Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) hat ihre Marktposition in Lateinamerika durch die Eröffnung ihrer ersten Niederlassung in Peru weiter ausgebaut.
Wie das Kreditinstitut am Dienstag erklärte, wird die neue Niederlassung in der Hauptstadt Lima von Jose Miguel Alcalde geleitet, der als Chief Country Officer für Chile und Peru fungiert. Nachdem die Deutsche Bank im vergangenen Monat von der Peruanischen Aufsichtsbehörde für Banken, Versicherungen und Pensionsfonds eine Banklizenz erhalten hat, kann sie nun in Peru am Handel mit Devisen, Staatsanleihen und Derivaten teilnehmen. Darüber hinaus kann die Bank Einlagen-Zertifikate ausgeben.
"Peru ist eine dynamisch wachsende Volkswirtschaft. Wir sehen hier ein großes Potential für uns", sagte Jose Miguel Alcalde. "Als eine in Peru lizenzierte Bank können wir unseren internationalen Kunden eine breite Palette von Investitionsmöglichkeiten in Peru anbieten und unsere geschäftlichen Aktivitäten und unser Dienstleistungsangebot in der Andenregion weiter ausbauen."
Die Aktie der Deutschen Bank notiert aktuell mit einem Plus von 3,09 Prozent bei 54,79 Euro. (09.07.2008/ac/n/d)