Gewinn kletterte um 20 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr geht der Hersteller von Computer-Peripheriegeräten weiterhin von einem Wachstum bei Umsatz und operativem Ergebnis von jeweils 15 Prozent aus.
Die Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbund) (ISIN AT0000746409/ WKN 877738) verzeichnete im ersten Quartal dank höherer Stromabsatzpreise einen Ergebnisanstieg. Wie der österreichische Energieversorger heute erklärte, stieg das Konzernergebnis nach Minderheiten um knapp 12 Prozent. Beim Gesamtumsatz wurde ein Anstieg um knapp 10 Prozent verbucht. Angesichts der starken Ergebnisentwicklung im ersten Quartal wurde die Jahresprognose angehoben.
Der norwegische Öl- und Aluminiumkonzern Norsk Hydro ASA (ISIN NO0005052605/ WKN 851908) gab heute bekannt, dass sein Gewinn aus dem laufenden Geschäft im ersten Quartal um 56 Prozent gesunken ist, was auf niedrigere Aluminiumpreise in Norwegischen Kronen als Folge des schwächeren US-Dollars zurückzuführen ist. Auf bereinigter Basis sank der Gewinn aus dem laufenden Geschäft um 38 Prozent. Der Umsatz von Europas zweitgrößtem Aluminiumhersteller ging um 16 Prozent zurück. (22.04.2008/ac/n/m)
| 04.09.2008 | Royal Bank of Scotland halten | Hamburger Sparkasse AG (Haspa) | |
| 11.08.2008 | Royal Bank of Scotland akkumulieren | Independent Research GmbH | |
| 30.07.2008 | Royal Bank of Scotland sell | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 28.07.2008 | Royal Bank of Scotland sell | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 18.07.2008 | Royal Bank of Scotland neutral | Credit Suisse Group |
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