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Deutz soll produktiver werden - FTD
KÖLN (Dow Jones)--Die Deutz AG soll nach den Vorstellungen ihres neuen Vorstandsvorsitzenden Helmut Leube produktiver werden. Dies sagte der Manager, der den Posten im Februar übernahm, in einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" (FTD - Dienstagausgabe).
Dazu sollen die Fertigung effizienter und das Geschäft internationaler ausgerichtet werden. "Wenn man die Prozesse mit denen in der Autoindustrie vergleicht, gibt es hier und da noch Einsparpotenzial", sagte der Vorstand des Kölner Motorenherstellers. "In den nächsten drei Jahren müssten Produktivitätssteigerungen in der Motorenfertigung von 5% bis 10% im Jahr möglich sein."
Dass der MDAX-Konzern künftig verstärkt auch im Ausland produzieren muss, steht für Leube außer Frage: "Die Produktion muss den Kunden folgen - hier hat Deutz noch Nachholbedarf." Das Unternehmen prüfe derzeit Produktionsstandorte in Indien und den USA, allerdings würden nicht beide Projekte gleichzeitig in Angriff genommen. Eine Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen.
"Unsere größte Herausforderung ist es aber zunächst, die Motorenproduktion in China hochlaufen zu lassen", sagte der Manager. Dort unterhält das Unternehmen ein paritätisch geführtes Joint Venture mit dem chinesischen FAW-Konzern, mit dem auch VW kooperiert.
Für 2008 rechnet Leube in China noch mit Verlusten in einstelliger Millionenhöhe. Eine der beiden Fabriken sei noch nicht ausgelastet. Mittelfristig sollen 100.000 bis 150.000 Motoren im Jahr produziert werden. Ziel sei es jedoch, in China im kommenden Jahr die Gewinnschwelle zu erreichen.
Webseiten: http://www.ftd.de/ http://www.deutz.de/
DJG/dct/rio (END) Dow Jones Newswires
June 17, 2008 01:38 ET (05:38 GMT)
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