DGAP-News: Mensch und Maschine Software SE legt Zahlen für Q1/2008 vor
Mensch und Maschine Software SE / Quartalsergebnis
28.04.2008
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Zweitbestes Quartal in der MuM-Firmengeschichte
- Umsatz und Nettogewinn sogar über Ausnahmequartal Q1/2007
- Nachfrage weiter stabil, Wachstumsziele für 2008 bestätigt
Wessling, 28. April 2008 - Der im Prime-Standard notierte
CAD/CAM-Spezialist Mensch und Maschine Software SE (MuM - ISIN
DE0006580806) ist mit dem zweitbesten Quartal in der 24-jährigen
Firmengeschichte ins neue Geschäftsjahr gestartet. Beim Umsatz konnte das
von positiven Sondereffekten geprägte Vorjahresquartal Q1/2007 sogar
übertroffen werden, das Ergebnis kam erwartungsgemäß etwa auf
Vorjahresniveau herein.
Die Erlöse im ersten Quartal 2008 kletterten auf EUR 66,99 Mio (Vj 64,19 /
+4%), das Betriebsergebnis EBIT lag bei EUR 3,88 Mio (Vj 4,16 / -7%). Das
Nettoergebnis betrug EUR 2,68 Mio (Vj 2,66 / +1%) nach Anteilen Dritter
bzw. EUR 0,20 (Vj 0,21) pro Aktie (unverwässert).
Ein starker Zuwachs war bei den Wartungsverträgen für eigene
Softwarelösungen zu verzeichnen. Da diese meist auf Jahresbasis laufenden
Verträge unterjährig abgegrenzt werden, ist nur etwa ein Viertel der daraus
generierten Fakturen in den erfolgswirksam verbuchten Erlösen in Höhe von
EUR 7,02 Mio (Vj 7,01) im Segment MuM-Technologie enthalten. Der Rest
führte zu einem steilen Anstieg der Umsatzabgrenzungen auf EUR 3,26 Mio
(31.12.2007: 0,44). Da ein großer Teil hiervon im weiteren Jahresverlauf
erfolgswirksam aufgelöst wird, entspricht dies einer Umsatz- und
Ergebnisreserve in Höhe von ca. drei Millionen EUR.
Wie schon im gesamten Vorjahr blieb das Wachstum im Deutschland äußerst
robust: Der Inlandsumsatz stieg auf EUR 18,23 Mio (Vj 15,39 / +18%). Beim
Vergleich der Auslandserlöse in Höhe von EUR 49,86 Mio mit dem
Vorjahreswert von EUR 49,90 Mio ist zu berücksichtigen, dass dieser stark
von den erwähnten Sondereffekten beeinflusst war. Dies wird besonders beim
Blick auf den Auslandsanteil am Umsatz deutlich, der in Q1/2008 mit 74,4%
nur knapp unter dem Wert von 74,8% aus dem Gesamtjahr 2007 lag. Seit
Februar 2008 hat die neue rumänische Niederlassung in Bukarest ihre Arbeit
aufgenommen. Dazu wurden, wie bereits berichtet, Geschäftsbetrieb und
Mitarbeiter des bisherigen Autodesk-Distributors übernommen.
Die Erstkonsolidierung von MuM Rumänien, saisonal höhere Kundenforderungen
und ein höherer Cashbestand waren die Haupt-Treiber für eine Erhöhung der
Bilanzsumme auf EUR 92,8 Mio (31.12.2007: 80,3 / +16%). Das Eigenkapital
legte auf EUR 27,0 Mio (31.12.2007: 24,4 / +11%) zu, die EK-Quote betrug
29,1% (31.12.2007: 30,3%). Der operative Cashflow lag bei erfreulichen EUR
2,11 Mio (Vj 1,15), so dass sich die Netto-Bankverschuldung trotz
Investitionen in Höhe von EUR 3,5 Mio nur moderat auf EUR 17,4 Mio
(31.12.2007: 16,0) erhöht hat.
MuM-Chef Adi Drotleff ist für das laufende Geschäftsjahr weiter
optimistisch: 'Der den Erwartungen entsprechende Geschäftsverlauf im Q1 und
die aufgebaute Reserve aus der Umsatzabgrenzung lassen die Erreichung der
2008er-Jahresziele von EUR 240 Mio beim Umsatz, EUR 13 Mio beim
Betriebsergebnis EBIT und EUR 8,6 Mio bzw. EUR 0,62 pro Aktie beim
Nettogewinn nach wie vor als realistisch erscheinen. MuM verzeichnet bisher
keinerlei Anzeichen für eine abflauende Nachfrage infolge der Finanzkrise
oder des sich abschwächenden Konjunkturverlaufs.'
28.04.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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