Royal Bank of Scotland Group Aktie [WKN: 865142 / ISIN: GB0007547838]

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22.06.2007 14:23
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Börsen in Europa: Leicht negative Tendenz, Julius Bär auf Talfahrt

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen können am letzten Handelstag der Woche nicht von den guten Vorgaben aus New York profitieren. Als Belastungsfaktor erweisen sich die deutlichen Kursverluste in China. Nach Spekulationen um weitere Steuererhöhungen knickte der Shanghai Composite um mehr als 3 Prozent ein. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert aktuell 0,20 Prozent und notiert bei 4.479,64 Punkten. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 büßt 0,25 Prozent auf 3.924,06 Zähler ein. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 fällt um 0,12 Prozent auf 1.060,98 Indexpunkte zurück. Die europäischen Länderbörsen melden ebenfalls Verluste.

In Zürich sackten Papiere von Julius Bär um über 5 Prozent ab. Am Vorabend hat die UBS mitgeteilt, dass sie ihren Anteil von 20,7 Prozent an Julius Bär zum größten Teil an institutionelle Anleger veräußert. Für 1,1 Mrd. Schweizer Franken übernimmt der Vermögensverwalter ein Viertel des Aktienpakets selbst. Anteilsscheine der UBS geben über 1 Prozent ab. Gegen den Trend legen Swatch, ABB und Richemont zu.

Aktien des Baumaschinenherstellers PALFINGER preschen in Wien um rund 5 Prozent nach oben. Der Konzern meldete heute, dass sein Aktien-Split zum 29. Juni erfolgen wird. Anteilsscheine der Royal Bank of Scotland (RBS) verlieren in London 0,7 Prozent. Das Konsortium unter der Führung der RBS wird sein Übernahmeangebot für ABN AMRO Mitte Juli starten. ABN AMRO tendieren in Amsterdam leicht positiv. Recht deutliche Gewinne sind bei Papieren der London Stock Exchange (LSE) auszumachen. Laut einem Pressebericht könnte zwischen der LSE und der NYSE Euronext ein Bieterstreit um die Borsa Italiana entbrennen.

Indexstände (14:13 Uhr):

Dow Jones EURO STOXX 50: 4.479,64 (-0,20 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 3.924,06 (-0,25 Prozent)

EURONEXT 100: 1.060,98 (-0,12 Prozent)

FTSE 100 (London): 6,577,80 (-0,28 Prozent)

CAC40 (Paris): 6,020,49 (-0,15 Prozent)

MIB 30 (Mailand): 42,345,00 (-0,15 Prozent)

IBEX 35 (Madrid): 14.836,60 (-0,31 Prozent)

SMI (Zürich): 9,188,40 (-0,45 Prozent)

ATX (Wien): 4,896,10 (-0,14 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Das Konsortium unter der Führung der Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) wird sein Übernahmeangebot für Aktionäre der ABN AMRO Holding N.V. (ISIN NL0000301109/ WKN 880026) Mitte Juli starten. Dies gaben die Bieter heute bekannt. Das RBS-Konsortium, dem noch die spanische Banco Santander Central Hispano S.A. (BSCH) (ISIN ES0113900J37/ WKN 858872) und die belgische Fortis (ISIN BE0003801181/WKN 982570) angehören, hat ABN AMRO Ende Mai ein Übernahmeangebot in Höhe von 71 Mrd. Euro unterbreitet und damit eine Gegenofferte zum Angebot der britischen Bankgesellschaft Barclays plc (ISIN GB0031348658/ WKN 850403) vorgelegt. Das Angebot des RBS-Konsortiums umfasst auch die LaSalle Bank Corp., die US-Sparte von ABN AMRO. Es hängt nun jedoch davon ab, ob ein Gerichtsurteil zur Blockierung des Verkaufs der LaSalle Bank an die Bank of America Corp. (ISIN US0605051046/ WKN 858388) bestätigt wird.

Die amerikanische NYSE Euronext Inc. (ISIN US6294911010/ WKN A0MLCE), der weltgrößte Börsenbetreiber, hat ein vorläufiges Übernahmeangebot für die Borsa Italiana eingereicht und macht damit der Offerte der britischen London Stock Exchange plc (LSE) (ISIN GB00B0SWJX34/ WKN A0JEJF) Konkurrenz. Dies berichtet das "Wall Street Journal" heute in seiner Online-Ausgabe. Der Zeitung zufolge hat das Angebot des transatlantischen Börsenbetreibers einen Wert von rund 1,5 Mrd. Euro, was dem Wert der LSE-Offerte entspricht. Die LSE hat am Mittwoch Gespräche mit dem italienischen Wettbewerber Borsa Italiana über eine Fusion bestätigt.

Der österreichische Baumaschinenhersteller PALFINGER AG (ISIN AT0000758305/ WKN 919964) meldete am Freitag, dass sein Aktien-Split im Verhältnis 1:4 zum 29. Juni 2007 erfolgen wird. Die Hauptversammlung hat am 28. März 2007 die Aktienteilung sowie als Voraussetzung dafür die Verdoppelung des Grundkapitals aus der Kapitalrücklage von 18.567.500 Euro auf 37.135.000 Euro beschlossen.

Die Julius Bär Holding AG (ISIN CH0029758650/ WKN A0MQFZ) hat mehr als 5 Prozent der eigenen Aktien von der schweizerischen UBS AG (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6) erworben. Wie aus einer am Donnerstag nach Börsenschluss veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat Julius Bär von der UBS insgesamt 12.222.222 eigene Aktien zum Preis von 90,00 Schweizer Franken (CHF) pro Stück (einschließlich entgangener Zinsen auf der Verrechnungssteuer) erworben. Das Gesamtvolumen der Transaktion wurde auf 1,1 Mrd. CHF beziffert, wobei man einen Anteil von 5,5 Prozent der ausstehenden Aktien erworben hat. Der Abschluss der Transaktion ist von der erfolgreichen Durchführung des beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens durch die UBS zum Verkauf der verbleibenden 15,2 Prozent abhängig, teilte der Finanzkonzern weiter mit.

Der niederländische Stahlkonzern Arcelor Mittal (ISIN NL0000361947/ WKN A0F41U) will die Preise für Flachstahlprodukte in Europa unverändert belassen. Wie der Konzern am Freitag erklärte, ist trotz der nach wie vor positiven Konjunkturentwicklung in West- und Osteuropa und der angespannten Nachfragesituation bei Eisenerz und Stahlschrott keine Anhebung der Preise für Flachstahlprodukte für den europäischen Absatzmarkt im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres geplant. Gleichzeitig erwartet Arcelor Mittal, dass die Stahlproduktion des Konzerns im dritten Quartal aufgrund von Wartungsarbeiten um 3 bis 4 Prozent unter dem Wert des zweiten Quartals 2007 liegen wird. (22.06.2007/ac/n/m)

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