Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktie [WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026]

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17.12.2007 13:36
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DAX am Mittag: Stimmung trübt weiter ein, Volkswagen und Münchener Rück im Blick

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Stimmung der deutschen Marktteilnehmer hat sich zur Tagesmitte hin weiter eingetrübt. Neuerliche Inflationssorgen in den USA, schwache Vorgaben aus Übersee und Spekulationen um weitere Abschreibungen bei der Schweizer Großbank UBS drücken den DAX aktuell um 1,57 Prozent auf 7.823,56 Punkte. Der MDAX sackt daneben um 2,05 Prozent auf 9.609,12 Zähler ab.

Mit Infineon, Continental, der Deutschen Börse und der HRE geben vier Titel aus dem DAX jeweils mehr als 3 Prozent ab. Die Aktie der Deutschen Lufthansa befindet sich ebenfalls unter Verkaufsdruck. Die Kranichlinie hat einem Pressebericht zufolge Schwierigkeiten, ihre exklusiven Kunden im Privatjet-Bereich über die Weihnachtstage zu befördern, nachdem der Businessjet-Betreiber NetJets die Zusammenarbeit fristlos eingestellt hat.

Für Volkswagen geht es um annähernd 2 Prozent nach unten, obwohl der Wolfsburger Autobauer heute mit starken Absatzzahlen aufwarten konnte. Daneben verlieren Anteile der Münchener Rück 1,3 Prozent. Der Konzern hat eine Vereinbarung zum Erwerb des US-Krankenversicherers Sterling Life geschlossen. Der Kaufpreis wurde auf 352 Mio. Dollar beziffert.

Papiere des Versorgerschwergewichts RWE entwickeln sich mit -0,3 Prozent deutlich besser als der Gesamtmarkt. Der Wert trotzt damit weitgehend einem Pressebericht, wonach dem Konzern zehntausende Kunden den Rücken kehren. RWE wird die Stromtarife der Verbraucher mit Wirkung zum 1. Januar um weitere knapp zehn Prozent anheben. Titel des Mitbewerbers E.ON geben 0,4 ab. Mit im oberen Indexdrittel finden sich außerdem die Deutsche Telekom, FMC und Henkel.

Im MDAX ziehen sich die Verluste quasi quer durch alle Branchen, lediglich Südzucker, ProSiebenSat.1 und MLP können etwas deutlicher zulegen. Titel der IKB fallen indes um mehr als 7 Prozent zurück, knapp gefolgt von IVG und Premiere. Die Aktie von EADS verliert ein knappes Prozent. Der zum Luft- und Raumfahrtkonzern gehörende Flugzeugbauer Airbus beabsichtigt Presseangaben zufolge, vier seiner europäischen Werke an die amerikanische Spirit AeroSystems zu verkaufen.

Unternehmensmeldungen:

Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Münchener Rück) (ISIN DE0008430026/ WKN 843002) hat mit der amerikanischen Aon Corp. (ISIN US0373891037/ WKN 8658529), dem weltweit zweitgrößten Versicherungs-Broker, eine Vereinbarung geschlossen, der zufolge die Münchener Rück über die Tochter Munich-American Holding Corp. 100 Prozent der Anteile an der Sterling Life Insurance Co. erwirbt. Wie der Rückversicherer heute erklärte, wird der Kaufpreis von 352 Mio. Dollar aus eigenen Mitteln finanziert.

Die Volkswagen AG (ISIN DE0007664005/ WKN 766400), der größte Automobilhersteller in Europa, meldete heute, dass die Marke Volkswagen im November mit einem weltweiten Plus von 10,3 Prozent die deutliche Steigerung ihrer Autoverkäufe fortgesetzt und einen neuen Höchstwert für den elften Monat im Jahr gesetzt hat. Von Januar bis November stieg das Auslieferungsplus auf 8,8 Prozent.

Die Deutsche Lufthansa AG (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) hat einem Pressebericht zufolge Schwierigkeiten, ihre exklusiven Kunden im Privatjet-Bereich über die Weihnachtstage zu befördern. Wie die "WirtschaftsWoche" in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, hat der Businessjet-Betreiber NetJets, der bislang unter der Marke Lufthansa Private Jet die Premium-Kunden der Lufthansa in kleinen Luxusmaschinen quer durch Europa geflogen hat, die Zusammenarbeit fristlos eingestellt. Anfang Dezember hatte Lufthansa noch erklärt, die Kooperation mit NetJets werde erst im Februar 2008 beendet.

Der Sportartikelhersteller adidas AG (ISIN DE0005003404/ WKN 500340) wird Presseangaben zufolge künftig die Handball-Nationalmannschaft der Männer, die in diesem Jahr in Deutschland den Weltmeistertitel gewonnen hat, ausstatten. Wie die "WirtschaftsWoche" am Samstag in einer Vorabausgabe berichtete, löst adidas rechtzeitig zu den Olympischen Spielen den bisherigen Ausstatter Kempa ab, eine Tochter des schwäbischen Sportartikelhersteller Uhlsport.

Der zum europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. (ISIN NL0000235190/ WKN 938914) gehörende Flugzeugbauer Airbus beabsichtigt Presseangaben zufolge, vier seiner europäischen Werke an die amerikanische Spirit AeroSystems Holdings Inc. (ISIN US8485741099/ WKN A0LEXG), einen Hersteller von Flugzeugrümpfen, zu verkaufen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" am Samstag in ihrer Online-Ausgabe berichtete, ist es laut Airbus-Chef Tom Enders möglich, dass bis Freitag entschieden wird, drei Werke in Deutschland und eines in Großbritannien an Spirit AeroSystems zu veräußern. (17.12.2007/ac/n/m)

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