29.04.2008 09:25
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Continental verbucht Ergebnisrückgang im ersten Quartal, bestätigt Prognosen

Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Automobilzulieferer Continental AG (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) musste im ersten Quartal aufgrund von Belastungen in Zusammenhang mit der Übernahme der Geschäftssparte VDO einen Ergebnisrückgang vorweisen. Die Prognosen für das Gesamtjahr wurden bekräftigt.

Wie der im DAX30 notierte Konzern am Dienstag erklärte, lag der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum bei 6,64 Mrd. Euro, nach 3,96 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbuchte der Konzern einen leichten Anstieg von 436,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 456,7 Mio. Euro. Bereinigt auf Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte konnte das EBIT von 442,8 Mio. Euro auf 588,2 Mio. Euro verbessert werden. Beim Konzernergebnis nach Anteilen Dritter wurde ein Rückgang von 270,5 Mio. Euro auf 166,8 Mio. Euro ausgewiesen, während der Gewinn je Aktie von 1,85 auf 1,03 Euro zurückging. Wesentlichen Anteil an der rückläufigen Ergebnisentwicklung hatte vor allem die höhere Zinsbelastung.

"Wir haben trotz teils unbefriedigender Entwicklung der Reifenmärkte unsere Erwartungen für den Gesamtkonzern klar übertroffen. Dabei hat uns eine insgesamt ordentliche Entwicklung der Automobilproduktion insbesondere in Europa und Asien unterstützt", sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer am Dienstag in Hannover. "Mit den soliden Ergebnissen der ersten drei Monate im Rücken sind wir zuversichtlich, unsere Jahresziele zu erreichen. Weiteren Rohmaterialpreissteigerungen werden wir durch Preiserhöhungen, Mixverbesserung und weiter verbesserter Effizienz begegnen."

Die Aktie von Continental notierte zuletzt bei 76,76 Euro. (29.04.2008/ac/n/d)

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