PARIS (Dow Jones)--Die Continental AG hat mit dem Konzernumbau auch den Weg für eine mögliche Abspaltung der Rubber Group geebnet. Die sei eine Option, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Karl-Thomas Neumann am Donnerstag am Rande des Pariser Autosalons zu Dow Jones Newswires. Nach dem Einstieg der fränkischen Schaeffler Gruppe war mehrfach spekuliert worden, die Herzogenauracher könnten - entgegen anderslautender Bekundungen - das Reifengeschäft abstoßen, um die Übernahme zu finanzieren.
Der weltweit fünftgrößte Autozulieferer hatte nach dem Einstieg von Schaeffler sein Geschäft neu geordnet. Neumann leitet ab Oktober die aus den Divisionen Chassis & Safety, Interior und Powertrain formierte sogenannte Automotive Group. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Finanzchef Alan Hippe übernahm die Führung der Rubber Group, die aus den Geschäftsfeldern Pkw-Reifen, Nutzfahrzeugreifen und ContiTech besteht.
Conti hatte im August das 12,1 Mrd EUR teure Übernahmeangebot von Schaeffler akzeptiert. Daraufhin trat Konzernchef Manfred Wennemer zurück.
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-Von Katharina Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 112,
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October 02, 2008 09:31 ET (13:31 GMT)
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