Cheung Kong (Holdings) Aktie [WKN: 862398 / ISIN: HK0001000014]

Sende E-Mail
Drucken
20.06.2008 13:00
Drucken |

Schrift:

EMFIS.COM - EM Stocks Review: Asien schwächer - China robust

EMFIS.COM - Hongkong 20.06.2008 Die asiatischen Börsen konnten heute von den mäßig guten Vorgaben von der Wallstreet nicht profitieren. Die Marktteilnehmer zeigten sich insbesondere besorgt über weitere Abschreibungen im US-Bankensektor, die gestern unter anderem die Citigroup angekündigt hatte. Gegen den allgemeinen Trend konnten sich allerdings die chinesischen Inlandsbörsen gut erholen. Dort hatten die von der Regierung zugelassenen Preiserhöhungen für Treibstoff und Strom die Aktien der Versorger und Ölgesellschaften beflügelt.

In Tokio gab der Nikkei 225 heute 1,3 Prozent auf 13.942 Punkte ab und ist damit gleichzeitig wieder unter die 14.000-Punkte-Linie gefallen. Der breitere Topix verlor 1,4 Prozent auf 1356 Zähler. Auch das leicht positive Abschneiden der amerikanischen Börsen konnte den Handel nur kurz beleben. Insbesondere die US-Bankenkrise hinterließ auch in Japan einmal mehr Spuren. Die brachte etwa Mizuho Financial um 0,7 Prozent nach unten, Mitsubishi UFJ fielen um 3,2 Prozent. Daneben gaben Sumitomo Mitsui Financial 1,5 Prozent ab. Laut Presseberichten soll sich das japanische Institut bereit erklärt haben, der britischen Barclays Bank eine Kapitalspritze in Höhe von fast einer Milliarde Dollar zur Verfügung zu stellen. Im Technologiesektor verbilligten sich Sony um 2,3 Prozent und Toshiba um 3,4 Prozent. Unter den Autowerten gaben Toyota 1,5 Prozent und Mazda 1,2 Prozent ab. Auch die Ölaktien gingen nach unten, nachdem gestern die Rohölnotierungen gefallen waren. Inpex Holdings fielen um 3,7 Prozent und Nippon Oil um 1,5 Prozent.

In Korea gab der Kospi heute weitere 0,6 Prozent auf 1731 Punkte abgegeben und damit die dritte Woche in Folge mit einem Abschlag abgeschlossen. Einmal mehr zog vor allem das internationale Publikum weitere Gelder von der Börse in Seoul ab. Dies brachte unter anderem die großen Technologiewerte unter Druck, die von den Anlegern aus Übersee bevorzugt gekauft werden. Hier gingen etwa LG Electronics um 0,8 Prozent und LG Display um 1,6 Prozent nach unten. Daneben wurden vor allem die Titel der Reifenproduzenten stark abverkauft, nachdem ein örtliches Investmenthaus die Aktie von Hankook Tire abgestuft hatte. Hankook Tire rutschten daraufhin um 16,7 Prozent ab, Kumho Tire schlitterten um 26,2 Prozent nach unten. Auch für die Bankentitel blieb man vorsichtig; hier gaben Kookmin Bank 0,8 Prozent und Woori Finance 1,4 Prozent ab. Leicht erholt zeigten sich dagegen die Papiere des Stahlriesen Posco, die 0,2 Prozent hinzugewannen.

In Taipeh ging der TAIEX heute um 1,8 Prozent nach unten auf  7902 Stellen und ist damit unter die psychologisch bedeutsame 1800-Punkte-Linie gerutscht. Gleichzeitig landete Taiwans Leitindex damit auf dem niedrigsten Schlusstand seit über drei Monaten. Unter Druck standen unter anderem die Titel von Formosa Plastics, wo man heute einen eher skeptischen Ausblick auf die kommenden beiden Geschäftsjahre abgegeben hatte. Die Aktie verlor 3,6 Prozent. Im Touristiksektor fanden Gewinnmitnahmen statt, die etwa Formosa International Hotels um 1,4 Prozent nach unten brachten. Vergleichsweise gut schnitt dagegen der Technologiesektor ab. Hier verbesserten sich etwa im Bildschirm- und Monitor-Bereich AU Optronics um 0,2 Prozent und Chi Mei Optoelectronics um 0,1 Prozent. Die Aktie von MediaTek gewann 0,9 Prozent hinzu. Der Halbleiter-Produzent United Microelectronics verteuerte sich um 0,3 Prozent. Dagegen gaben die Titel des größeren Konkurrenten Taiwan Semiconductor Manufacturing trotz des laufenden Aktienrückkaufprogramms 0,9 Prozent ab.

In Hongkong ging der Hang Seng Index leicht um 0,23 Prozent nach unten auf 22.745 Zähler. Im Blickpunkt standen die Preiserhöhungen für Benzin, Diesel und Strom, die die chinesische Regierung zuvor genehmigt hatte. Unter den Ölwerten brachte dies PetroChina um 1,6 Prozent und Sinopec um 1,1 Prozent nach oben. Dagegen gab die Aktie von CNOOC; wo man über kein Endkundengeschäft verfügt, 3,1 Prozent ab. Unter den Stromproduzenten verteuerten sich China Resources Power um 3,1 Prozent, während Datang Power 2,5 Prozent und Huadin Power 4,4 Prozent abgaben. Für die Kohleproduzenten wurden keine Preiserhöhungen beschlossen. Yanzhou Coal gaben daraufhin 7,5 Prozent ab, China Shenhua knickten um 4,3 Prozent ein. Für den Gesamtmarkt blieb man unter anderem wegen des Inflationsschubes vorsichtig, den die Preiserhöhungen zur Folge haben könnten. Dies belastete etwa den Immobiliensektor, wo Cheung Kong 1,4 Prozent und Henderson Land 0,1 Prozent abgaben. Die Aktie des Textilkonzerns Esprit verbesserte sich nach den guten Zahlen des Konkurrenten H&M heute um weitere 2,1 Prozent.

In China verbesserte sich der Shanghai Compodite Index um 3,01 Prozent auf 2831 Punkte; der Shanghai A-Share Index stieg um 3,02 Prozent auf 2970 Stellen.

Aktien in diesem Artikel

Die Bundesregierung will den Kauf von stromsparenden Haushaltsgeräten mit einer Prämie von 150 Euro fördern (“Kühlschrank-Bonus)”. Würden Sie sich deswegen ein Neugerät anschaffen?
Ja
Nein
Vielleicht




Wie bewerten Sie diese Seite?   sehr gut        schlecht
 

Anzeige

Anzeige