BHP Billiton Aktie [WKN: 908101 / ISIN: GB0000566504]

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06.02.2008 14:23
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Börsen in Europa: Uneinheitlich - France Télécom, BHP Billiton und Electrolux im Fokus

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen finden am Mittwoch keine einheitliche Richtung. Ungeachtet der schwachen Vorgaben aus Übersee gewinnt der Dow Jones EURO STOXX 50 aktuell 0,67 Prozent auf 3.741,99 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 büßt dagegen 0,02 Prozent auf 3.201,88 Zähler ein. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 legt wiederum 0,41 Prozent auf 852,91 Indexpunkte zu. Ein ähnliches Bild ist an den europäischen Länderbörsen auszumachen.

Die Aktie der France Télécom gewinnt an der Pariser Börse ein halbes Prozent. Die drittgrößte Telefongesellschaft in Europa hat ihren Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr um 52 Prozent gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Titel des Luxusgüterkonzerns LVMH, der im abgelaufenen Fiskaljahr einen Umsatz- und Ergebnisanstieg vorweisen konnte, tendieren knapp behauptet.

In London knicken unterdessen Papiere von BHP Billiton um mehr als 4 Prozent ein. Der Minenkonzern musste in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres aufgrund höherer Steuern und des schwächeren Dollars einen Ergebnisrückgang ausweisen. Außerdem hat man das Übernahmeangebot für den Mitbewerber Rio Tinto aufgestockt. Anteile von Rio Tinto tendieren aktuell etwas fester. Der Satellitenfernsehanbieter BSkyB ist im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Die Erlöse stiegen dabei stärker als erwartet. Die Aktie gewinnt aktuell über 5 Prozent.

Papiere des schwedischen Haushaltsgeräteherstellers Electrolux gewinnen mehr als 4 Prozent. Der Konzern meldete heute, dass sein Gewinn im vierten Quartal um 22 Prozent gesunken ist. Analysten hatten allerdings Schlimmeres befürchtet. Dagegen sacken Anteilsscheine des Nutzfahrzeugkonzerns Volvo nach der Vorlage von Geschäftszahlen um 4 Prozent ab.

Indexstände (14:01 Uhr):

Dow Jones EURO STOXX 50: 3.741,99 (+0,67 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 3.201,88 (-0,02 Prozent)

EURONEXT 100: 852,91 (+0,41 Prozent)

FTSE 100 (London): 5.868,40 (+0,01 Prozent)

CAC40 (Paris): 4.814,70 (+0,79 Prozent)

MIB 30 (Mailand): 33.897,00 (+0,66 Prozent)

IBEX 35 (Madrid): 13.050,10 (+1,84 Prozent)

SMI (Zürich): 7.492,05 (-0,34 Prozent)

ATX (Wien): 3.831,09 (-0,12 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Die britisch/australische BHP Billiton plc/ Ltd. (ISIN GB0000566504/ WKN 908101) (ISIN AU000000BHP4/ WKN 850524) musste in ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres aufgrund höherer Steuern und des schwächeren Dollars einen Ergebnisrückgang ausweisen. Wie der weltgrößte Minenkonzern heute erklärte, wuchsen die Umsatzerlöse um 16 Prozent. Dagegen sank der Gewinn um 2,4 Prozent. Außerdem hat BHP Billiton sein Übernahmeangebot für den britisch/australischen Bergbaukonzern Rio Tinto plc/ Ltd. (ISIN GB0007188757/ WKN 852147) (ISIN AU000000RIO1/ WKN 855018) auf 147,4 Mrd. Dollar erhöht. Gemäß dem neuen Angebot würden 3,4 BHP-Aktien für jeden Rio-Anteilsschein gezahlt, nachdem ursprünglich nur drei Aktien geboten worden waren.

Der Satellitenfernsehanbieter British Sky Broadcasting Group plc (BSkyB) (ISIN GB0001411924/ WKN 893517) meldete heute einen Verlust im zweiten Quartal, was mit einem Wertverfall seines ITV-Investments zusammenhängt. Der Umsatz kletterte um 11 Prozent und damit stärker als erwartet.

Europas drittgrößte Telefongesellschaft France Télécom S.A. (ISIN FR0000133308/ WKN 906849) gab heute bekannt, dass sie ihren Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr unerwartet deutlich um 52 Prozent steigern konnte, was mit einer höheren Anzahl an Mobilfunkkunden, Stellenstreichungen im Festnetzbereich und einer geringeren Steuerlast zusammenhängt. Der Umsatz erhöhte sich um 2,4 Prozent Für das abgelaufene Geschäftsjahr wird der Konzern eine Dividende in Höhe von 1,30 Euro (Vorjahr: 1,20 Euro) pro Aktie ausschütten. Für das laufende Geschäftsjahr 2008 soll die Dividende erneut angehoben werden.

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton S.A. (ISIN FR0000121014/ WKN 853292) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr einen Umsatz- und Ergebnisanstieg vorweisen. Wie der Konzern heute erklärte, stieg der Gesamtumsatz um 8 Prozent. Beim Nettogewinn nach Anteilen Dritter wurde ebenfalls ein Anstieg um 8 Prozent ausgewiesen. Für das laufende Fiskaljahr erwartet LVMH trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten einen weiteren Ergebnisanstieg.

Die schwedische Electrolux AB (ISIN SE0000103814/ WKN 853138), der weltweit zweitgrößte Hersteller von Haushaltsgeräten, meldete heute, dass ihr Gewinn im vierten Quartal um 22 Prozent gesunken ist. Hintergrund sind höhere Kosten für Stahl und andere Materialien, was zur einer Belastung der Margen geführt hat. Der Umsatz verringerte sich um 0,9 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn nahm um 0,6 Prozent zu, wobei er auf unbereinigter Basis zurückging.

Der schwedische Nutzfahrzeugkonzern Volvo AB (ISIN SE0000115446/ WKN 855689), der weltweit zweitgrößte Lkw-Hersteller, meldete heute, dass sein Gewinn im vierten Quartal um 9,8 Prozent gestiegen ist, was auf erhöhte Absatzzahlen in Osteuropa zurückzuführen ist. In den USA sei der Absatz indes rückläufig gewesen. Der Umsatz erhöhte sich um 25 Prozent. Der operative Gewinn nahm um 12 Prozent zu. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurde damit nicht erfüllt. (06.02.2008/ac/n/m)

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