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DAX Schluss: Auf Talfahrt, Deutsche Telekom und Volkswagen leicht im Plus
Gegen den Trend legten Papiere der Deutschen Telekom leicht zu. Einem Pressebericht zufolge hält der Konzern nun doch an seiner Telefonauskunft 11833 fest. Volkswagen drehten im Tagesverlauf ebenfalls in die Gewinnzone. Der Wolfsburger Autobauer konnte im Oktober einen neuen Absatzrekord einfahren.
Die Aktie der Deutschen Bank entwickelte sich mit -0,9 Prozent etwas besser als der Gesamtmarkt. Konkrete Meldungen aus dem Unternehmen lagen hier nicht vor. Allerdings hat die US-Investmentbank Merrill Lynch am Vorabend bekannt gegeben, mit dem NYSE-Chef John Thain einen neuen CEO gefunden zu haben. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann könnte zu den Amerikanern wechseln.
Belastet von Gewinnmitnahmen und negativen Analystenstimmen verloren Papiere von Infineon 4,2 Prozent. TUI gaben 5 Prozent ab und bildeten damit das Schlusslicht. Starke Verluste erlitten außerdem MAN, adidas und Merck. Auch in der zweiten Reihe zogen sich die Minuszeichen quer durch alle Branchen. Krones büßten am Indexende 6,9 Prozent ein, gefolgt von K+S und Salzgitter.
Im SDAX gewannen Wacker Construction nach anfänglichen Verlusten 0,7 Prozent. Das vorgelegte Zahlenwerk des Baumaschinenherstellers lag im Rahmen der Erwartungen und barg keine größeren Überraschungen. Titel des Fahrzeugvermieters Sixt, der im dritten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg verbuchte, knickten um mehr als 7 Prozent ein. Dagegen legten Koenig & Bauer 3,2 Prozent zu. Der Druckmaschinenhersteller verbuchte in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres einen deutlichen Ergebnisanstieg.
Schlusskurse (17:36 Uhr):
DAX: 7.667,03 (-1,49 Prozent)
MDAX: 9.775,70 (-2,36 Prozent)
Tagesgewinner: Deutsche Telekom, Henkel, Volkswagen
Tagesverlierer: TUI, MAN, Infineon
Unternehmensmeldungen:
Die Deutsche Telekom AG (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) verzichtet laut einem Pressebericht auf den Verkauf der Telefonauskunft mit der Nummer 11833. Wie die Tageszeitung "DIE WELT" unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, hätten in den vergangenen Wochen 20 Interessenten das Verkaufsprospekt angefordert. Dabei habe die US-Gesellschaft Infonxx 550 Mio. Euro geboten. Die 11833 setzt jährlich 200 Millionen Euro um und ist äußerst profitabel. In Deutschland hält die Telekom im Auskunftsgeschäft einen Marktanteil von 60 Prozent.
Die Volkswagen AG (ISIN DE0007664005/ WKN 766400) konnte im Oktober einen neuen Absatzrekord vorweisen. Wie der Konzern heute erklärte, wurden im Berichtszeitraum insgesamt 11,2 Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert. Im Zeitraum von Januar bis Oktober dieses Jahres konnten insgesamt 8,5 Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert werden. "Die erneuten Verkaufsrekorde bestätigen, dass wir als Konzern mit einem unvergleichlich großen Produktangebot all unserer acht Marken weltweit den richtigen Kurs einschlagen. Am Ende des Jahres werden wir bei den Fahrzeugauslieferungen erstmals die Sechs-Millionen- Grenze überschritten haben", sagte der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Martin Winterkorn.
Der Sportartikelhersteller adidas AG (ISIN DE0005003404/ WKN 500340) hat seine Sponsorenvereinbarung mit dem spanischen Fußballverband (RFEF) bis Ende des Jahres 2014 verlängert. Dies teilte der Sportartikelhersteller heute mit. Finanzielle Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.
