Imperial Tobacco Group Aktie [WKN: 903000 / ISIN: GB0004544929]

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20.05.2008 14:43
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Börsen in Europa: Kräftige Abschläge, Marks & Spencer deutlich schwächer

Paris (aktiencheck.de AG) - Belastet von negativen Vorgaben aus Übersee und schwachen US-Futures liegen die europäischen Börsen am Dienstag deutlich im Minus. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert aktuell 1,01 Prozent auf 3.842,98 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt 1,12 Prozent ab auf 3.268,39 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 büßt daneben 1,00 Prozent ein auf 904,96 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen tendieren ebenfalls deutlich schwächer.

Marks & Spencer verlieren in London mehr als 4 Prozent. Der Bekleidungshändler konnte seinen Umsatz im abgelaufenen Fiskaljahr um gut 5 Prozent steigern, während der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn um knapp 5 Prozent stieg. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern allerdings anhaltend schwierige Rahmenbedingungen. Papiere des Telefonbuchverlags Yell Group brechen um 22 Prozent ein. Der Konzern musste im abgelaufenen Fiskaljahr einen Gewinnrückgang ausweisen.

Titel des Tabakkonzerns Imperial Tobacco, der eine Kapitalerhöhung angekündigt hat, verlieren rund 4 Prozent. Dagegen legen Barclays leicht zu. Die Bankgesellschaft plant einem Pressebericht zufolge möglicherweise die Übernahme eines Konkurrenten und in diesem Zusammenhang eventuell eine größere Kapitalerhöhung.

In Wien verlieren Schoeller-Bleckmann mehr als 2 Prozent. Der Konzernumsatz des Ölfeldservice-Dienstleisters stieg im ersten Quartal um 25 Prozent. Ferner verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern um 16 Prozent.

Indexstände (14:22 Uhr):

Dow Jones EURO STOXX 50: 3.842,98 (-1,01 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 3.268,39 (-1,12 Prozent)

EURONEXT 100: 904,96 (-1,00 Prozent)

FTSE 100 (London): 6.289,40 (-1,37 Prozent)

CAC40 (Paris): 5.077,02 (-1,27 Prozent)

MIB 30 (Mailand): 33.208,00 (-1,32 Prozent)

IBEX 35 (Madrid): 14.035,10 (-1,49 Prozent)

SMI (Zürich): 7.665,68 (-1,46 Prozent)

ATX (Wien): 4.447,67 (-1,86 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Der britische Tabakkonzern Imperial Tobacco Group plc (ISIN GB0004544929/ WKN 903000) verbuchte im ersten Halbjahr einen Ergebnisanstieg. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, stieg der um Einmaleffekte bereinigte operative Gewinn um 38 Prozent. Dabei konnte der weltweit viertgrößte Tabakkonzern vor allem von der Übernahme des spanischen Wettbewerbers Altadis profitieren. Im Anschluss kündigte der Konzern außerdem eine Kapitalerhöhung im Gesamtvolumen von 4,9 Mrd. Britischen Pfund an, um die Übernahme von Altadis zu finanzieren.

Die Barclays plc (ISIN GB0031348658/ WKN 850403), die drittgrößte Bankgesellschaft in Großbritannien, plant einem Pressebericht zufolge möglicherweise die Übernahme eines Konkurrenten. Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung "Telegraph", die sich bei ihren Angaben auf informierte Kreise beruft, dürfte Barclays an der Übernahme einer Investmentbank interessiert sein, um den Geschäftsbereich Barclays Capital weiter auszubauen. In diesem Zusammenhang dürfte Barclays möglicherweise eine größere Kapitalerhöhung durchführen. Diese Kapitalmaßnahme diene dabei sowohl dem Zweck, die Eigenkapitalausstattung des Kreditinstituts zu verbessern, als auch die nötigen finanziellen Mittel für die Übernahme eines durch die Finanzkrise geschwächten Mitbewerbers finanzieren zu können, schreibt die Zeitung weiter.

Der zweitgrößte britische Bekleidungshändler Marks & Spencer Group plc (ISIN GB0031274896/ WKN 534418) legte heute die Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vor. Demnach stieg der Gesamtumsatz im abgelaufenen Fiskaljahr um 5,1 Prozent. Um Einmaleffekte bereinigt verbesserte sich das Vorsteuerergebnis um 4,7 Prozent. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern ein Anhalten der schwierigen Rahmenbedingungen. In diesem Zusammenhang kündigte der Konzern weitere Maßnahmen zur Kostenkontrolle sowie zur weiteren Minimierung der Lagerbestände an.

Der britische Telefonbuchverlag Yell Group plc (ISIN GB0031718066/ WKN 813528) musste im abgelaufenen Fiskaljahr einen Gewinnrückgang ausweisen. Wie der Konzern heute erklärte, konnte der Umsatz um 6,7 Prozent verbessert werden. Beim Vorsteuerergebnis wurde ein Anstieg um 25 Prozent verbucht. Beim Ergebnis nach Steuern und Minderheiten verzeichnete der Konzern einen leichten Rückgang, während der um Einmaleffekte bereinigte Vorsteuergewinn im Vorjahresvergleich um 6,4 Prozent zulegen konnte. Angesichts der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen wird man der kommenden Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von insgesamt 12,0 Pence je Aktie vorschlagen, was im Vergleich zum Vorjahreswert einem Minus von 30 Prozent entspricht.

Die Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (ISIN AT0000946652/ WKN 907391) konnte ihre positive Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2008 fortsetzen. Wie der österreichische Ölfeldservice-Dienstleister heute erklärte, wurde der Konzernumsatz um 25 Prozent verbessert. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 27 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern kletterte um 20 Prozent. Ferner stieg das Ergebnis nach Steuern um 16 Prozent.

Die Wiener Städtische Allgemeine Versicherung AG (ISIN AT0000908504/ WKN A0ET17) verbuchte im ersten Quartal dank der starken Ergebnisentwicklung in Zentral- und Osteuropa einen deutlichen Ergebnisanstieg. Wie der österreichische Versicherer heute erklärte, erhöhte sich das Prämienvolumen (ohne sonstige Versicherungsbeteiligungen) im Vorjahresvergleich um 14,5 Prozent. Beim Nachsteuerergebnis wurde ein Anstieg um 20 Prozent verbucht. (20.05.2008/ac/n/m)

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