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EM Stocks Review Asien: Kursrutsch zum Wochenbeginn
EMFIS.COM - 03.03.08 Die miserable Entwicklung an der Wallstreet am Freitag hat heute dazu geführt, dass sich auch die asiatischen Anleger massiv von ihren Investments getrennt haben. Ein Rekordverlust beim weltgrößten Versicherer AIG hatte die Marktteilnehmer davon überzeugt, dass die Subprime-Krise weiterhin böse Überraschungen mit sich bringen dürfte. Zugleich hatten auch die Wirtschaftsdaten in den USA nicht gut ausgesehen. Gleichzeitig blieben die Öl-Notierungen aber nahe ihres bisherigen Rekord-Niveaus, was die globalen Wachstumsaussichten zusätzlich beeinträchtigen sollte.
Der japanische Markt stand heute besonders unter Druck. Der Nikkei 225 rutschte schlussendlich um 4,5 Prozent auf 12.992 Zähler ab und ist damit gleichzeitig auch wieder unter die 13.000-Punkte-Linie gefallen. Der breitere Topix verlor 4 Prozent auf 1271 Stellen. Neben den ohnehin schon schwierigen Rahmenbedingungen belastete zusätzlich noch der weiter erstarkte Außenwert des Yen, der insbesondere den Exportsektor nach unten presste. Hier verbilligten sich etwa die Titel des Baumaschinen-Produzenten Komatsu um 6,8 Prozent; Nikon stürzten um 7,2 Prozent ab, Sony verloren 4,4 Prozent. Im Autosegment gingen Honda um 5,8 Prozent, Isuzu um 6,95 Prozent und Toyota um 3,3 Prozent nach unten. Die Aktie von Nippon Steel fiel um 6,8 Prozent, nachdem das Wirtschaftsblatt „Nikkei“ behauptet hatte, dass der Jahresgewinn des Stahlriesen unterhalb der Erwartungen liegen werde. Im Telekom-Sektor verloren Softbank 1,2 Prozent und NTT DoCoMo 1,28 Prozent. Dagegen legten NTT um 3,3 Prozent zu, nachdem Credit Suisse die Titel auf „outperform“ aufgestuft hatten.
In Korea knickte der Kospi um 2,3 Prozent auf 1671 Stellen ein. In den ersten Handelsstunden hatte Koreas Leitindex sogar mehr als 3 Prozent eingebüßt, sich dann aber wieder etwas erholen können. Die Notenbank des Landes hatte zuvor erklärt, dass die Inflation im Februar erneut über der Zielmarke von 3,5 Prozent gelegen habe. Besonders stark wurden die Technologiewerte gebeutelt. Hier gingen LG Electronics um 3,3 Prozent und Samsung Electronics um 2,0 Prozent nach unten. Die Titel des Speicherchip-Herstellers Hynix Semiconductor schrammten um 5,1 Prozent abwärts. Dagegen verbilligten sich Hyundai Motor lediglich um 0,2 Prozent, Kia Motors konnten sogar 0,6 Prozent zulegen. Beide Unternehmen hatten positive Februar-Umsatzdaten veröffentlicht, die vom Markt erfreut aufgenommen worden sind. KT verbesserten sich um 2,2 Prozent. Hier stimulierte einmal mehr die Hoffnung auf eine baldige Fusion mit der Mobilfunk-Tochter KTF die Kursentwicklung. Dagegen gaben die Titel von SK Telecom 1,8 Prozent ab.
In Taiwan stand vor allem der Technologiesektor unter Druck, der dort über ein überdurchschnittliches hohes Gewicht verfügt. Dies brachte den TAIEX um 1,78 Prozent nach unten 8262 Stellen. Dabei gaben Acer 3,5 Prozent ab; die Papiere der Halbleiter-Konzerne Taiwan Semiconductor und United Microelectronics verbilligten sich um 1,5 Prozent und 1,6 Prozent. Asustek Computer und Quanta Computer gaben jeweils 2,9 Prozent ab. Dagegen profitierten einige Titel aus dem Binnensektor von Meldungen, dass die Volksrepublik China diesen Sommer mehr Touristen nach Taiwan reisen lassen werde. China Airlines zogen daraufhin um 2,6 Prozent an, Eva Air stiegen um 4,0 Prozent. Die Aktie des Nahrungsmittelkonzerns Uni-President gewann 2,1 Prozent hinzu. Das Unternehmen will sich angeblich zu 50 Prozent an Want Want China aus der benachbarten Volksrepublik beteiligen.