Die Wacker Construction Equipment AG (ISIN DE000WACK012/ WKN WACK01) legte heute die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate vor. Wie der im SDAX notierte Konzern erklärte, verbesserte sich der Umsatz im um 7,1 Prozent. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbuchte der Konzern hingegen einen Rückgang von. Der Konzernüberschuss verbesserte sich dank positiver Steuereffekte. Für das Gesamtjahr wurden die Ergebnisprognosen aufgrund der Erstkonsolidierung der Neuson Kramer Baumaschinen AG zum 1. Oktober 2007 angehoben.
Der Fahrzeugvermieter Sixt AG (ISIN DE0007231326/ WKN 723132) verbuchte im dritten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg. Wie der im SDAX notierte Konzern heute erklärte, stieg der Gesamtumsatz um 17,5 Prozent. Dank eines verbesserten Finanzergebnisses und einer geringeren Steuerbelastung verbesserte sich auch der Konzernüberschuss deutlich. Beim Gesamtumsatz peilt der Konzern im Gesamtjahr einen Anstieg von 10 Prozent (bisher: 5 bis 10 Prozent) und eine Steigerung des operativen Konzernergebnisses um 10 bis 15 Prozent an.
Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG (KBA) (ISIN DE0007193500/ WKN 719350) verbuchte in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres trotz einer verhaltenen Umsatzentwicklung einen deutlichen Ergebnisanstieg. Wie der im SDAX notierte Konzern heute erklärte, stieg der Konzernumsatz im Berichtszeitraum leicht. Beim Konzernüberschuss wurde indes ein deutlicher Anstieg erzielt. Für das Gesamtjahr wurde die Prognose bestätigt.
Die Homag Group AG (ISIN DE0005297204/ WKN 529720) verzeichnete im dritten Quartal 2007 ein Wachstum bei allen Kennzahlen und steuert für 2007 auf ein Rekordjahr zu. Wie der im SDAX notierte Spezialist für Maschinen, Anlagen und Systemen für die Holzbearbeitung heute mitteilte, wuchs der Umsatz um 12 Prozent. Dank eines konsequenten Kostenmanagements stieg das EBITDA vor IPO-Aufwand und Aufwand aus der Mitarbeiterbeteiligung um 17 Prozent. Für das Jahr 2007 prognostiziert der Vorstand ein Umsatzplus von rund 10 Prozent und will beim Ergebnis noch etwas stärker zulegen. Die Zielsetzungen für das laufende Geschäftsjahr werden voraussichtlich übertroffen.
Die TAG Tegernsee Immobilien- und Beteiligungs-AG (ISIN DE0008303504/ WKN 830350) konnte Umsatz und Ergebnis in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007 deutlich ausweiten. Wie der im SDAX notierte Konzern heute bekannt gab, verdreifachte sich der Gewinn vor Steuern (EBT). Das Konzernergebnis vervierfachte sich.
Der Automobilzulieferer Grammer AG (ISIN DE0005895403/ WKN 589540) verbuchte trotz gestiegener Umsatzerlöse aufgrund höherer Energie- und Rohstoffpreise sowie dem schwächeren US-Dollar in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres einen Ergebnisrückgang. Der Gesamtumsatz verbesserte sich aufgrund der starken Entwicklung in den allen drei Segmenten deutlicher. (15.11.2007/ac/n/m)
| 17.07.2008 | Volkswagen verkaufen | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
| 16.07.2008 | Volkswagen halten | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
| 16.07.2008 | Volkswagen reduce | SEB AG | |
| 10.07.2008 | Volkswagen hold | SEB AG | |
| 02.07.2008 | Volkswagen sell | Citigroup Corp. |
Aktien in diesem Artikel
| Volkswagen | 190,2 | +1,2% | |
| Deutsche Telekom | 11,0 | +2,7% | |
| adidas | 38,0 | +0,8% | |
| Wacker Neuson SE | 8,3 | -1,1% | |
| Sixt | 25,0 | +3,1% | |
| KoenigBauer | 20,1 | +0,6% | |
| Homag Group | 17,5 | +0,3% | |
| TAG Tegernsee Immobilien- und Beteiligungs-AG | 4,8 | +0,0% | |
| Grammer | 16,1 | +1,3% |
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