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EM Stocks Review: Asien-Korrektur setzt sich weiter fort
EMFIS.COM - 21.05.08 Die asiatischen Aktienmärkte gingen heute weiter in den Keller, nachdem gestern auch die Wallstreet einen Rücksetzer hinnehmen musste. Die Anleger sorgten sich hüben wie drüben insbesondere über die hohen Ölnotierungen, die zuvor neue Rekordhöhen erreicht hatten. Dies, so die derzeitige Lesart, werde den Inflationsdruck in den asiatischen Ländern verschärfen und gleichzeitig die Kauflaune der weltweiten Konsumentenschar beeinträchtigen. Lediglich an den chinesischen Inlandsbörsen fand nach den herben Abschlägen der vergangenen Wochen eine gewisse Erholung statt, die vor allem den Papieren der dort gelisteten großen Ölkonzerne zu verdanken war.
In Japan trübte sich heute die Stimmung der Marktteilnehmer weiter ein. Der Nikkei 225 fiel um 1,7 Prozent auf 13.926 Zähler und rutschte damit wieder unter die 14.000-Punkte-Linie, die in der vergangenen Woche mit großem Aplomb überwunden worden war. Der breitere Topix fiel um 2,1 Prozent auf 1370 Stellen. Insbesondere bei den Banktiteln wurden Gewinne mitgenommen. Hier befürchteten die Anleger insbesondere weitere Hiobsbotschaften aus dem US-Finanzsektor. Mizuho Financial schlitterten angesichts dessen um 5 Prozent nach unten, Mitsubishi UFJ verloren 4,5 Prozent. Daneben brachte der wieder erstarkte Yen die Papiere der Exportunternehmen unter Druck. Hier gingen etwa Sony um 2,7 Prozent nach unten. Toshiba verloren 2,5 Prozent, während sich Fujitsu um 1,2 Prozent verbessern konnten. Laut Medienberichten sollen die beiden Konzerne derzeit über Kooperationen im Halbleiterbereich verhandeln. Im Autosektor gaben Honda Motor 2,0 Prozent und Toyota Motor 3,3 Prozent ab.
Auch in Korea gingen die Notierungen heute nach unten. Der Kospi fiel um 1,4 Prozent auf 1847 Zähler und hat damit bereits den dritten Handelstag in Folge abgegeben. Insbesondere die Investoren aus Übersee standen auf der Verkäuferseite, während die heimischen Institutionellen bereits wieder Zukäufe tätigten. Vor allem im Technologiesektor sah man hier wieder Kaufkurse. Dies brachte etwa Samsung Electronics um 0,7 Prozent und LG Electronics um 2,7 Prozent nach oben. Dagegen standen die Bankenwerte – ähnlich wie in Japan – unter fortgesetztem Druck. Kookmin Bank gaben 2,9 Prozent und Shinhan Financial 2,2 Prozent ab. Die Papiere der Fluggesellschaften litten unter den hohen Treibstoffpreisen, was Korean Air um 2,8 Prozent und Asiana um 1,5 Prozent nach unten brachte. Die Aktie des Stahlriesen Posco brach nach der ausgeprägten Erholung in der vergangenen Woche um 4,8 Prozent ein.
In Taiwan verlor der TAIEX weitere 0,59 Prozent auf 9015 Stellen. Dabei fanden auf breiter Front Gewinnmitnahmen statt. So verbilligten sich im Technologiebereich Taiwan Semiconductor um 1,3 Prozent und United Microelectronics um 2,0 Prozent. Die Aktie des Elektronik-Auftragsherstellers High Tech Computer verlor 2,0 Prozent. Im Stahl- und Baustoffsektor, der im Zuge des Erdbebens im China zuletzt eine kurze „Blüte“ erlebt hatte, fielen Asia Cement um 1,7 Prozent und China Steel um 3,0 Prozent. Dagegen konnten sich die Titel aus der Hotellerie, die gestern stark nach unten gegangen waren, teilweise wieder erholen. Formosa International etwa gewannen 3,0 Prozent hinzu. Daneben flüchteten die Anleger in Titel aus der Papierbranche, die als vergleichsweise konservativ angesehen wird. Hier schossen etwa Taiwan Pulp & Paper um satte 7 Prozent nach oben.
