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EM Stocks Review Asien: Erleichterung über US-Quartalsberichte
EMFIS.COM - Tokio 17.04.08 An den asiatischen Aktiemärkten waren heute die Käufer erneut in der Überzahl. Für gute Laune sorgten insbesondere die Zahlen der amerikanischen Großbanken JP Morgan und Wells Fargo. Diese waren besser als erwartet ausgefallen und nährten die Hoffnung, dass die Gefahren der US-Subprime-Krise jetzt größtenteils ausgestanden sein könnten. Auch die guten Quartalszahlen und Prognosen von IBM und Intel wurden erfreut aufgegriffen. Die erneut schwachen Daten vom amerikanischen Immobilienmarkt und die immer stärker steigenden Ölnotierungen blendeten die Anleger heute dagegen aus. Auch die anhaltend hohe Inflation in der Volksrepublik China belastete allenfalls die chinesischen Inlandsbörsen.
Der japanische Aktienmarkt zeigte sich heute abermals freundlich und konnte damit das dritte Mal in Folge Aufschläge verbuchen. Der Nikkei 225 verbesserte sich um 1,9 Prozent auf 13.398 Punkte; der breitere Topix kam um 1,7 Prozent auf 1293 Zähler voran. Gefragt waren unter anderem die Titel der japanischen Banken, nachdem in den USA die Großbank JP Morgan das abgelaufene Quartal besser als erwartet hinter sich gebracht hatte. Mizuho Financial etwa gewannen 5,4 Prozent hinzu, Sumitomo Mitsui Financial verbesserten sich um 4,5 Prozent. Daneben waren auch die Papiere aus dem Technologiesektor gefragt. Hier stiegen Canon um 4,7 Prozent und Sony um 4,5 Prozent. Die Aktie des Chip-Testers Advantest kam um 4,9 Prozent voran. NEC Electronics sprangen um 8 Prozent nach oben. In der Presse war zuvor berichtet worden, dass der Halbleiter-Hersteller im abgelaufenen Fiskaljahr wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt sein dürfte. Toyota Motor stiegen um 2,7 Prozent. Laut der Zeitung "Nikkei" wird der Gewinn des Autoriesen im laufenden Jahr lediglich um 20 Prozent zurückgehen, was viele Anleger positiv stimmte.
In Seoul legte der Kospi heute um 0,57 Prozent auf 1768 Stellen zu. Zwischenzeitlich war der koreanische Leitindex sogar relativ nahe an die 1800-Punkte-Marke herangerückt, was dann aber wieder Gewinnmitnahmen provozierte. Im Blickpunkt standen einmal mehr die Titel von Daewoo Shipbuilding, die um 4,1 Prozent anzogen. Der Mischkonzern Hanwha Group hatte heute bestätigt, den Schiffsbauer übernehmen zu wollen. Gleichzeitig ließ das Konglomerat mitteilen, dass an dem Halbleiter-Hersteller Hynix Semiconductor kein Übernahmeinteresse bestehe. Hynix verbesserten sich dennoch um 0,9 Prozent, während Hanwha Corp. um 8,1 Prozent abrutschten. Unter den übrigen Technologiewerten stiegen LG Electronics nach den überzeugenden Zahlen vom Vortag um 2,3 Prozent, Samsung Electronics gewannen 1,5 Prozent hinzu. Im Finanzsektor verbesserten sich Kookmin Bank um 2,0 Prozent. Die Aktie des Sachversichers First Fire & Marine sprang um 15 Prozent nach oben, nachdem der Konkurrent Meritz Fire erklärt hatte, eine Kaufofferte vorlegen zu wollen.
In Taiwan wurde heute angesichts der guten US-Vorgaben in die stark exportabhängigen Technologietitel umgeschichtet. Dies brachte den TAIEX insgesamt um 0,27 Prozent nach oben auf 9090 Zähler. Gefragt waren unter anderem die Papiere des Halbleiterriesen Taiwan Semiconductor Manufacturing, die um 2,9 Prozent anzogen. Die Aktie des kleineren Konkurrenten United Microelectronics stieg um 1,6 Prozent; die Titel des Elektronik-Auftragsproduzenten Hon Hai Precision gewannen 2,7 Prozent hinzu. Gefragt waren auch die Aktien von Acer, die sich um 2,5 Prozent verbesserten, nachdem der Weltmarktanteil des PC-Produzenten im ersten Quartal von 6,9 auf 9,9 Prozent gestiegen ist. Zu den Verlierern gehörten in Taiwan dagegen die Titel der Old Economy. Hier gaben etwa Formosa Hotels 3,2 Prozent ab, Far Eastern Textile verbilligten sich um 3,8 Prozent und EVA Airways um 3,0 Prozent.
