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EMFIS.COM - EM Stocks Review: Asien-Börsen rutschen weiter ab
EMFIS.COM - Hongkong 15.07.2008 In Asien verfinsterte sich das Sentiment der Marktteilnehmer heute weiter. Die verschiedenen Börsen gingen jeweils deutlich in die Knie. Hauptgrund dafür waren die anhaltenden Sorgen über die Stabilität des US-Finanzsystems und die globale Konjunktur- und Inflationsentwicklung. Zahlreiche Indizes rutschten heute wieder auf das Niveau von Mitte März dieses Jahres ab. Seinerzeit hatten die Asien-Börsen vorübergehende Tiefpunkte markiert, nachdem die US-Investmentbank Bear Stearns kurz vor der Pleite gestanden hatte.
Die anhaltend schwache Entwicklung an der Wallstreet hat heute die japanischen Anleger weiter verunsichert. Ein zusätzlicher Belastungsfaktor war der gegenüber dem Dollar gestiegene Yen, der die Exportwerte unter Druck brachte. Der Nikkei gab heute 256 Punkte oder 2,0 Prozent auf 12.754 Zähler ab, nachdem er zwischenzeitlich sogar um knapp 300 Punkte abgerutscht war. Der breitere Topix fiel um 2,2 Prozent auf 1253 Stellen. Insbesondere für die Bankenwerte begann die Stimmung merklich zu kippen. Mizuho Financial verloren 5 Prozent, Sumitomo Mitsui gingen um 6,1 Prozent nach unten. Sehr schwach entwickelte sich auch der Immobiliensektor, wo etwa Mitsui Fudosan um 4,9 Prozent und Sumitomo Realty um 6,5 Prozent abwärts rutschten. Im Auto-Segment verbilligten sich Toyota Motor um weitere 2,5 Prozent und Honda Motor um 2,8 Prozent. Unter den Technologiewerten verloren Canon 2,6 Prozent; Advantest gaben 4,3 Prozent ab; Fujitsu gingen um 3,1 Prozent und Sharp um 3,4 Prozent nach unten.
Auch die Börse in Seoul stand heute stark unter Druck. Insbesondere die Anleger aus Übersee flüchteten in Scharen und warfen dabei in großem Stil ihre koreanischen Blue-Chips auf den Markt. Der Kospi schrammte schlussendlich um 3,2 Prozent nach unten auf 1509 Punkte, was dem niedrigsten Niveau seit April 2007 entspricht. Besonders hart traf es heute den koreanischen Bausektor. Hier brachen Hyundai Engineering um 6,9 Prozent und GS Engineering & Construction sogar um 12,4 Prozent ein. Aber auch die großen Technologiewerte wurden nicht verschont. Samsung Electronics etwa gaben 2,5 Prozent ab, obwohl BNP Paribas zuvor ihre bisherige Kaufempfehlung bekräftigt hatten. LG Electronics brachen um 6,2 Prozent nach unten, Hynix Semiconductor verloren 4,5 Prozent. Vergleichsweise glimpflich kamen dagegen die Schiffsbauer davon. Hyundai Heavy erlitten einen Abschlag von 1,7 Prozent, Samsung Heavy fielen um 0,9 Prozent. Einen Fels in der Brandung stellte die Aktie des Tabakriesen KT&G dar, die heute wegen ihrer defensiven Qualitäten gefragt war. Sie verbesserte sich um 0,7 Prozent.
In Hongkong knickte der Hang Seng Index heute um 3,8 Prozent auf 21.174 Stellen ein. Dies entspricht der schlechtesten Tages-Performance seit rund 4 Wochen. Gleichzeitig landete Hongkongs Leitindex damit auf dem niedrigsten Niveau seit Mitte März dieses Jahres. Die Sorgen über den US-Bankensektor brachten heute insbesondere die chinesischen Finanzwerte unter Druck. ICBC verloren 4,3 Prozent, China Merchants Bank gaben 5,4 Prozent ab. Unter den Versicherungsaktien verbilligten sich China Life um 5,3 Prozent und Ping An sogar um 7,1 Prozent. Auch für die Aktie des Aluminiumriesen Chalco (Aluminum Corp. of China) war die Euphorie von Ende vergangener Woche verflogen. Die Titel brachen um 7,6 Prozent ein, nachdem sie sich gestern bereits um 4,4 Prozent verbilligt hatten. Unter den Exportwerten gaben etwa Li & Fung 5,8 Prozent ab, nachdem Goldman Sachs ihr Kursziel für den Textilhandelskonzern nach unten gesetzt hatten. Im Immobiliensegment verbilligten sich Sun Hung Kai Properties um 4,1 Prozent und Sino Land um 6,3 Prozent. Die Aktie des Börsenbetreibers Hong Kong Exchanges ging um 7,1 Prozent nach unten.
