DEVISEN/Euro legt nach moderaten US-Verbraucherpreisen zu
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat am Mittwochnachmittag von der Schwäche des Dollar nach US-Daten profitiert und ist in der Spitze bis knapp an die Marke von 1,55 USD gestiegen. Grund für den Anstieg in der Gemeinschaftswährung war der unerwartet geringe Anstieg der Lebenshaltungskosten in den USA im April. Sie stiegen binnen Monatsfrist lediglich um 0,2%, während Volkswirte im Mittel ihrer Prognosen mit einem Plus von 0,3% gerechnet hatten.
Auch die um die volatilen Bestandteile Nahrungsmittel und Energie bereinigte Kernrate erhöhte sich mit 0,1% weniger als erwartet. Damit hat sich der Druck auf die US-Notenbank etwas verringert, zur Eindämmung der Inflation die geldpolitische Schraube anziehen zu müssen, heißt es. Umgekehrt hat sich vor diesem Hintergrund die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Umfang des Zinsunterschieds zwischen den USA und dem gemeinsamen europäischen Währungsgebiet zunächst bestehen bleibt.
Auf starken Widerstand trifft die Gemeinschaftswährung zunächst bei 1,5590 USD, anschließend bei 1,5640 USD. Unterhalb der Marke von 1,5420 USD ist der Euro aus charttechnischer Sicht im Bereich von 1,5290 USD deutlich unterstützt.
Die Feinunze Gold notierte zum Nachmittags-Fixing in London bei 866,50 USD, nachdem sie am Vormittag bei 864,20 USD notiert hatte.
=== Europa Europa Europa (17.20) (12.30) (07.15) EUR/USD 1,5470 1,5432 1,5452 USD/JPY 105,22 105,15 104,74 EUR/JPY 162,76 162,32 161,85 EUR/GBP 0,7955 0,7956 0,7949 EUR/CHF 1,6321 1,6313 1,6296 === DJG/thl/ros (END) Dow Jones NewswiresMay 14, 2008 11:32 ET (15:32 GMT)
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