Auch am Hongkonger Aktienmarkt überwog heute die Zuversicht. Vor allem der Blick auf die USA half dem Hang Seng Index dabei, die schwache Entwicklung an den chinesischen Inlandsmärkten abzuschütteln. Hongkongs Leitindex verbesserte sich schlussendlich um 1,59 Prozent auf 24.258 Stellen. Gefragt waren angesichts neuer Rekordnotierungen beim Rohöl unter anderem die Titel der großen Ölkonzerne. Hier konnten sich PetroChina um 3,4 Prozent und CNOOC um 3,1 Prozent verbessern. Die Aktie des Raffineriebetreibers Sinopec gewann 5,8 Prozent hinzu. Die Anleger hofften hier weiterhin, dass die Regierung üppige Ausgleichszahlungen für die durch die festgesetzten Abnahmepreise entstehenden Einbußen leisten werde. Im Minensegment legten Zijin Mining 2,4 Prozent zu, Jiangxi Copper stiegen um 5,6 Prozent. Auch die Immobilienwerte zeigten sich erholt. Hier verbesserten sich Sun Hung Kai Properties um 2,3 Prozent und Hang Lung Properties um 2,6 Prozent. Im China-Immobilien-Sektor legten Beijing Capital Land 4,6 Prozent zu. Unter den Telekom-Werten gewannen China Mobile 1,3 Prozent, China Unicom 2,0 Prozent und China Telecom 4,1 Prozent hinzu. Auch die Aktie des Versorgers Huaneng Power stieg um 0,6 Prozent und kam damit trotz der vorangegangenen Gewinnwarnung des Konzerns glimpflich davon.
In China gab der Shanghai Composite Index 2,09 Prozent auf 3222 Punkte ab, wozu insbesondere die gestrigen Inflationsdaten und Gewinnwarnungen verschiedener großer Stromkonzerne beigetragen haben. Der Shanghai A-Share Index fiel um 2,09 Prozent auf 3381 Zähler.
Der japanische Aktienmarkt zeigte sich heute abermals freundlich und konnte damit das dritte Mal in Folge Aufschläge verbuchen. Der Nikkei 225 verbesserte sich um 1,9 Prozent auf 13.398 Punkte; der breitere Topix kam um 1,7 Prozent auf 1293 Zähler voran. Gefragt waren unter anderem die Titel der japanischen Banken, nachdem in den USA die Großbank JP Morgan das abgelaufene Quartal besser als erwartet hinter sich gebracht hatte. Mizuho Financial etwa gewannen 5,4 Prozent hinzu, Sumitomo Mitsui Financial verbesserten sich um 4,5 Prozent. Daneben waren auch die Papiere aus dem Technologiesektor gefragt. Hier stiegen Canon um 4,7 Prozent und Sony um 4,5 Prozent. Die Aktie des Chip-Testers Advantest kam um 4,9 Prozent voran. NEC Electronics sprangen um 8 Prozent nach oben. In der Presse war zuvor berichtet worden, dass der Halbleiter-Hersteller im abgelaufenen Fiskaljahr wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt sein dürfte. Toyota Motor stiegen um 2,7 Prozent. Laut der Zeitung "Nikkei" wird der Gewinn des Autoriesen im laufenden Jahr lediglich um 20 Prozent zurückgehen, was viele Anleger positiv stimmte.
