BHP Billiton Aktie [WKN: 908101 / ISIN: GB0000566504]

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09.04.2008 14:26
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Börsen in Europa: Knapp behauptet, TNT nach UPS-Gewinnwarnung unter Druck

Paris (aktiencheck.de AG) - Nach einem recht schwachen Auftakt zeigen sich die europäischen Börsen zur Tagesmitte hin etwas erholt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 büßt aktuell 0,20 Prozent ein und steht bei 3.803,01 Punkten. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verliert daneben 0,02 Prozent auf 3.185,72 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 verringert sich ebenfalls um 0,02 Prozent auf 870,46 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen melden gemischte Vorzeichen.

Anteilsscheine von TNT sacken in Amsterdam gegen den Trend um mehr als 2 Prozent ab, nachdem der US-Paketdienst UPS am Vorabend seine Ergebnisprognose für das erste Quartal aufgrund höherer Treibstoffkosten, eines schwächer werdenden Dollars und verringerter Paketvolumina in den USA nach unten korrigiert hat. Titel der Österreichischen Post büßen in Wien marginal ein.

An der Londoner Börse geht es für BHP Billiton um 0,6 Prozent nach unten. Presseangaben zufolge könnte China planen, sich eine Beteiligung in Höhe von über 9 Prozent an dem Minenkonzern zu sichern, um die geplante Übernahme des Mitbewerbers Rio Tinto zu verhindern. Rio Tinto stehen mit einem leichten Abschlag im Handel. Dagegen rücken BP um knapp 2 Prozent vor. Der Ölkonzern gab bekannt, dass er mit dem US-Mitbewerber ConocoPhillips bei dem Bau einer Erdgas-Pipeline in Alaska zusammenarbeiten wird. Royal Durch Shell rücken um 0,7 Prozent vor. In Paris legen TOTAL 1,3 Prozent zu.

Indexstände (14:12 Uhr):

Dow Jones EURO STOXX 50: 3.803,01 (-0,20 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 3.185,72 (-0,02 Prozent)

EURONEXT 100: 870,46 (-0,02 Prozent)

FTSE 100 (London): 5.998,60 (+0,14 Prozent)

CAC40 (Paris): 4.920,69 (+0,16 Prozent)

MIB 30 (Mailand): 33.801,00 (+0,38 Prozent)

IBEX 35 (Madrid): 13.706,90 (-0,38 Prozent)

SMI (Zürich): 7.481,97 (-1,14 Prozent)

ATX (Wien): 3.957,12 (-0,13 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Presseangaben zufolge könnte China planen, sich eine Beteiligung in Höhe von über 9 Prozent an der britisch/australischen BHP Billiton plc/ Ltd. (ISIN GB0000566504/ WKN 908101) (ISIN AU000000BHP4/ WKN 850524) zu sichern. Wie die Zeitung "The Australian" heute berichtet, befindet sich China in einer frühen Phase der Vorbereitung eines Plans bezüglich des Erwerbs einer Beteiligung am weltgrößten Bergbaukonzern, deren Höhe über dem 9,3 Prozent-Anteil an der Rio Tinto plc/ Ltd. (ISIN GB0007188757/ WKN 852147) (ISIN AU000000RIO1/ WKN 855018) liegt, den man Anfang des Jahres zusammen mit Alcoa gekauft hat. Die amerikanische Alcoa Inc. (ISIN US0138171014/ WKN 850206) und die Aluminum Corporation of China (Chinalco) haben bereits im Februar für 14 Mrd. Dollar eine Beteiligung von 9,3 Prozent an Rio Tinto erworben. Mit einer Beteiligung am BHP-Konzern will China dessen geplante Übernahme von Rio Tinto verhindern. Ferner stellt BHP Billiton für das laufende Fiskaljahr deutliche Preiserhöhungen für Kokskohle in Aussicht. Wie der Konzern heute erklärte, sollen die Absatzpreise für Kokskohle im Jahr 2008 um 206 bis 240 Prozent gegenüber dem Vorjahr angehoben werden.

Die britische BP plc (ISIN GB0007980591/ WKN 850517), der größte Ölkonzern in Europa, gab am Dienstag bekannt, dass sie mit dem drittgrößten US-Ölkonzern ConocoPhillips (ISIN US20825C1045/ WKN 575302) bei dem Bau einer Erdgas-Pipeline zusammenarbeiten wird, welche die North Slope-Region in Alaska mit Märkten im Rest der USA verbinden soll. Im Rahmen des Projekts mit dem Namen Denali - The Alaska Gas Pipeline soll die entsprechende Pipeline rund vier Milliarden Kubikfuß an Erdgas pro Tag transportieren. Laut BP wollen beide Unternehmen 600 Mio. Dollar investieren, um einen ersten Meilenstein des Projekts zu erreichen.

Die schweizerische Jelmoli Holding AG (ISIN CH0000668464/ WKN 851225) meldete heute, dass sie beabsichtigt, die Gesellschaft in zwei eigenständige, separat an der Schweizer Börse (SWX Swiss Exchange) kotierte Unternehmen aufzuteilen: Eine Immobilien- und eine Investmentgesellschaft. Beide Unternehmen würden in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern zu den führenden Gesellschaften der Schweiz zählen. Die geplante Aufteilung sei das Ergebnis der Überprüfung der Konzernstrategie. (09.04.2008/ac/n/m)

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