DEVISEN/Euro kommt etwas zurück - Handelsbilanzdefizit belastet
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Freitagnachmittag wieder etwas von den Tageshochs zurückgekommen. Händler verweisen auf die US-Handelsbilanz. Das Defizit hat sich im März auf 58,2 Mrd USD von 61,7 Mrd USD eingeengt. Die Verringerung des Defizits fiel damit stärker als geschätzt aus.
Ohne Berücksichtigung von Öl bzw -produkten hat sich das Defizit ebenfalls verringert. "Zusammen mit dem revidierten Wert für Februar deutet sich damit für das erste Quartal eine Aufwärtskorrektur des BIP-Wachstums durch den Außenhandel an", kommentieren Volkswirte die Daten.
Die Risikobereitschaft der Anleger lasse wieder deutlich nach, hieß es mit Blick auf die fallenden Aktienmärkte und die schlechten Nachrichten des US-Versicherungskonzerns AIG, der nach Wertverlusten eine Kapitalerhöhung um 12,5 Mrd USD plant. Das sei ein Zeichen, dass die Finanzkrise noch nicht ausgestanden sei, heißt es im Handel.
Der Yen hat nun auch das Hoch von Ende April bei 103,23 USD/JPY gebrochen. Damit bestehe nun Aufwärtspotenzial Richtung 102 USD/JPY, heißt es am Markt. Auch einem Euro-Aufschwung stehe aus technischer Sicht nicht viel im Weg.
Beim Euro werden Richtung 1,5540 USD erste charttechnische Hürden erwartet. Als unterstützt gilt der Euro bei 1,5368 USD. Die Gemeinschaftswährung profitiere damit weiterhin von dem Bild, das die EZB-Sitzung am Vortag vermittelt hat, sagen Händler.
Die Feinunze Gold ist zum Londoner Vormittag-Fixing mit 887,25 USD notiert worden, zum Nachmittags-Fixing dann mit 876 USD.
=== Europa Europa Europa (17.16) (12.00) (7.25) EUR/USD 1,5455 1,5470 1,5430 USD/JPY 103,02 102,98 103,44 EUR/JPY 159,23 159,30 159,54 EUR/GBP 0,7932 0,7916 0,7885 EUR/CHF 1,6119 1,6123 1,6166 === DJG/mif/flf (END) Dow Jones NewswiresMay 09, 2008 11:19 ET (15:19 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 19 AM EDT 05-09-08
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