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Börsen in Europa starten freundlich
Der Dow Jones EURO STOXX 50 erhöht sich aktuell um 0,23 Prozent auf 3.552,85 Punkte, der auch britische und schweizerische Werte umfassende Dow Jones STOXX 50 legt 0,17 Prozent auf 3.306,46 Zähler zu. Die europäischen Länderbörsen melden daneben ebenfalls durchweg grüne Vorzeichen.
In Frankreich zeichnet sich eine Lösung bei der Auseinandersetzung um einen Zusammenschluss von Arcelor und Mittal Steel an. Zudem hat der französische Umweltservice-Konzern Veolia Environnement S.A. einen Auftrag aus Australien erhalten. In Österreich hat die HTP High Tech Plastics AG ihre Kapitalerhöhung abgeschlossen. Ferner meldete die Admiral Sportwetten AG eine Ergebnisverbesserung.
Indexstände (14:05 Uhr):
Dow Jones EURO STOXX 50: 3.552,85 (+0,23 Prozent)
Dow Jones STOXX 50: 3.306,46 (+0,17 Prozent)
FTSE 100 (London): 5.687,90 (+0,07 Prozent)
CAC40 (Paris): 4.817,02 (+0,29 Prozent)
MIB 30 (Mailand): 35.556,00 (+0,39 Prozent)
IBEX 35 (Madrid): 11.244,90 (-0,01 Prozent)
SMI (Zürich): 7.489,40 (+0,08 Prozent)
ATX (Wien): 3.572,37 (+1,11 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Wie die französische Zeitung "La Tribune" am Freitag berichtet, nähern sich der in Luxemburg ansässige Stahlhersteller Arcelor S.A. (ISIN LU0140205948/ WKN 529385) und die niederländische Mittal Steel Company N.V. (ISIN NL0000361947/ WKN A0F41U) einer Lösung, in deren Rahmen sich die beiden weltgrößten Stahlkonzerne nach sechsmonatigen Auseinandersetzungen nun einvernehmlich zusammenschließen wollen. Der Zeitung zufolge müssen sich die beiden Konzerne nach zehntägigen, intensiven Verhandlungen nur noch auf den finalen Kaufpreis für Arcelor verständigen, nachdem Lakshmi Mittal, der Chef von Mittal Steel, in Sachen Corporate Governance und Strategie Zugeständnisse gemacht hat. Arcelor-Chef Guy Dolle, der kürzlich noch eine Fusion mit dem russischen Stahlkocher SeverStal unterstützt hat, könnte seinem Board nun am Sonntag eine Transaktion mit Mittal vorschlagen, hieß es weiter. Vor knapp zwei Wochen bezeichnete das Arcelor-Management die von Mittal Steel am 19. Mai vorgelegte Übernahmeofferte noch als unangemessen, da diese nicht den wahren Unternehmenswert repräsentiert. Mittal Steel hatte sein Übernahmeangebot zuletzt deutlich aufgestockt und bietet den Arcelor-Aktionären darin eine Aktie von Mittal Steel plus 11,10 Euro in bar je Arcelor-Aktie. Alternativ können die Aktionäre von Arcelor auch zwölf eigene Aktien gegen 17 Aktien von Mittal Steel eintauschen oder eine Barabfindung in Höhe von 37,74 Euro je Arcelor-Aktie wählen. Die Bar-Komponente der Übernahmeofferte wurde dabei auf 7,6 Mrd. Euro beziffert.
Die Associated British Ports plc (AB Ports) (ISIN GB0000564343/ WKN 867547), der größte Hafenbetreiber in Großbritannien, gab am Freitag bekannt, dass sie die verbesserte Offerte des Konsortiums unter der Führung der US-Investmentbank Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G1040/ WKN 920332) in Höhe von knapp 2,8 Mrd. Britischen Pfund (GBP) akzeptiert hat. Demnach hat das Konsortium Admiral Acquisitions, dem neben Goldman Sachs auch Borealis Infrastructure, die Investment-Sparte des in Ontario ansässigen Pensionsfonds OMERS, sowie die GIC Special Investments Pte Ltd., die Private Equity-Sparte der Government of Singapore Investment Corp. (GIC), angehören, sein Übernahmeangebot für AB Ports von 840 auf 910 Pence pro Aktie in bar erhöht. Zuletzt war die Offerte bereits von 810 auf 840 Pence verbessert worden. Admiral Acquisitions gehört zu jeweils 33 Prozent Borealis Infrastructure und GIC Special Investments, zu 23 Prozent Goldman Sachs und zu rund 10 Prozent Infracapital Partners, einer Sparte des zweitgrößten britischen Versicherungskonzerns Prudential plc (ISIN GB0007099541/ WKN 852069). Damit hat sich das Goldman-Konsortium vorerst gegen die konkurrierende Investorengruppe unter der Führung der australischen Investmentbank Macquarie Bank Ltd. (ISIN AU000000MBL3/ WKN 901864) durchgesetzt. Diese will sich nun eigenen Angaben zufolge nach der Prüfung ihrer aktuellen Position zu gegebener Zeit äußern. Das Macquarie-Konsortium beinhaltet neben zwei abgespaltenen Infrastrukturfonds der australischen Bank die britische Private Equity-Firma 3i Group plc (ISIN GB00B0BL5R37/ WKN A0ER21), das Canada Pension Plan Investment Board sowie die australische Investmentgesellschaft Industry Funds Management.
Die Admiral Sportwetten AG (ISIN AT0000703756/ WKN 694427), Österreichs Marktführer im Filial-Wettgeschäft, konnte in den ersten drei Monate des Geschäftsjahres Umsatz und Ergebnis steigern. Unternehmensangaben vom Freitag zufolge wurde die Filialanzahl im Berichtszeitraum auf 150 Filialen inkl. Partner-Filialen erhöht, nach 149 zum Jahresende 2005 und 121 vor einem Jahr. Auch bei der Anzahl der registrierten Internet-User gab es im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Zuwachs von 74 Prozent auf rund 67.990 User zum 31. März 2006. Die Wetterlöse konnten im ersten Quartal 2006 entsprechend dem Unternehmenswachstum um 18 Prozent auf 40,6 Mio. Euro verbessert werden. Ferner stieg die Rohertragsmarge von 16,6 Prozent in den ersten drei Monaten 2005 auf 17,1 Prozent im ersten Quartal 2006. Der Rohertrag belief sich auf 7,0 Mio. Euro, nach zuvor 5,7 Mio. Euro. Den weiteren Abgaben zufolge kletterten das EBITDA von 0,1 Mio. auf 1,4 Mio. Euro, das EBIT von -0,7 auf 0,5 Mio. Euro und das Periodenergebnis von -1,0 Mio. auf 0,4 Mio. Euro.
| 09.10.2008 | ArcelorMittal kaufen | Independent Research GmbH | |
| 18.09.2008 | ArcelorMittal sell | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 18.09.2008 | ArcelorMittal overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 17.09.2008 | ArcelorMittal kaufen | Independent Research GmbH | |
| 04.09.2008 | ArcelorMittal kaufen | Independent Research GmbH |
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