European Aeronautic Defence and Space Aktie [WKN: 938914 / ISIN: NL0000235190]

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14.05.2008 07:42
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EADS steigert Gewinn und Umsatz stärker als erwartet

PARIS (dpa-AFX) - Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat im ersten Quartal Umsatz und Gewinn deutlicher gesteigert als erwartet und die Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten, bei EADS als EBIT definiert, sei dank Wechselkurs-Sicherungsgeschäften im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 88 auf 769 Millionen Euro gewachsen, teilte das im MDAX notierte Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. Von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Branchenexperten hatten im Schnitt mit 411,3 Millionen Euro gerechnet.

Unter dem Strich kam der Konzern mit 285 Millionen Euro nach dem Verlust im Vorjahresquartal deutlicher in die schwarzen Zahlen als erwartet (VJ: minus 10,0 Mio). Analysten hatten mit 241,9 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz kletterte von 8,934 auf 9,853 Milliarden Euro, während Analysten mit 9,216 Milliarden gerechnet hatten.

Die umsatzstärkste Tochter Airbus schnitt ebenfalls deutlich besser ab als von Analysten erwartet. Sie sprang nach ihrem operativen Verlust (EBIT) von 69 Millionen Euro im Vorjahresquartal nun ebenfalls in die schwarzen Zahlen und wies ein Plus von 628 Millionen Euro aus. Analysten hatten mit 302,2 Millionen gerechnet. Der Umsatz wuchs um sieben Prozent 7,057 Milliarden Euro und lag damit über der Expertenprognose von 6,455 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr hält EADS an den bestehenden Prognosen fest. Der Umsatz soll auf mindestens 40 Milliarden Euro wachsen, beim EBIT fasst das Unternehmen 1,8 Milliarden Euro ins Auge. Statt "rund" 700 Flugzeugbestellungen soll Airbus nun "über" 700 erhalten. Die Auslieferungen sollen sich im Jahr 2008 wie gehabt auf 470 Jets belaufen.

Im ersten Quartal wuchs der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 10,5 auf 39,3 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand lag zu Ende März mit 351,5 Milliarden Euro um vier Prozent höher als drei Monate zuvor (339,5 Mrd). Bei den Verkehrsflugzeugen liegen diesen Zahlen die Listenpreise zugrunde, auf die der Flugzeughersteller allerdings regelmäßig große Rabatte gewährt./stw/wiz

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