Auch in Hongkong sah man angesichts der schwachen Daten aus den USA heute keinerlei Kaufgründe. Wenig hilfreich war auch der neuerliche Kursrutsch in Japan. Zugleich befürchteten manche Marktteilnehmer, dass weitere Leitzinssenkungen in den USA auf dem Hongkonger Binnenmarkt zu inflationären Tendenzen führen könnten, während sich das Wirtschaftswachstum gleichzeitig verringern werde. Der Hang Seng Index knickte angesichts dessen um 3,1 Prozent auf 23.584 Zähler ein. Vergleichsweise schwach entwickelten sich unter anderem die Exportwerte. So brachen die Papiere des Elektronik-Auftragsproduzenten Foxconn um 6,6 Prozent ein, Li & Fung gingen um 3,3 Prozent nach unten. Die Aktie des Hafen-Betreibers China Mercantile Holdings stürzten sogar um 7,5 Prozent abwärts. Daneben gaben PetroChina trotz rekordverdächtiger Ölnotierungen weitere 4,9 Prozent ab. Auch bei den Titeln der örtlichen Großbanken ging man vorsichtig vor. So gaben HSBC 1,2 Prozent ab, Hang Seng Bank fielen um 2 Prozent. Beide Institute haben nach Handelsende Zahlen vorgelegt.
Der chinesische Markt allerdings zog entgegen dem allgemeinen Trend nach oben. Hier freuten sich die Marktteilnehmer über drei Aktienfonds, die am Wochenende von der Regierung zugelassen worden sind. Dies wurde als politische Maßnahme angesehen, um den angeschlagenen Aktienmarkt zu stützen. Der Shanghai Composite Index ging um 2,06 Prozent nach oben auf 4438 Zähler. Der Shanghai A-Share Index stieg um 2,07 Prozent auf 4657 Punkte.
Der japanische Markt stand heute besonders unter Druck. Der Nikkei 225 rutschte schlussendlich um 4,5 Prozent auf 12.992 Zähler ab und ist damit gleichzeitig auch wieder unter die 13.000-Punkte-Linie gefallen. Der breitere Topix verlor 4 Prozent auf 1271 Stellen. Neben den ohnehin schon schwierigen Rahmenbedingungen belastete zusätzlich noch der weiter erstarkte Außenwert des Yen, der insbesondere den Exportsektor nach unten presste. Hier verbilligten sich etwa die Titel des Baumaschinen-Produzenten Komatsu um 6,8 Prozent; Nikon stürzten um 7,2 Prozent ab, Sony verloren 4,4 Prozent. Im Autosegment gingen Honda um 5,8 Prozent, Isuzu um 6,95 Prozent und Toyota um 3,3 Prozent nach unten. Die Aktie von Nippon Steel fiel um 6,8 Prozent, nachdem das Wirtschaftsblatt „Nikkei“ behauptet hatte, dass der Jahresgewinn des Stahlriesen unterhalb der Erwartungen liegen werde. Im Telekom-Sektor verloren Softbank 1,2 Prozent und NTT DoCoMo 1,28 Prozent. Dagegen legten NTT um 3,3 Prozent zu, nachdem Credit Suisse die Titel auf „outperform“ aufgestuft hatten.
In Korea knickte der Kospi um 2,3 Prozent auf 1671 Stellen ein. In den ersten Handelsstunden hatte Koreas Leitindex sogar mehr als 3 Prozent eingebüßt, sich dann aber wieder etwas erholen können. Die Notenbank des Landes hatte zuvor erklärt, dass die Inflation im Februar erneut über der Zielmarke von 3,5 Prozent gelegen habe. Besonders stark wurden die Technologiewerte gebeutelt. Hier gingen LG Electronics um 3,3 Prozent und Samsung Electronics um 2,0 Prozent nach unten. Die Titel des Speicherchip-Herstellers Hynix Semiconductor schrammten um 5,1 Prozent abwärts. Dagegen verbilligten sich Hyundai Motor lediglich um 0,2 Prozent, Kia Motors konnten sogar 0,6 Prozent zulegen. Beide Unternehmen hatten positive Februar-Umsatzdaten veröffentlicht, die vom Markt erfreut aufgenommen worden sind. KT verbesserten sich um 2,2 Prozent. Hier stimulierte einmal mehr die Hoffnung auf eine baldige Fusion mit der Mobilfunk-Tochter KTF die Kursentwicklung. Dagegen gaben die Titel von SK Telecom 1,8 Prozent ab.