In China fiel der Shanghai Composite Index um 3,4 Prozent auf 2279 Punkte; der Shanghai A-Share Index gab 3,4 Prozent auf 2915 Zähler ab.
Die anhaltend schwache Entwicklung an der Wallstreet hat heute die japanischen Anleger weiter verunsichert. Ein zusätzlicher Belastungsfaktor war der gegenüber dem Dollar gestiegene Yen, der die Exportwerte unter Druck brachte. Der Nikkei gab heute 256 Punkte oder 2,0 Prozent auf 12.754 Zähler ab, nachdem er zwischenzeitlich sogar um knapp 300 Punkte abgerutscht war. Der breitere Topix fiel um 2,2 Prozent auf 1253 Stellen. Insbesondere für die Bankenwerte begann die Stimmung merklich zu kippen. Mizuho Financial verloren 5 Prozent, Sumitomo Mitsui gingen um 6,1 Prozent nach unten. Sehr schwach entwickelte sich auch der Immobiliensektor, wo etwa Mitsui Fudosan um 4,9 Prozent und Sumitomo Realty um 6,5 Prozent abwärts rutschten. Im Auto-Segment verbilligten sich Toyota Motor um weitere 2,5 Prozent und Honda Motor um 2,8 Prozent. Unter den Technologiewerten verloren Canon 2,6 Prozent; Advantest gaben 4,3 Prozent ab; Fujitsu gingen um 3,1 Prozent und Sharp um 3,4 Prozent nach unten.
Auch die Börse in Seoul stand heute stark unter Druck. Insbesondere die Anleger aus Übersee flüchteten in Scharen und warfen dabei in großem Stil ihre koreanischen Blue-Chips auf den Markt. Der Kospi schrammte schlussendlich um 3,2 Prozent nach unten auf 1509 Punkte, was dem niedrigsten Niveau seit April 2007 entspricht. Besonders hart traf es heute den koreanischen Bausektor. Hier brachen Hyundai Engineering um 6,9 Prozent und GS Engineering & Construction sogar um 12,4 Prozent ein. Aber auch die großen Technologiewerte wurden nicht verschont. Samsung Electronics etwa gaben 2,5 Prozent ab, obwohl BNP Paribas zuvor ihre bisherige Kaufempfehlung bekräftigt hatten. LG Electronics brachen um 6,2 Prozent nach unten, Hynix Semiconductor verloren 4,5 Prozent. Vergleichsweise glimpflich kamen dagegen die Schiffsbauer davon. Hyundai Heavy erlitten einen Abschlag von 1,7 Prozent, Samsung Heavy fielen um 0,9 Prozent. Einen Fels in der Brandung stellte die Aktie des Tabakriesen KT&G dar, die heute wegen ihrer defensiven Qualitäten gefragt war. Sie verbesserte sich um 0,7 Prozent.
In Hongkong knickte der Hang Seng Index heute um 3,8 Prozent auf 21.174 Stellen ein. Dies entspricht der schlechtesten Tages-Performance seit rund 4 Wochen. Gleichzeitig landete Hongkongs Leitindex damit auf dem niedrigsten Niveau seit Mitte März dieses Jahres. Die Sorgen über den US-Bankensektor brachten heute insbesondere die chinesischen Finanzwerte unter Druck. ICBC verloren 4,3 Prozent, China Merchants Bank gaben 5,4 Prozent ab. Unter den Versicherungsaktien verbilligten sich China Life um 5,3 Prozent und Ping An sogar um 7,1 Prozent. Auch für die Aktie des Aluminiumriesen Chalco (Aluminum Corp. of China) war die Euphorie von Ende vergangener Woche verflogen. Die Titel brachen um 7,6 Prozent ein, nachdem sie sich gestern bereits um 4,4 Prozent verbilligt hatten. Unter den Exportwerten gaben etwa Li & Fung 5,8 Prozent ab, nachdem Goldman Sachs ihr Kursziel für den Textilhandelskonzern nach unten gesetzt hatten. Im Immobiliensegment verbilligten sich Sun Hung Kai Properties um 4,1 Prozent und Sino Land um 6,3 Prozent. Die Aktie des Börsenbetreibers Hong Kong Exchanges ging um 7,1 Prozent nach unten.
In China fiel der Shanghai Composite Index um 3,4 Prozent auf 2279 Punkte; der Shanghai A-Share Index gab 3,4 Prozent auf 2915 Zähler ab.
| 27.08.2008 | China Life engagiert bleiben | Asia Investor |
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