Deutschland: ifo-Geschäftsklima trübt sich wesentlich stärker als erwartet ein
Sowohl die aktuelle Lagebeurteilung als auch die Geschäftserwartungen trübten sich im Juli stärker als erwartet ein. Die Einschätzung der Geschäftslage sank von 108,3 Punkten auf 105,7 Punkte. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 106,0 Zähler prognostiziert. Die Geschäftserwartung sanken von revidiert 94,6 (94,7) Punkten im Vormonat auf 90,0 Punkte. Hier waren Experten zuvor von einem Rückgang auf lediglich 92,5 Punkte ausgegangen.
KONJUNKTURELLER AUFSCHWUNG NÄHERT SICH SEINEM ENDE
"Diese Ergebnisse legen nahe, dass der konjunkturelle Aufschwung zu Ende geht", sagte ifo Präsident Hans-Werner Sinn. Im verarbeitenden Gewerbe habe der Index fühlbar nachgegeben. Das Exportgeschäft werde nach Ansicht der befragten Unternehmen nicht mehr ganz so stark expandieren. Ihre Einstellungsbereitschaft lasse etwas nach. Auch in den weiteren drei Wirtschaftsbereichen - dem Bauhauptgewerbe, dem Einzelhandel und dem Großhandel - tendierte das Geschäftsklima sichtlich nach unten.
Das ifo-Geschäftsklima basiert auf rund 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels. Die Unternehmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Das ifo-Geschäftsklima ist der wichtigste Frühindikator für Deutschland./bf/js
![]() | |
![]() | |
![]() |
| 10.10.2008 16:15 Eine schreckliche Woche | |
| 10.10.2008 13:56 Analyser to go: IBM trotzt Finanzmarktkrise | |
| 10.10.2008 10:29 Panik an Frankfurter Börse - Dax im freien Fall |
|


















