DGAP-Adhoc: Daimler AG: Daimler erzielt im zweiten Quartal 2008 EBIT von 2.053 Mio. EUR
Daimler AG / Quartalsergebnis
24.07.2008
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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? Konzernergebnis von 1.395 (i.V. 1.849) Mio. EUR
? Ergebnis je Aktie von 1,40 (i.V. 1,74) EUR
? Für Gesamtjahr 2008 EBIT aus dem laufenden Geschäft (ohne Chrysler) von
mehr als 7 Mrd. EUR erwartet
Stuttgart - Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) konnte mit einem sehr guten
zweiten Quartal an den Erfolg des Vorquartals anknüpfen.
Daimler erzielte im zweiten Quartal ein EBIT von 2.053 (i. V. 2.134) Mio.
EUR.
Die Geschäftsfelder Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks konnten ihre
Ergebnisse leicht verbessern. Auch die Bereiche Mercedes-Benz Vans und
Daimler Buses erzielten jeweils höhere operative Ergebnisse.
Der Ergebnisrückgang auf Konzernebene steht insbesondere im Zusammenhang
mit der Beteiligung an Chrysler (-373 Mio. EUR).
Das Konzernergebnis lag bei 1.395 (i. V. 1.849) Mio. EUR, das Ergebnis je
Aktie belief sich auf 1,40 (i. V. 1,74) EUR.
Die Geschäftsfelder im zweiten Quartal 2008 im Einzelnen
Mercedes-Benz Cars hat den Absatz im zweiten Quartal um 11% gesteigert. Der
Umsatz stieg um 3 % auf 12,9 Mrd. EUR.
Das Geschäftsfeld steigerte das EBIT um 1% auf 1.212 Mio. EUR.
Daimler Trucks setzte im zweiten Quartal mit 122.800 Fahrzeugen (+10%)
trotz der anhaltenden konjunkturellen Schwächephase in den USA deutlich
mehr Fahrzeuge ab als im Vorjahr. Der Umsatz stieg von 6,9 auf 7,4 Mrd. EUR.
Das Geschäftsfeld erzielte im zweiten Quartal ein EBIT von 608 Mio. EUR und
übertraf damit leicht das Ergebnis des Vorjahres (601 Mio. EUR). Das
Vorjahresquartal war durch einen Sonderertrag von 68 Mio. EUR infolge der
Veräußerung von Immobilien in Japan positiv beeinflusst gewesen.
Daimler Financial Services hat im zweiten Quartal 2008 das Vertragsvolumen
um 4% auf 60,4 Mrd. EUR gesteigert. Das Neugeschäft lag mit 7,8 Mrd. EUR um 6%
über dem Vorjahr.
Das EBIT von Daimler Financial Services lag im zweiten Quartal mit 183 Mio.
EUR unter dem Vorjahreswert von 220 Mio. EUR.
Das EBIT des Segments Vans, Buses, Other betrug im zweiten Quartal 148 (i.
V. 257) Mio. EUR. Die Bereiche Mercedes-Benz Vans und Daimler Buses
profitierten von der weiterhin sehr guten Absatzentwicklung und erzielten
jeweils höhere Ergebnisse. So erzielte Mercedes-Benz Vans ein EBIT von 262
Mio. EUR, Daimler Buses ein EBIT in Höhe von 170 Mio. EUR.
Der Anteil von Daimler am Ergebnis der EADS betrug 32 (i.V. 95) Mio. EUR. Die
Beteiligung an Chrysler belastete das EBIT im zweiten Quartal 2008
insgesamt mit 373 Mio. EUR. Darin enthalten sind anteilig Aufwendungen von 93
Mio. EUR aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen bei Chrysler.
Ausblick
Obwohl als Folge der sich langsam abkühlenden Weltkonjunktur und der
Konjunkturschwäche in den USA der Gegenwind für die Automobilindustrie und
auch für Daimler stärker geworden ist, geht das Unternehmen weiter davon
aus, die für 2008 gesteckten Absatzziele für die Geschäftsfelder erreichen
zu können.
Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler, dass der
Konzernabsatz im Jahr 2008 insgesamt steigen wird (i.V. 2,1 Mio.
Fahrzeuge).
Mercedes-Benz Cars erwartet den Absatz im Jahr 2008 steigern zu können. Die
volle Verfügbarkeit der neuen C-Klasse-Limousine und des T-Modells sowie
des neuen smart fortwo tragen erheblich zum Absatzanstieg bei. Für das
zweite Halbjahr erwartet Mercedes-Benz Cars neue Absatzimpulse von den
kürzlich eingeführten Modellen der A- und B-Klasse, des CLS, SLK, SL und
des neuen CLC. Von der Markteinführung der modellgepflegten M-Klasse und
insbesondere des neuen GLK Ende 2008 werden zusätzliche Absatzimpulse für
das kommende Jahr erwartet. Dagegen rechnet das Geschäftsfeld
lebenszyklusbedingt mit etwas rückläufigen Absatzzahlen bei der
E-Klasse, die sich im letzten vollen Modelljahr befindet. Im Hinblick
auf das verschlechterte wirtschaftliche Umfeld wird die Produktion
gegenüber der bisherigen Planung angepasst. Die veränderten
Marktaussichten, steigende Rohstoffpreise sowie anhaltend negative
Wechselkurseffekte werden auch zu Ergebnisbelastungen führen. Diese können
durch die deutlichen Effizienzverbesserungen und Absatzsteigerungen nicht
vollständig ausgeglichen werden. Daher wird das Ergebnis unterhalb des
Vorjahresniveaus liegen; die Umsatzrendite wird in der Größenordnung von 8%
erwartet.
Daimler Trucks rechnet für das Gesamtjahr 2008 mit einem steigenden Absatz.