In Hongkong profitierte der Markt heute von der guten Performance in Shanghai und von der Nachfrage nach Ölwerten.
Der Hang Seng Index konnte um 1,16 Prozent auf 25.460 Punkte zulegen, der Hang Seng China Enterprises Index konnte um 1,15 Prozent auf 14.133 Punkte zulegen.
Der Ölförderer CNOOC konnte um 5,9 Prozent zulegen, beflügelt vom Ölpreis, der weiter über der Marke von 129 USD je Fass liegt.
Nach oben ging es für die Li & Fung, die um drei Prozent zulegen konnte. Die Aktie profitierte vom steigenden Absatz in den USA und Europa im ersten Quartal.
Deutlich unter Druck gerieten wieder die Airlines, die unter dem hohen Ölpreis leiden. So ging es für die Cathay Pacific um 1,65 Prozent nach unten, die China Southern Airlines gab um 3,5 Prozent nach, die China Eastern Airlines verbilligte sich um 3,4 Prozent und die Air China korrigierte um 1,1 Prozent.
Unter den Blue Chips gab es vor allem Gewinner. Die HSBC stieg um 0,3 Prozent, bei der China Life ging es um zwei Prozent nach oben und die HKEx legte um 1,1 Prozent zu. Für die China Mobile ging es um 1,15 Prozent nach oben. Die Daiwa Institute hat ihre Kaufempfehlung für die Aktie beibehalten und das Kursziel bei 159,80 HKD festgesetzt. Die China Mobile schloss heute bei 132,20 HKD.
Bei den Banken ging es heute überwiegend nach oben, die Werte erholten sich von den kürzlichen Verlusten. Die ICBC legte um 1,2 Prozent zu, bei der China Construction Bank ging es um 2,8 Prozent nach oben, die Bank of China stieg um 0,5 Prozent und die Bank of Communications kletterte um 0,6 Prozent.
In China stieg der Shanghai Composite Index um 2,93 Prozent auf 3544 Punkte. Der Shanghai A-Share Index gewann 2,94 Prozent auf 3718 Zähler hinzu.
In Japan trübte sich heute die Stimmung der Marktteilnehmer weiter ein. Der Nikkei 225 fiel um 1,7 Prozent auf 13.926 Zähler und rutschte damit wieder unter die 14.000-Punkte-Linie, die in der vergangenen Woche mit großem Aplomb überwunden worden war. Der breitere Topix fiel um 2,1 Prozent auf 1370 Stellen. Insbesondere bei den Banktiteln wurden Gewinne mitgenommen. Hier befürchteten die Anleger insbesondere weitere Hiobsbotschaften aus dem US-Finanzsektor. Mizuho Financial schlitterten angesichts dessen um 5 Prozent nach unten, Mitsubishi UFJ verloren 4,5 Prozent. Daneben brachte der wieder erstarkte Yen die Papiere der Exportunternehmen unter Druck. Hier gingen etwa Sony um 2,7 Prozent nach unten. Toshiba verloren 2,5 Prozent, während sich Fujitsu um 1,2 Prozent verbessern konnten. Laut Medienberichten sollen die beiden Konzerne derzeit über Kooperationen im Halbleiterbereich verhandeln. Im Autosektor gaben Honda Motor 2,0 Prozent und Toyota Motor 3,3 Prozent ab.
Auch in Korea gingen die Notierungen heute nach unten. Der Kospi fiel um 1,4 Prozent auf 1847 Zähler und hat damit bereits den dritten Handelstag in Folge abgegeben. Insbesondere die Investoren aus Übersee standen auf der Verkäuferseite, während die heimischen Institutionellen bereits wieder Zukäufe tätigten. Vor allem im Technologiesektor sah man hier wieder Kaufkurse. Dies brachte etwa Samsung Electronics um 0,7 Prozent und LG Electronics um 2,7 Prozent nach oben. Dagegen standen die Bankenwerte – ähnlich wie in Japan – unter fortgesetztem Druck. Kookmin Bank gaben 2,9 Prozent und Shinhan Financial 2,2 Prozent ab. Die Papiere der Fluggesellschaften litten unter den hohen Treibstoffpreisen, was Korean Air um 2,8 Prozent und Asiana um 1,5 Prozent nach unten brachte. Die Aktie des Stahlriesen Posco brach nach der ausgeprägten Erholung in der vergangenen Woche um 4,8 Prozent ein.
