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DAX am Morgen: Deutliche Gewinne, MAN und Deutsche Bank auf der Überholspur
Im Blick steht die Aktie von MAN. Der Nutzfahrzeughersteller gab heute seine Zahlen für das zweite Quartal bekannt und konnte Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis jeweils deutlich steigern. Zudem überzeugte der Ausblick. Insgesamt kommen die Ergebnisse gut am Markt an, der Titel gewinnt rund 4 Prozent. Papiere der Deutschen Bank rücken daneben um 2,2 Prozent vor. Das Finanzinstitut hat den Zuschlag für den britischen Lebensversicherer Abbey Life erhalten, das Transaktionsvolumen wurde auf 977 Mio. Britische Pfund beziffert.
Volkswagen profitieren wiederum von mehreren positiven Analystenstimmen und steigen um 2,4 Prozent. Deutlich im Plus stehen außerdem TUI, die Commerzbank und FMC. Linde legen am Tag nach den Zahlen weiter zu und steigen um 1,3 Prozent. Papiere der Deutschen Postbank kommen dagegen nicht recht in Fahrt und geben 1,1 Prozent ab. Mehrere Analysten sehen das am Vortag vorgelegte Zahlenwerk eher kritisch.
Im MDAX ziehen Anteilsscheine von DEUTZ um über 6 Prozent an. Zuvor gab der Konzern den Verkauf von DEUTZ Power Systems bekannt. Im Aufwind befinden sich unter anderem auch Salzgitter, Fresenius und Wacker Chemie. IKB tendieren auch nach dem gestrigen Kurseinbruch schwächer.
Der Fahrzeug-, Motoren- und Maschinenbaukonzern MAN AG (ISIN DE0005937007/ WKN 593700) gab heute bekannt, dass er im zweiten Quartal Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis steigern konnte. Der Konzernumsatz verbesserte sich den Angaben zufolge um 9 Prozent. Der Auftragseingang stieg im zweiten Quartal um 17 Prozent. Das operative Ergebnis legte im zweiten Quartal um 54 Prozent zu, wobei hier eine Dividendenauszahlung von Scania enthalten ist. Das Ergebnis vor Steuern der MAN Gruppe, einschließlich des Ergebnisses aus Sondervorgängen, erhöhte sich im ersten Halbjahr um mehr als das Doppelte. Für das Gesamtjahr 2007 rechnet der Konzern mit einem Auftragsplus von etwa 5 Prozent. Der Umsatz soll um über 10 Prozent steigern, die Umsatzrendite wird auf knapp über 10 Prozent geschätzt.
Die britische Lloyds TSB Group plc (ISIN GB0008706128/ WKN 871784) erklärte am Dienstag, dass man die zur Konzernsparte Scottish Widdows gehörende Tochter Abbey Life Assurance Co. Ltd. an die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) veräußert hat. Der Verkaufspreis wurde auf insgesamt 977 Mio. GBP beziffert, was 104 Prozent des Embedded Value von 941 Mio. GBP von Abbey Life entspricht. Die Transaktion, welche noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden steht, soll in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden.
Die DEUTZ AG (ISIN DE0006305006/ WKN 630500) gab am Montag den Verkauf ihres Gas- und Dieselmotorengeschäfts für dezentrale Energieerzeugung (DEUTZ Power Systems) an 3i bekannt. Wie der Motorenhersteller erklärte, beträgt der Verkaufspreis 360 Mio. Euro. Ziel ist es, den wirtschaftlichen Übergang des Geschäfts bis zum Ende des dritten Quartals herbeizuführen. Die Veräußerung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den DEUTZ-Aufsichtsrat und der Kartellbehörden. (31.07.2007/ac/n/m)
| 04.09.2008 | MAN buy | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 02.09.2008 | MAN Downgrade | Merrill Lynch & Co., Inc. | |
| 25.08.2008 | MAN Stop-buy-Limit bei 72,40 EUR platzieren | Frankfurter Börsenbriefe | |
| 15.08.2008 | MAN buy | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 01.08.2008 | MAN overweight | JP Morgan Chase & Co. |
Aktien in diesem Artikel
| MAN | 59,5 | -3,2% | |
| Lloyds TSB Group | 3,5 | -1,4% | |
| DEUTZ | 4,0 | -4,3% | |
| Deutsche Bank | 57,5 | +0,4% |
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