In Seoul legte der Kospi heute um 0,57 Prozent auf 1768 Stellen zu. Zwischenzeitlich war der koreanische Leitindex sogar relativ nahe an die 1800-Punkte-Marke herangerückt, was dann aber wieder Gewinnmitnahmen provozierte. Im Blickpunkt standen einmal mehr die Titel von Daewoo Shipbuilding, die um 4,1 Prozent anzogen. Der Mischkonzern Hanwha Group hatte heute bestätigt, den Schiffsbauer übernehmen zu wollen. Gleichzeitig ließ das Konglomerat mitteilen, dass an dem Halbleiter-Hersteller Hynix Semiconductor kein Übernahmeinteresse bestehe. Hynix verbesserten sich dennoch um 0,9 Prozent, während Hanwha Corp. um 8,1 Prozent abrutschten. Unter den übrigen Technologiewerten stiegen LG Electronics nach den überzeugenden Zahlen vom Vortag um 2,3 Prozent, Samsung Electronics gewannen 1,5 Prozent hinzu. Im Finanzsektor verbesserten sich Kookmin Bank um 2,0 Prozent. Die Aktie des Sachversichers First Fire & Marine sprang um 15 Prozent nach oben, nachdem der Konkurrent Meritz Fire erklärt hatte, eine Kaufofferte vorlegen zu wollen.
In Taiwan wurde heute angesichts der guten US-Vorgaben in die stark exportabhängigen Technologietitel umgeschichtet. Dies brachte den TAIEX insgesamt um 0,27 Prozent nach oben auf 9090 Zähler. Gefragt waren unter anderem die Papiere des Halbleiterriesen Taiwan Semiconductor Manufacturing, die um 2,9 Prozent anzogen. Die Aktie des kleineren Konkurrenten United Microelectronics stieg um 1,6 Prozent; die Titel des Elektronik-Auftragsproduzenten Hon Hai Precision gewannen 2,7 Prozent hinzu. Gefragt waren auch die Aktien von Acer, die sich um 2,5 Prozent verbesserten, nachdem der Weltmarktanteil des PC-Produzenten im ersten Quartal von 6,9 auf 9,9 Prozent gestiegen ist. Zu den Verlierern gehörten in Taiwan dagegen die Titel der Old Economy. Hier gaben etwa Formosa Hotels 3,2 Prozent ab, Far Eastern Textile verbilligten sich um 3,8 Prozent und EVA Airways um 3,0 Prozent.
Auch am Hongkonger Aktienmarkt überwog heute die Zuversicht. Vor allem der Blick auf die USA half dem Hang Seng Index dabei, die schwache Entwicklung an den chinesischen Inlandsmärkten abzuschütteln. Hongkongs Leitindex verbesserte sich schlussendlich um 1,59 Prozent auf 24.258 Stellen. Gefragt waren angesichts neuer Rekordnotierungen beim Rohöl unter anderem die Titel der großen Ölkonzerne. Hier konnten sich PetroChina um 3,4 Prozent und CNOOC um 3,1 Prozent verbessern. Die Aktie des Raffineriebetreibers Sinopec gewann 5,8 Prozent hinzu. Die Anleger hofften hier weiterhin, dass die Regierung üppige Ausgleichszahlungen für die durch die festgesetzten Abnahmepreise entstehenden Einbußen leisten werde. Im Minensegment legten Zijin Mining 2,4 Prozent zu, Jiangxi Copper stiegen um 5,6 Prozent. Auch die Immobilienwerte zeigten sich erholt. Hier verbesserten sich Sun Hung Kai Properties um 2,3 Prozent und Hang Lung Properties um 2,6 Prozent. Im China-Immobilien-Sektor legten Beijing Capital Land 4,6 Prozent zu. Unter den Telekom-Werten gewannen China Mobile 1,3 Prozent, China Unicom 2,0 Prozent und China Telecom 4,1 Prozent hinzu. Auch die Aktie des Versorgers Huaneng Power stieg um 0,6 Prozent und kam damit trotz der vorangegangenen Gewinnwarnung des Konzerns glimpflich davon.
In China gab der Shanghai Composite Index 2,09 Prozent auf 3222 Punkte ab, wozu insbesondere die gestrigen Inflationsdaten und Gewinnwarnungen verschiedener großer Stromkonzerne beigetragen haben. Der Shanghai A-Share Index fiel um 2,09 Prozent auf 3381 Zähler.
| 28.08.2008 | China Mobile Downgrade | JP Morgan Chase & Co. | |
| 06.08.2008 | China Mobile kaufen | Asia Investor | |
| 28.05.2008 | China Mobile verkaufen | Asia Investor | |
| 16.04.2008 | China Mobile für Spekulative | Asia Investor | |
| 27.03.2008 | China Mobile kaufen | Aktienservice Research |
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