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Drei Airbus-Werke sollen in eigener Gesellschaft vereint werden - Käufersuche
Der zunächst geplante Verkauf der drei deutschen Werke Varel, Nordenham und Augsburg an das Bremer Unternehmen OHB Technology war im März gescheitert. Einer Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Spirit Aerosystems stehe EADS offen gegenüber, falls das US-Unternehmen sein Angebot verbessere, sagte Gallois. Der Verkaufsprozesse für das vierte deutsche Werk in Laupheim (Baden-Württemberg) laufe weiter.
MEHRERE SCHRITTE
Der Verkauf der Werke werde "wahrscheinlich in einen oder zwei kleinen Schritten" vollzogen, sagte der Airbus-Sprecher. "Möglicherweise formen wir die Werke erst zu Tochterunternehmen und suchen dann nach Partnern." Gallois sagte, es sei das Ziel, nicht die Mehrheit an der neuen Gesellschaft zu halten. Geplant sei ein Minderheitsanteil oder gar keine Beteiligung des Konzerns.
Die Ermittlungen wegen angeblicher Insidergeschäfte bei EADS dürften nach Einschätzung Gallois' keine Nachteile beim Tankflugzeug-Auftrag der US-Regierung bringen. Gallois gab aber zu erkennen, dass das Image des Konzerns durch die Untersuchung beschädigt werden könnte. Die französische Börsenaufsicht AMF ermittelt gegen eine Vielzahl von EADS-Managern. Unterdessen versucht Konkurrent Boeing , seinem europäischen Konkurrenten den bereits erteilten US-Auftrag wieder abzujagen.
ERMITTLUNGEN GEGEN 17 MANAGER
Gallois mahnte die AMF, ihre Ermittlungen in Ruhe und auf der Grundlage der Unschuldsvermutung voranzubringen. Die Behörde ermittelt seit gut 18 Monaten gegen Führungskräfte von EADS und der Tochtergesellschaft Airbus. Nach Informationen französischer Medien wirft die Börsenaufsicht 17 Führungskräften der Gesellschaften vor, die Auslieferungsverzögerungen bei den Flugzeugen A380 und A350 der Öffentlichkeit verheimlicht und stattdessen eigene Aktienoptionen verkauft zu haben, bevor es zu dem Kurssturz durch die Bekanntgabe der Produktionspannen am 13. Juni 2006 kam./hem/gk1/FX/stw/fn/wiz
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