In Taiwan verlor der TAIEX weitere 0,59 Prozent auf 9015 Stellen. Dabei fanden auf breiter Front Gewinnmitnahmen statt. So verbilligten sich im Technologiebereich Taiwan Semiconductor um 1,3 Prozent und United Microelectronics um 2,0 Prozent. Die Aktie des Elektronik-Auftragsherstellers High Tech Computer verlor 2,0 Prozent. Im Stahl- und Baustoffsektor, der im Zuge des Erdbebens im China zuletzt eine kurze „Blüte“ erlebt hatte, fielen Asia Cement um 1,7 Prozent und China Steel um 3,0 Prozent. Dagegen konnten sich die Titel aus der Hotellerie, die gestern stark nach unten gegangen waren, teilweise wieder erholen. Formosa International etwa gewannen 3,0 Prozent hinzu. Daneben flüchteten die Anleger in Titel aus der Papierbranche, die als vergleichsweise konservativ angesehen wird. Hier schossen etwa Taiwan Pulp & Paper um satte 7 Prozent nach oben.
In Hongkong profitierte der Markt heute von der guten Performance in Shanghai und von der Nachfrage nach Ölwerten.
Der Hang Seng Index konnte um 1,16 Prozent auf 25.460 Punkte zulegen, der Hang Seng China Enterprises Index konnte um 1,15 Prozent auf 14.133 Punkte zulegen.
Der Ölförderer CNOOC konnte um 5,9 Prozent zulegen, beflügelt vom Ölpreis, der weiter über der Marke von 129 USD je Fass liegt.
Nach oben ging es für die Li & Fung, die um drei Prozent zulegen konnte. Die Aktie profitierte vom steigenden Absatz in den USA und Europa im ersten Quartal.
Deutlich unter Druck gerieten wieder die Airlines, die unter dem hohen Ölpreis leiden. So ging es für die Cathay Pacific um 1,65 Prozent nach unten, die China Southern Airlines gab um 3,5 Prozent nach, die China Eastern Airlines verbilligte sich um 3,4 Prozent und die Air China korrigierte um 1,1 Prozent.
Unter den Blue Chips gab es vor allem Gewinner. Die HSBC stieg um 0,3 Prozent, bei der China Life ging es um zwei Prozent nach oben und die HKEx legte um 1,1 Prozent zu. Für die China Mobile ging es um 1,15 Prozent nach oben. Die Daiwa Institute hat ihre Kaufempfehlung für die Aktie beibehalten und das Kursziel bei 159,80 HKD festgesetzt. Die China Mobile schloss heute bei 132,20 HKD.
Bei den Banken ging es heute überwiegend nach oben, die Werte erholten sich von den kürzlichen Verlusten. Die ICBC legte um 1,2 Prozent zu, bei der China Construction Bank ging es um 2,8 Prozent nach oben, die Bank of China stieg um 0,5 Prozent und die Bank of Communications kletterte um 0,6 Prozent.
In China stieg der Shanghai Composite Index um 2,93 Prozent auf 3544 Punkte. Der Shanghai A-Share Index gewann 2,94 Prozent auf 3718 Zähler hinzu.
| 05.12.2007 | Cheung Kong einsteigen | Asia Investor | |
| 16.02.2006 | Cheung Kong halten | Asia Investor | |
| 31.08.2005 | Cheung Kong halten | Asia Investor | |
| 20.05.2005 | Cheung Kong Einstiegschance | Focus Money |
Aktien in diesem Artikel
| Cheung Kong (Holdings) | 9,5 | ||
| China Power International Development | 0,2 | +3,1% | |
| LiFung | 2,0 | -5,2% | |
| Japan Tobacco | 3.095,6 | -0,2% | |
| Matsui Securities | 4,5 | -3,3% | |
| Matsushita Electric Industrial 2 | 13,6 | +0,5% | |
| Pioneer | 5,0 | +0,8% | |
| Tokyo Gas | 2,7 | -2,5% | |
| Tomen | |||
| Taiwan Semiconductor Manufacturing | 6,8 | +0,7% | |
| Quanta Computer 1 | |||
| High Tech Computer | 52,0 | +5,5% |
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