06.05.2008 21:00
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Dt Bank/Ackermann will Investmentbanking trotz Krise ausbauen

Von Peter Herkenhoff DOW JONES NEWSWIRES FRANKFURT (Dow Jones)--Trotz anhaltender Finanzmarktkrise und zuletzt hoher Verluste will die Deutsche Bank das Investmentbanking ausbauen. "Wir werden weiter in den USA und in den Schwellenländern expandieren", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank AG, Josef Ackermann, während einer Veranstaltung am Dienstagabend in Frankfurt.

   Forderungen, sich aus den Vereinigten Staaten wegen der hohen Verluste mit strukturierten Kreditprodukten zurückzuziehen, erteilte der Chief Executive eine Absage. Die USA seien die größte Volkswirtschaft der Welt und vereinigten ein Drittel des globalen Finanzpotenzials auf sich. Dort erziele die Bank heute 20% ihrer Erträge.

   Größe an sich sei nicht wichtig, es komme auf die relative Größe an, so der Chief Executive. Im Investmentbanking sei die Deutsche Bank bereits weltweit die Nummer 2, im Asset Management gehöre das Frankfurter Institut bereits zu den weltweit fünf Größten. Ackermann bekräftige, im Privatkundengeschäft dazukaufen zu wollen, warnte aber vor voreiligen Schlüssen. Jede Übernahme müsse sowohl strategisch als auch für die Aktionäre sinnvoll sein.

Webseite: http://www.deutschebank.com

-Von Peter Herkenhoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 116, peter.herkenhoff@dowjones.com DJG/phe/nas (END) Dow Jones Newswires

   May 06, 2008 14:58 ET (18:58 GMT)

   Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 58 PM EDT 05-06-08

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