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DAX am Morgen: Freundlich, Postbank erneut im Fokus
Im Fokus steht erneut die Deutsche Postbank, deren Verkaufsprozess offenbar eine überraschende Wende nimmt. Einem Pressebericht zufolge sind die Commerzbank sowie die zur Allianz gehörende Konzerntochter Dresdner Bank als Kandidaten für eine Übernahme der Postbank vorläufig aus dem Rennen. Stattdessen strebe die Konzernmutter Deutsche Post Verhandlungen mit der Deutschen Bank sowie mehreren ausländischen Kreditinstituten an. Die Postbank-Aktie gewinnt derzeit 3,2 Prozent und bildet damit die DAX-Spitze. Commerzbank-Titel verteuern sich um 1,3 Prozent. Weitere Gewinner sind MAN, BMW, Infineon und E.ON mit Aufschlägen von je rund 1 Prozent. Abgeben müssen derzeit HRE (-1,4 Prozent) sowie TUI und ThyssenKrupp, wobei die Verluste hier moderater ausfallen. Der Reise- und Schifffahrtskonzern hat Presseangaben zufolge einen Favoriten für die zum Verkauf stehende Schifffahrtstochter Hapag-Lloyd gefunden.
In der zweiten Reihe brechen im MDAX GAGFAH um 12 Prozent ein. Zuletzt wurden der Aktie charttechnisch äußerst negative Perspektiven gegeben. Daneben verlieren Hannover Rück über 3 Prozent. Stärkste Gewinner sind momentan Klöckner & Co sowie Pfleiderer mit +1,6 Prozent bzw. +1,5 Prozent.
Unternehmensnachrichten:
Der Verkaufsprozess bei der Deutsche Postbank AG (ISIN DE0008001009/ WKN 800100) nimmt offenbar eine überraschende Wende. Laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung", die sich bei ihren Angaben auf informierte Kreise beruft, sind die Commerzbank AG (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) sowie die zum Allfinanzkonzern Allianz SE (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) gehörende Konzerntochter Dresdner Bank als Kandidaten für eine Übernahme der Postbank vorläufig aus dem Rennen. Stattdessen strebt die Konzernmutter Deutsche Post AG (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) den Angaben zufolge Verhandlungen mit der Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) sowie mehreren ausländischen Kreditinstituten an.
Der Reise- und Schifffahrtskonzern TUI AG (ISIN DE000TUAG000/ WKN TUAG00) hat offenbar einen Favoriten für die zum Verkauf stehende Schifffahrtstochter Hapag-Lloyd gefunden. Wie die Tageszeitung "DIE WELT" am Mittwoch berichtet, deutet derzeit alles auf die Reederei Neptune Orient Lines Ltd. (NOL) (ISIN SG1F90001388/ WKN 871125) aus Singapur als wahrscheinlichsten Käufer für Hapag-Lloyd hin.
Der Chemiekonzern LANXESS AG (ISIN DE0005470405/ WKN 547040) will in Deutschland neue Arbeitsplätze schaffen. "Weil wir aus Deutschland exportieren und hier investieren, werden wir hier neue Arbeitsplätze aufbauen und stellen schon jetzt in einigen Bereichen neue Mitarbeiter ein", sagte Vorstandschef Axel Heitmann im Interview mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".
Die GERRY WEBER International AG (ISIN DE0003304101/ WKN 330410) setzte ihre Rekordserie im ersten Halbjahr 2007/2008 mit neuen Höchstwerten bei Umsatz und Ertrag fort. Wie der im SDAX notierte Modekonzern am Mittwoch erklärte, stieg der Gesamtumsatz um 13,4 Prozent, während das EBITDA um 25,4 Prozent zunahm. Der Periodenüberschuss kletterte um 49,2 Prozent. (25.06.2008/ac/n/m)
| 08.10.2008 | Deutsche Postbank strong buy | SEB AG | |
| 02.10.2008 | Deutsche Postbank buy | Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA | |
| 23.09.2008 | Deutsche Postbank neues Kursziel | Merrill Lynch & Co., Inc. | |
| 16.09.2008 | Deutsche Postbank akkumulieren | Independent Research GmbH | |
| 15.09.2008 | Deutsche Postbank Downgrade | WestLB AG |
Aktien in diesem Artikel
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