23.07.2008 21:03
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Devisen: Euro im späten Handel weiter schwach

        NEW YORK (dpa-AFX) - Die europäische Gemeinschaftswährung  hat sich am späten Mittwochabend weiter schwach präsentiert und notierte zuletzt bei 1,5676 US-Dollar. Damit profitierte dementsprechend der Dollar wie schon an den Vortagen von dem fallenden Ölpreis sowie von Spekulationen um eine mögliche Leitzinserhöhung in den USA. Gegen Mittag hatte die europäische Zentralbank den Referenzkurs noch auf 1,5741 (Dienstag: 1,5919) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,6353 (0,6282) Euro.

    Der Rückgang des Preises für das "schwarze Gold" weckte Börsianern zufolge Hoffnungen, dass sich die schwächelnde US-Wirtschaft schneller als erwartet erholen kann. Zudem wirkten die Aussagen führender US-Politiker und Notenbanker noch positiv nach, sagte Volkswirt Derek Halpenny von der Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ. Der Präsident der regionalen Notenbank von Philadelphia, Charles Plosser, hatte gefordert, dass die Notenbank den Leitzins "eher früher als später" anheben solle. Zudem hatte US-Finanzminister Henry Paulson am Dienstag erneut betont, dass ein starker Dollar sehr wichtig für die Interessen Amerikas sei. Auch gegenüber fast allen anderen, bedeutenden Währungen habe der Dollar nach diesen Aussagen Boden gut gemacht, ergänzte der Experte der Bank of Tokyo-Mitsubishi./FX/la/sk

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