Drosselungsmaßnahme: China erhöht nochmals Mindestreservesatz
EMFIS.COM - Peking 12.05.2008 Die chinesische Zentralbank hat den Mindestreservesatz für Banken um weitere 50 Basispunkte erhöht. Er liegt nunmehr bei 16,5 Prozent. Der neue Zinssatz tritt zum 20. Mai dieses Jahres in Kraft. Laut einer Schätzung von Stone & McCarthy Research Associates wird dieser Schritt dem chinesischen Bankensystem weitere 205 Milliarden Yuan entziehen, die ansonsten zur Kreditvergabe zur Verfügung gestanden hätten.
Die Peoples Bank of China hat den Mindestreservesatz der Banken damit in diesem Jahr bereits vier Mal und im vergangenen Jahr 10 Mal angehoben. Der Schritt dient dazu, die aus Sicht der Notenbank ausufernde Liquidität einzudämmen und damit den derzeitigen Inflationsdruck abzumildern. Wie die Regierung heute mitteilte, hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise im April weiter auf 8,5 Prozent beschleunigt (EMFIS berichtete).
Die Peoples Bank of China hat den Mindestreservesatz der Banken damit in diesem Jahr bereits vier Mal und im vergangenen Jahr 10 Mal angehoben. Der Schritt dient dazu, die aus Sicht der Notenbank ausufernde Liquidität einzudämmen und damit den derzeitigen Inflationsdruck abzumildern. Wie die Regierung heute mitteilte, hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise im April weiter auf 8,5 Prozent beschleunigt (EMFIS berichtete).
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