17.07.2008 15:55
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Deutsche Börse: Frankfurter Börse will am etablierten Handelsbeginn festhalten

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Börsenbetreiber Deutsche Börse AG (ISIN DE0005810055/ WKN 581005) gab am Donnerstag bekannt, dass der Börsenrat der FWB Frankfurter Wertpapierbörse heute eine Neufassung der Börsenordnung beschlossen hat, die u.a. den Rahmen der Handelszeiten so flexibilisiert, dass auch ein früherer Handelsbeginn möglich wäre.

Den Angaben zufolge sprechen sich Börsenrat und Geschäftsführung der Frankfurter Wertpapierbörse aber gleichzeitig dafür aus, den Handelsbeginn mit der Eröffnungsauktion unverändert bei 9.00 Uhr zu belassen. Im Rahmen der neuen Börsenordnung könne die Geschäftsführung der FWB den Handelsbeginn flexibel anpassen, falls die Wettbewerbsituation in der Zukunft dies erfordern sollte.

Laut dem Unternehmen profitieren Handelsteilnehmer und Investoren heute von einem umfangreichen Produkt- und Serviceangebot, hohen Servicelevels, höchster Liquidität und Transparenz bei der Preisfeststellung bei einheitlich standardisierten Handelszeiten in Europa von 9.00 bis 17.30 Uhr an den Hauptmärkten. Eine Vorverlegung des Handelsbeginns würde erheblichen Mehraufwand für Marktteilnehmer und Investoren bedeuten. Daher wurden die Handelszeiten im Jahre 1999 zwischen allen großen europäischen Marktplätzen
vereinheitlicht.

Die Aktie der Deutschen Börse gewinnt derzeit 8,61 Prozent auf 70,79 Euro. (17.07.2008/ac/n/d)

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