China: Inflation zieht auf 12-Jahres-Hoch an
EMFIS.COM - Peking 12.05.2008 In China sind die Verbraucherpreise im April auf Jahressicht um 8,5 Prozent gestiegen. Dies entspricht der höchsten Zuwachsrate seit 1996. Die von „Bloomberg“ befragten Volkswirte hatten dagegen einen Rückgang des Preiswachstums auf 8,2 Prozent erwartet. Im März hatte der Anstieg bei 8,3 Prozent gelegen.
Hauptursache für die ausufernde chinesische Inflation ist der enorme Preisanstieg für Nahrungsmittel. Hier hat sich in den vergangenen 12 Monaten ein Anstieg um 22 Prozent (nach 21 Prozent im März) ergeben; Fleisch hat sich sogar um 48 Prozent verteuert. Gleichzeitig hat sich der Anstieg des Yuan gegenüber dem Dollar zuletzt verlangsamt. Viele Volkswirte sind der Meinung, dass China durch den zu niedrigen Außenwert des Yuan zu hohe Preise für Importgüter zahlen muss. Jenseits des Nahrungsmittelsektors erhöhte sich das allgemeine Preisniveau lediglich um 1,8 Prozent.
Der Durchschnittslohn in den städtischen Zentren ist im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 18,3 Prozent auf 6524 Yuan gestiegen. Die Direktinvestitionen aus dem Ausland haben sich um 59 Prozent auf 35 Milliarden Dollar erhöht.
Hauptursache für die ausufernde chinesische Inflation ist der enorme Preisanstieg für Nahrungsmittel. Hier hat sich in den vergangenen 12 Monaten ein Anstieg um 22 Prozent (nach 21 Prozent im März) ergeben; Fleisch hat sich sogar um 48 Prozent verteuert. Gleichzeitig hat sich der Anstieg des Yuan gegenüber dem Dollar zuletzt verlangsamt. Viele Volkswirte sind der Meinung, dass China durch den zu niedrigen Außenwert des Yuan zu hohe Preise für Importgüter zahlen muss. Jenseits des Nahrungsmittelsektors erhöhte sich das allgemeine Preisniveau lediglich um 1,8 Prozent.
Der Durchschnittslohn in den städtischen Zentren ist im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 18,3 Prozent auf 6524 Yuan gestiegen. Die Direktinvestitionen aus dem Ausland haben sich um 59 Prozent auf 35 Milliarden Dollar erhöht.
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