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DAX am Mittag: Freundlich, HRE im Höhenflug, SAP unter Druck
Die Aktie des Software-Riesen SAP liegt mit einem satten Abschlag von knapp 5 Prozent am Indexende. Der Wert leidet unter den enttäuschenden Ergebnissen des US-Mitbewerbers Oracle. Dieser konnte seinen Umsatz im abgelaufenen Quartal weniger stark als erwartet steigern, während sich der Gewinn wie prognostiziert entwickelt hat.
Anteilsscheine der HRE schießen nach einem schwachen Auftakt um 14 Prozent in die Höhe, obwohl der Immobilienfinanzierer bekannt gab, dass die Rahmenbedingungen für den Konzern seit Jahresanfang 2008 schwieriger geworden sind. Deshalb könne auch nicht mehr ausgeschlossen werden, dass die Planung für das Geschäftsjahr 2008 nicht ganz erreicht werden kann. Die Aktie hat in den letzten Monaten allerdings bereits massiv an Wert verloren. Continental folgen mit einem Plus von gut 3 Prozent auf dem zweiten Platz. E.ON gewinnen mehr als 2 Prozent. Einem Pressebericht zufolge hat der Energieversorger gute Chancen auf eine Übernahme der Mehrheit des belgischen Gashändlers Distrigaz.
Im MDAX sind insbesondere KlöCo (+6,5 Prozent) und Wacker Chemie (+5,2 Prozent) gefragt. STADA stehen mit +1,7 Prozent im Markt. Der Generikahersteller hat zuvor alle vorläufigen Geschäftszahlen bestätigt. DEUTZ gewinnen 2,5 Prozent. Der Motorenhersteller konnte im Geschäftsjahr 2007 zweistellige Zuwachsraten bei Umsatz und EBIT erzielen.
Unternehmensmeldungen:
Der Energieversorger E.ON AG (ISIN DE0007614406/ WKN 761440) hat einem Pressebericht zufolge gute Chancen auf eine Übernahme der Mehrheit des belgischen Gashändlers Distrigaz. Wie das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) berichtet, hat die französische Muttergesellschaft SUEZ S.A. (ISIN FR0000120529/ WKN 852491) den im DAX30 notierten Konzern in die engere Wahl für eine Übernahme aufgenommen. Auch Electricité de France SA (EDF) (ISIN FR0010242511/ WKN A0HG6A) und der italienische Öl- und Erdgaskonzern Eni S.p.A. (ISIN IT0003132476/ WKN 897791) seien im engeren Kreis der Interessenten für den 57,3 Prozent-Anteil an Distrigaz. Nach Angaben der Zeitung sei es wahrscheinlich, dass letztlich E.ON oder EDF den Zuschlag erhält.
Die Hypo Real Estate Holding AG (ISIN DE0008027707/ WKN 802770) musste im Geschäftsjahr 2007 einen Gewinnrückgang ausweisen. Wie der Immobilienfinanzierer heute bekannt gab, sank das Ergebnis vor Steuern auf Pro-Forma-Basis um 18,5 Prozent. Der Rückgang ist auf eine Vielzahl von Sondereffekten zurückzuführen. Auf bereinigter Basis lag der Vorsteuergewinn nur um 2,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Vorstand rechnet für 2008 mit der Fortsetzung der positiven Entwicklung der operativen Geschäfte. Insgesamt seien die Rahmenbedingungen für die Hypo Real Estate Group seit Jahresanfang 2008 schwieriger geworden. Deshalb könne nicht mehr ausgeschlossen werden, dass die Planung für das Geschäftsjahr 2008 nicht ganz erreicht werden kann.
Der Generikahersteller STADA Arzneimittel AG (ISIN DE0007251803/ WKN 725180) meldete heute, dass er Umsatz und Ertrag im zwölften Jahr in Folge auf neue Spitzenwerte steigern konnte. Alle vorläufigen Geschäftszahlen wurden demnach bestätigt. Im Geschäftsjahr 2007 wurde beim Konzernumsatz ein Zuwachs von 26 Prozent erzielt. Der Konzerngewinn stieg um 14 Prozent. Unter Herausrechnung einmaliger Sondereffekte kletterte der bereinigte Konzerngewinn um 44 Prozent.
Der Modekonzern HUGO BOSS AG (ISIN DE0005245534/ WKN 524553) gab heute seine Abschlusszahlen des Geschäftsjahres 2007 bekannt. Der Umsatz verbesserte sich den Angaben zufolge um 9 Prozent (währungsbereinigt um 12 Prozent). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte um 19 Prozent gesteigert werden. Das Konzernergebnis kletterte um 20 Prozent.
Die DEUTZ AG (ISIN DE0006305006/ WKN 630500) konnte im Geschäftsjahr 2007 zweistellige Zuwachsraten bei Umsatz und EBIT erzielen. Wie der Motorenhersteller heute erklärte, erhöhte sich der Konzernumsatz, vor allem getragen durch das internationale Geschäft, um 28,8 Prozent. Das Konzernergebnis kletterte kräftig und ist maßgeblich beeinflusst durch den Gewinn aus der Veräußerung und das laufende Ergebnis von DEUTZ Power Systems. Bereinigt um diesen positiven Effekt zog das Konzernergebnis der fortgeführten Aktivitäten um 54,3 Prozent an. (27.03.2008/ac/n/m)
| 15.05.2008 | E.ON akkumulieren | Independent Research GmbH | |
| 15.05.2008 | E.ON buy | Citigroup Corp. | |
| 15.05.2008 | E.ON kaufen | National-Bank AG | |
| 15.05.2008 | E.ON hold | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 13.05.2008 | E.ON Downgrade | Dexia Securities Inc. |
Aktien in diesem Artikel
| EON | 131,3 | +1,2% | |
| Hypo Real Estate | 22,1 | +1,5% | |
| STADA Arzneimittel | 45,1 | +1,7% | |
| HUGO BOSS vz | 30,7 | -2,2% | |
| DEUTZ | 7,5 | -0,4% |
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