In Taiwan stand vor allem der Technologiesektor unter Druck, der dort über ein überdurchschnittliches hohes Gewicht verfügt. Dies brachte den TAIEX um 1,78 Prozent nach unten 8262 Stellen. Dabei gaben Acer 3,5 Prozent ab; die Papiere der Halbleiter-Konzerne Taiwan Semiconductor und United Microelectronics verbilligten sich um 1,5 Prozent und 1,6 Prozent. Asustek Computer und Quanta Computer gaben jeweils 2,9 Prozent ab. Dagegen profitierten einige Titel aus dem Binnensektor von Meldungen, dass die Volksrepublik China diesen Sommer mehr Touristen nach Taiwan reisen lassen werde. China Airlines zogen daraufhin um 2,6 Prozent an, Eva Air stiegen um 4,0 Prozent. Die Aktie des Nahrungsmittelkonzerns Uni-President gewann 2,1 Prozent hinzu. Das Unternehmen will sich angeblich zu 50 Prozent an Want Want China aus der benachbarten Volksrepublik beteiligen.
Auch in Hongkong sah man angesichts der schwachen Daten aus den USA heute keinerlei Kaufgründe. Wenig hilfreich war auch der neuerliche Kursrutsch in Japan. Zugleich befürchteten manche Marktteilnehmer, dass weitere Leitzinssenkungen in den USA auf dem Hongkonger Binnenmarkt zu inflationären Tendenzen führen könnten, während sich das Wirtschaftswachstum gleichzeitig verringern werde. Der Hang Seng Index knickte angesichts dessen um 3,1 Prozent auf 23.584 Zähler ein. Vergleichsweise schwach entwickelten sich unter anderem die Exportwerte. So brachen die Papiere des Elektronik-Auftragsproduzenten Foxconn um 6,6 Prozent ein, Li & Fung gingen um 3,3 Prozent nach unten. Die Aktie des Hafen-Betreibers China Mercantile Holdings stürzten sogar um 7,5 Prozent abwärts. Daneben gaben PetroChina trotz rekordverdächtiger Ölnotierungen weitere 4,9 Prozent ab. Auch bei den Titeln der örtlichen Großbanken ging man vorsichtig vor. So gaben HSBC 1,2 Prozent ab, Hang Seng Bank fielen um 2 Prozent. Beide Institute haben nach Handelsende Zahlen vorgelegt.
Der chinesische Markt allerdings zog entgegen dem allgemeinen Trend nach oben. Hier freuten sich die Marktteilnehmer über drei Aktienfonds, die am Wochenende von der Regierung zugelassen worden sind. Dies wurde als politische Maßnahme angesehen, um den angeschlagenen Aktienmarkt zu stützen. Der Shanghai Composite Index ging um 2,06 Prozent nach oben auf 4438 Zähler. Der Shanghai A-Share Index stieg um 2,07 Prozent auf 4657 Punkte.
Aktien in diesem Artikel
| Komatsu | % | ||
| Nippon Telegraph and Telephone | 3.012,0 | -2,2% | |
| NTT DoCoMo | 986,5 | +1,5% | |
| Toyota Motor | 33,2 | +1,8% | |
| Softbank | 12,1 | -2,4% | |
| Nippon Steel | 3,9 | +7,2% | |
| Nikon | 20,0 | +0,2% | |
| Isuzu Motors | 3,1 | +0,0% | |
| Honda Motor | 20,9 | +3,0% | |
| China Merchants | 3,1 | +5,9% | |
| Foxconn International | 0,9 | -3,1% | |
| LiFung | 2,5 | +4,6% | |
| Hang Seng Bank | 12,9 | -2,4% | |
| HSBC | 11,2 | +0,3% | |
| Hynix Semiconductor | % | ||
| Hyundai Motor | 11,5 | +1,2% | |
| KT | 14,1 | -0,4% | |
| LG Electronics | 22,0 | +2,4% | |
| Samsung Electronics | 161,5 | -0,1% | |
| SK Telecom | 15,2 | +2,4% | |
| Acer | 7,0 | +2,2% | |
| Asustek Computer | % | ||
| Quanta Computer | % | ||
| Taiwan Semiconductor Manufacturing | 7,3 | -0,7% | |
| United Microelectronics | % |
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