NASDAQ Stock Market Aktie [WKN: 813516 / ISIN: US6311031081]

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10.03.2006 20:17
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Börsen in Europa gehen deutlich fester ins Wochenende

Die europäischen Aktienmärkte konnten die Woche mit deutlichen Aufschlägen beenden. Besonders die festen Vorgaben aus den USA infolge der guten Wirtschaftsdaten sorgten für positive Stimmung in Europa.

Gegen Abend rückten die Aktien der London Stock Exchange in de Fokus der Anleger. Der britische Börsenbetreiber hatte heute ein Übernahmeangebot seitens der NASDAQ Stock Market, dem Betreiber der gleichnamigen US-Technologiebörse, erhalten. Die LSE-Aktie legte bis Handelsschluss fast 2 Prozent zu.

Ebenfalls im Blickpunkt der Börsianer fand sich die Aktie von Thales. Der französische Rüstungselektronikkonzern hatte heute einen leichten Gewinnanstieg für das Gesamtjahr vorgelegt. Die Aktien von Thales schlossen knapp behauptet.

Im Börsenhandel in Wien stand heute der heimische Flughafenbetreiber im Fokus. Wie die Flughafen Wien AG erklärte, konnte man im Februar die Zahl der abgefertigten Passagiere steigern. Die Aktie gewann bis zum Abend rund 1,2 Prozent.

Im Banksektor stand heute die Société Générale im Fokus. Nach Übernahmespekulationen seitens der Citigroup legte die Aktie der französischen Großbank fast 5 Prozent zu. Die meisten europäischen Bankwerte konnten infolgedessen ebenfalls deutliche Zugewinne verzeichnen.

Dow Jones EURO STOXX 50: 3.798,46 (+1,08 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 3.505,78 (+0,86 Prozent)

EURONEXT 100: 870,02 (+0,93 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Die NASDAQ Stock Market Inc. (ISIN US6311031081/ WKN 813516), der Betreiber der gleichnamigen US-Technologiebörse, hat der London Stock Exchange plc (LSE) (ISIN GB00B0167W72/ WKN A0B5GS) ein vorläufiges Übernahmeangebot übermittelt. Wie der britische Börsenbetreiber heute mitteilte, hat die NASDAQ ein vorläufiges Barangebot über 950 Britische Pence je LSE-Aktie abgegeben. Dies entspricht einem Gesamtangebot von 2,43 Mrd. Britischen Pfund (GBP). Zuletzt hatte die LSE ein Angebot der australischen Investmentbank Macquarie Bank Ltd. (ISIN AU000000MBL3/ WKN 901864) abgelehnt. Macquarie hatte am 10. Januar 580 Pence je LSE-Aktie geboten, was einem Gesamtwert von 1,5 Mrd. GBP entspricht.

Der französische Rüstungselektronikkonzern Thales S.A. (ISIN FR0000121329/ WKN 850842) verzeichnete im Gesamtjahr einen leichten Gewinnanstieg. Wie der Konzern heute erklärte, lag der operative Gewinn im Fiskaljahr 2005 bei 722 Mio. Euro, nach 700 Mio. Euro im Vorjahr. Der Nettogewinn verbesserte sich von 325 Mio. Euro bzw. 1,93 Euro je Aktie auf 334 Mio. Euro bzw. 1,97 Euro je Anteilsschein. Der Konzernumsatz lag mit 10,26 Mrd. Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (10,28 Mrd. Euro), während man beim Auftragseingang einen kräftigen Anstieg von 9,38 Mrd. Euro auf 12,78 Mrd. Euro verzeichnen konnte. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Thales angesichts der im zweiten Halbjahr angelaufenen Restrukturierungsmaßnahmen ein Anstieg beim operativen Ergebnis sowie einen laichten Umsatzanstieg. Bis 2008 will Thales ein Umsatzwachstum von 25 Prozent erreichen. Dies soll sowohl organisch, als auch durch Zukäufe realisiert werden.

Der österreichische Kranhersteller PALFINGER AG (ISIN AT0000758305/ WKN 919964) meldete heute, dass er den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 gegenüber dem Vorjahr um 28,8 Prozent auf 520,0 Mio. Euro steigern konnte. Das EBIT wurde um 56,2 Prozent auf 65,1 Mio. Euro erhöht. Auch das Konzernergebnis konnte überproportional um 75,8 Prozent auf 48,1 Mio. Euro gesteigert werden. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich dementsprechend auf 5,48 Euro (Vorjahr: 3,11 Euro). Die Eigenkapitalquote nahm auf 56,8 Prozent zu. Aufgrund des erfolgreichen Geschäftsjahres 2005 wird eine Erhöhung der Dividende von 1,10 Euro pro Aktie auf 1,80 Euro pro Aktie vorgeschlagen. Für das Geschäftsjahr 2006 rechnet das Unternehmen mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung in allen Bereichen.

Die Flughafen Wien AG (ISIN AT0000911805/ WKN 884216) konnte im Februar die Zahl der abgefertigten Passagiere steigern. Wie der österreichische Flughafenbetreiber heute bekannt gab, kletterte die Zahl der Fluggäste im Berichtsmonat auf 1.041.113, was im Vergleich zur Vorjahresperiode einem Anstieg um 9,8 Prozent entspricht. Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 3,7 Prozent, während die Summe des Höchstabfluggewichtes (Maximum Take Off Weight) um 5,1 Prozent auf 467.274 Tonnen anstieg. Beim Frachtumschlag verbuchte die Flughafen Wien AG ein Plus von 19,7 Prozent auf 19.345 Tonnen. Wesentlichen Anteil an der positiven Entwicklung der Fluggastzahlen hatten Flugverbindungen in den Nahen Osten, auf denen das Passagieraufkommen um 26,3 Prozent anstieg. Bei Flügen in den Nahen und Mittleren Osten wurde ein Plus von 22,4 Prozent verzeichnet. Kräftig zugelegt hat auch der Verkehr nach Nordamerika mit einem Zuwachs von 17,9 Prozent.

Der österreichische Wasserversorger Christ Water Technology AG (ISIN AT0000499157/ WKN A0F6DU) meldete heute, dass er 51 Prozent an der KF Service GmbH übernommen hat und damit sein Produkt- und Prozessangebot im Bereich Food & Beverage vervollständigt. Mit weltweit 450 installierten Anlagen gehört die KF Service zu den führenden Herstellern von Prozessanlagen für die Nahrungsmittelindustrie mit 53 Mitarbeitern. Das Umsatzvolumen in der Division Food & Beverage erhöht sich damit um geplante 15 Mio. Euro, nach einem Bereichsumsatz von vorläufig 23 Mio. Euro im Jahr 2005. KF Service ist spezialisiert auf die auf die Haltbarmachung von Getränken und Milchprodukten. Die Kompetenz des Unternehmens liegt in der Planung, Errichtung und Lieferung von Pasteurisationsanlagen für die Fruchtsaftindustrie und UHT-Anlagen (Ultra High Temperature-Verfahren) für die Milchindustrie. Vakuumentlüftungsanlagen zur Qualitätssicherung des Endproduktes, vollautomatische Reinigungsanlagen und komplette Produktaufbereitungslinien runden das Lieferprogramm ab.

Aktien in diesem Artikel

NASDAQ Stock Market 18,4 +6,6%
London Stock Exchange 10,3 +6,3%
Macquarie Bank %
Thales 38,4 +2,9%
Société Générale 62,3 +7,9%
PALFINGER 17,8 +5,1%
Flughafen Wien 54,0 -0,2%
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Barack Obama
Keinen von beiden




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