Buenos Aires (aktiencheck.de AG) - Belastet von den jüngsten Inflationssorgen in den USA und den damit einhergehenden Kursverlusten an der Wall Street haben die größten Börsen in Lateinamerika am Mittwoch deutliche Verluste verzeichnet. In Mexiko-Stadt verabschiedete sich der IPC-Index von seinen Höchstständen und sackte bis Handelsende um 1,83 Prozent auf 31.681,76 Punkte ab.
In Argentinien ging es für den MerVal-Index um 1,27 Prozent auf 2.206,16 Zähler gen Süden. Die höchsten Abschläge wurden allerdings aus Brasilien gemeldet. Der Leitindex Bovespa knickte in São Paulo spürbar ein und schloss 2,09 Prozent schwächer bei 52.049,31 Punkten. Kräftige Minuszeichen verzeichneten hier die beiden Schwergewichte CVRD und Petrobras.
Der japanische Stahlkonzern JFE Holdings Inc. (ISIN JP3386030005/ WKN 724564) plant einem Pressebericht zufolge, die Kapazität bei seinem gemeinsam mit dem brasilianischen Minenkonzern Companhia Vale do Rio Doce (CVRD) (ISIN US2044121000/ WKN 907799) betriebenen US-Joint Venture California Steel Industries Inc. bis Mitte 2009 um die Hälfte zu erhöhen. Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" heute berichtet, soll die Kapazität des größten Stahlherstellers an der Westküste der USA so auf 3 Millionen Tonnen Stahl jährlich steigen. Die Investitionskosten beziffert das Blatt auf ungefähr 7 Mrd. Japanische Yen (JPY). (07.06.2007/ac/n/m)