Dazu trägt im Wesentlichen die positive Entwicklung in Europa sowie die
Steigerung in asiatischen Märkten bei. Höhere Materialkosten und die
Auswirkungen der schwachen amerikanischen Konjunktur wirken dieser
positiven Entwicklung entgegen. Insgesamt wird für das Gesamtjahr 2008 mit
einem Ergebnis in der Größenordnung von 2 Mrd. EUR gerechnet.
Daimler Financial Services erwartet für das Gesamtjahr 2008 einen moderaten
Anstieg des weltweiten Vertragsvolumens. Trotz der Aufwendungen für den
Neuaufbau des nordamerikanischen Finanzdienstleistungsgeschäfts geht
Daimler Financial Services weiterhin davon aus, im Gesamtjahr eine
Eigenkapitalrendite von mindestens 14% zu erreichen.
Mercedes-Benz Vans erwartet aufgrund der starken Nachfrage nach dem
Sprinter sowie der positiven Absatzentwicklung beim Vito/Viano für das Jahr
2008 eine deutliche Absatzsteigerung und einen neuen Absatzrekord.
Daimler Buses geht davon aus, das hohe Absatzniveau des Vorjahres wieder zu
erreichen.
Der Daimler-Konzern rechnet für das Jahr 2008 mit einem leichten
Umsatzanstieg (2007: 99,4 Mrd. EUR).
Der Daimler-Konzern sieht sich auch weiterhin im Wettbewerb sehr gut
aufgestellt. Die bereits erwähnten negativen makroökonomischen Einflüsse
wie die abkühlende Weltkonjunktur, steigende Rohstoffpreise und ungünstige
Wechselkurseffekte können jedoch durch einen höheren Absatz und weitere
Effizienzverbesserungen nicht mehr voll kompensiert werden.
Ausgehend von den Erwartungen der Geschäftsfelder rechnet der
Daimler-Konzern für das Jahr 2008 mit einem EBIT aus dem laufenden Geschäft
von mehr als 7 Mrd. EUR. Effekte im Zusammenhang mit Chrysler sind darin
nicht enthalten. Bisher war Daimler von einem EBIT aus dem laufenden
Geschäft von deutlich über dem Niveau des Vorjahres (7,7 Mrd. EUR)
ausgegangen.
Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar:
www.media.daimler.com
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Einschätzung zukünftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«,
»glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«,
»planen«, »projizieren «, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen
solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von
Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind ein
konjunktureller Abschwung oder ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum in
wichtigen Wirtschaftsregionen, insbesondere in Europa oder Nordamerika, die
Auswirkungen der Kreditkrise, die zu einer schwächeren Nachfrage unserer
Produkte insbesondere im US-amerikanischen, aber auch im europäischen Markt
führen könnte, Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, die Einführung
von Produkten durch Wettbewerber und ein möglicher Akzeptanzverlust unserer
Produkte oder Dienstleistungen, Preiserhöhungen bei Kraftstoff, Rohstoffen
und Edelmetallen, Unterbrechungen bei der Produktion, die auf
Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen beruhen,
ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die
Geschäftsaussichten von Daimler Trucks, die von einer länger als erwartet
andauernden Nachfrageschwäche auf den US-amerikanischen und japanischen
Nutzfahrzeugmärkten betroffen sein könnten, die effiziente Umsetzung von
Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen, die Geschäftsaussichten
von Chrysler, an der wir eine Beteiligung halten, einschließlich der
Fähigkeit ihre Restrukturierungspläne erfolgreich umzusetzen, die
Geschäftsaussichten der EADS, an der wir eine Beteiligung halten,
einschließlich der Auswirkungen zukünftiger Lieferverzögerungen und
Lieferungsreduzierungen bei Flugzeugen, die Änderungen von Gesetzen,
Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie
Fahrzeugemission, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie die
Beendigung laufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger
oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und
Unwägbarkeiten von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht von Daimler
unter der Überschrift »Risikobericht« sowie unter den Überschriften »Risk
Factors« und »Legal Proceedings« im aktuellen Geschäftsbericht von Daimler
nach »Form 20-F« beschrieben sind, der bei der
US-Wertpapier-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht wurde. Sollte einer dieser
Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die
den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig
erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen
Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen
abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine
Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese
ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.
Über Daimler
Die Daimler AG, Stuttgart, mit ihren Geschäften Mercedes-Benz Cars, Daimler
Trucks, Daimler Financial Services sowie Mercedes-Benz Vans und Daimler
Buses ist ein weltweit führender Anbieter von Premium-Pkw und der größte
Hersteller von Nutzfahrzeugen. Daimler Financial Services bietet ein
umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing,
Versicherungen und Flottenmanagement.
Daimler vertreibt seine Produkte in nahezu allen Ländern der Welt und hat
Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Die Firmengründer Gottlieb Daimler
und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils seit 1886 Geschichte
geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus betrachtet es Daimler als
Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und
Umwelt gerecht zu werden und die Mobilität der Zukunft sicher und
nachhaltig zu gestalten - mit bahnbrechenden Technologien und hochwertigen
Produkten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der
wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, AMG, Maybach,
Freightliner, Sterling, Western Star, Mitsubishi Fuso, Setra, Orion und
Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt, New York
und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2007 setzte der Konzern
mit mehr als 270.000 Mitarbeitern 2,1 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei
99,4 Mrd. EUR, das EBIT erreichte 8,7 Mrd. EUR. Als Unternehmen mit Anspruch
auf Spitzenleistung strebt Daimler nachhaltiges Wachstum und Profitabilität
auf dem Niveau der Branchenbesten an.
24.07.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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Freiverkehr in Berlin, Hannover, München, Hamburg,
Düsseldorf; Auslandsbörse(n) NYSE
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