Warren (aktiencheck.de AG) - Der US-Versicherer Chubb Corp. (ISIN US1712321017/ WKN 860118) musste im zweiten Quartal aufgrund von Belastungen durch Naturkatastrophen einen Gewinnrückgang ausweisen.
Wie der Konzern am Donnerstagabend erklärte, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 469 Mio. Dollar bzw. 1,27 Dollar je Aktie, nach einem Nettogewinn von 709 Mio. Dollar bzw. 1,75 Dollar je Aktie. Beim operativen Ergebnis wurde ein Rückgang von 1,60 auf 1,40 Dollar je Aktie ausgewiesen. Die Prämieneinnahmen lagen mit 3,00 Mrd. Dollar auf Vorjahresniveau, wobei man im Ausland einen Anstieg der Prämieneinnahmen von 11 Prozent zu verzeichnen hatte. In den USA wurde hingegen von Rückgang um 3 Prozent verbucht. Die Combined Ratio lag zum Ende des zweiten Quartals aufgrund hoher Aufwendungen für Naturkatastrophen im Mittleren Westen der USA bei 88,5 Prozent, nach 82,7 Prozent im Vorjahresquartal. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,47 Dollar erwartet.
Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 1,38 Dollar.
Für das Gesamtjahr wurde die Gewinnprognose von 5,70 bis 6,10 Dollar je Aktie beim operativen Gewinn bestätigt. Marktbeobachter gehen für das laufende Quartal von einem EPS von 6,04 Dollar aus.
Die Aktie von Chubb notierte zuletzt bei 47,61 Dollar. (25.07.2008/ac/n/a)