Charttechnik: Dax – Alles nur heiße Luft?
Diagnose: Im kurzfristigen Aufwärtstrend ging es für den deutschen Leitindex auch im gestrigen Handelsverlauf weiter gen Norden, ohne dass nennenswerte Angebotsüberhänge zu verzeichnen waren. Bereits am Dienstag konnte der Dax die Widerstandszone bei rund 6700 Punkten auf Schlusskursbasis hinter sich lassen und ihre Überwindung gestern noch einmal bestätigen. Der dynamische Aufwärtsimpuls reichte gestern dann Intraday sogar bis in die Region bei 6807 Punkten.
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Prognose: Von Seiten der Markttechnik, die bereits in ihrer überkauften Extremzone notiert, wird eine Konsolidierung angezeigt, die sich mindestens bis auf ein Level bei 6600 Punkten ausdehnen könnte. Übergeordnet liegt das formaltechnische Kursziel bei etwa 7080 Zählern, dem 50%-Retracement der Abwärtsbewegung seit dem Verlaufshoch von Anfang Januar dieses Jahres.
Eine Kurslücke, entstanden zwischen den Handelstagen vor und nach Ostern könnte sich zudem als Break-Away-Gap erweisen. Diese Ausbruchslücke zeigt sich normalerweise nach der Vollendung einer wichtigen Kursformation und signalisiert den Beginn einer signifikanten Marktbewegung. Auch ist sie mit hohen Umsätzen verbunden, die ebenfalls bestätigt werden können. In jedem Fall sollte die gebildete Kurslücke, die nun als technische Unterstützung dient, nicht mehr unterschritten werden. Ein Schlusskurs unterhalb des Break-Away-Gaps signalisiert Schwäche und würde die Vermutung negieren.
Analyse-Datum: Donnerstag, 3. April 2008
Weitere technische Analysen finden Sie in der Rubrik "Chartanalyse" auf finanzen.net und euroamsonntag.de.
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