European Aeronautic Defence and Space Aktie [WKN: 938914 / ISIN: NL0000235190]

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05.05.2008 14:22
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Börsen in Europa: Leichte Verluste, EADS unter Druck

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen verzeichnen am Montag leichte Verluste. Ohne Impulse aus Übersee verliert der Dow Jones EURO STOXX 50 aktuell 0,27 Prozent auf 3.866,98 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 büßt 0,39 Prozent ein auf 3.281,32 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 verbucht einen Abschlag von 0,25 Prozent auf 899,36 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen melden ebenfalls rote Vorzeichen. In London findet heute wegen eines Feiertags kein Handel statt.

An der Pariser Börse stehen Papiere von EADS (-3,4 Prozent) unter Druck. Hier belastet insbesondere ein Medienbericht, wonach die Tochter Airbus erneute Terminprobleme mit ihrem Superjumbo A380 hat.

Repsol liegen in Madrid unverändert im Handel. Presseangaben zufolge verhandeln Royal Dutch Shell und der spanische Öl- und Erdgaskonzern derzeit mit der iranischen Regierung über den Ausstieg aus einem 10 Mrd. Dollar schweren Erdgasprojekt, was zum Teil mit einem Druck seitens der USA zusammenhängt.

In Zürich legen Titel der Großbank UBS im Vorfeld der Morgen mit Spannung erwarteten Ergebnisse ein halbes Prozent zu.

Indexstände (14:06 Uhr):

Dow Jones EURO STOXX 50: 3.866,98 (-0,27 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 3.281,32 (-0,39 Prozent)

EURONEXT 100: 899,36 (-0,25 Prozent)

FTSE 100 (London): 6.215,50

CAC40 (Paris): 5.060,60 (-0,18 Prozent)

MIB 30 (Mailand): 34.463,00 (-0,19 Prozent)

IBEX 35 (Madrid): 14.023,10 (-0,26 Prozent)

SMI (Zürich): 7.669,13 (+0,04 Prozent)

ATX (Wien): 4.339,54 (-0,31 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Die zum europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. (ISIN NL0000235190/ WKN 938914) gehörende Tochter Airbus hat einem Pressebericht zufolge erneute Terminprobleme mit ihrem Superjumbo A380. Wie die "WirtschaftsWoche" berichtet, ordnete Konzernchef Thomas Enders nach einer wachsenden Zahl von Problemen eine grundlegende Überprüfung des Programms an und optimiert den Einsatz der Mitarbeiter. Der Konzern bereitete dabei den Angaben zufolge seine Kunden in einem Brief bereits auf mögliche Verzögerungen vor. Vor allem die Komplexität des A380 macht den Ingenieuren zu schaffen.

Der französische Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent (ISIN FR0000130007/ WKN 873102) hat einen Auftrag aus Libyen erhalten. Wie der Konzern heute erklärte, wurde man vom staatlichen Internet-Provider Libya Telecom and Technology mit der Errichtung des ersten kommerziell genutzten WIMAX-Netzwerks beauftragt. Das neue Netzwerk soll im September dieses Jahres den Betrieb aufnehmen. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.

Die britisch-niederländische Royal Dutch Shell plc (ISIN GB00B03MLX29/ WKN A0D94M), der zweitgrößte Ölkonzern in Europa, und der spanische Öl- und Erdgaskonzern Repsol YPF S.A. (ISIN ES0173516115/ WKN 876845) verhandeln derzeit Presseangaben zufolge mit der iranischen Regierung über den Ausstieg aus einem 10 Mrd. Dollar schweren Erdgasprojekt, was zum Teil mit einem Druck seitens der USA zusammenhängt. Wie die spanische Zeitung "Expansion" am Samstag berichtete, wollen die beiden Unternehmen die Genehmigung des Iran erhalten, ihre derzeitigen Entwicklungspläne für den Block 14 des South Pars-Feldes aufzugeben. Es soll ihnen jedoch erlaubt sein, in Zukunft für andere Teile des Feldes zu bieten, sollte sich das internationale politische Klima verbessern, hieß es.

Der Satellitenfernsehanbieter British Sky Broadcasting Group plc (BSkyB) (ISIN GB0001411924/ WKN 893517) erwägt Presseangaben zufolge, für die Kabelkanäle der Virgin Media Inc. (ISIN US92769L1017/ WKN A0MKX6) ein Übernahmeangebot in Höhe von 600 Mio. Britische Pfund (GBP) zu unterbreiten. Wie der "Observer" am Wochenende berichtete, will BSkyB neben den Virgin-Kabelkanälen, darunter Bravo, Living und Challenge, auch die Virgin-Kanäle, die unter der Marke UKTV ausgestrahlt werden. Die British Broadcasting Corp. (BBC) besitzt 50 Prozent von UKTV, deren Sender Gold, History und Drama umfassen, und Virgin müsste seinen Partner abfinden, um die UKTV-Kanäle an BSkyB zu verkaufen, so die Zeitung.

Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson (ISIN SE0000108656/ WKN 850001), der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen, gab heute bekannt, dass er vom führenden mexikanischen Mobilfunkbetreiber Telcel einen Auftrag erhalten hat. Im Rahmen des Auftrags stellt der schwedische Konzern Field Maintenance-Aktivitäten für mehr als 3.800 zusätzliche Standorte für GSM-, TDMA- und Übertragungsnetzwerke von Telcel zur Verfügung. Telcel ist eine Tochter der America Movil S.A. de C.V. (ISIN US02364W1053/ WKN 603115), des größten Mobilfunkanbieters in Lateinamerika. (05.05.2008/ac/n/m)

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