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EM Stocks Review Asien: Märkte uneinheitlich - Hoher Ölpreis und Immobilienkrise belasten den Handel
EMFIS.COM - 07.11.2007 (www.emfis.com)
Der Handel in Asien verlief heute zunächst positiv, kam dann aber, als der Ölpreis eine neue Rekordmarke erreichte, stark unter Druck. Die Sorge um die faulen Kredite, die, im Zusammenhang mit der US-Immobilienkrise, noch bei den Banken schlummern könnten, hielt die Anleger in Atem.
Die japanische Aktien schlossen auf dem tiefsten Stand seit sieben Wochen. Vor allem die japanischen Finanzwerte wurden, durch den Dauerbrenner der Immobilienkrise, verstärkt in Mitleidenschaft gezogen. Der Nikkei 225 schloss 152,95 Punkte tiefer, als am Vortag, oder 0,9 Prozent schwächer, bei 16.096,68 Punkten. Der breitere Topix fiel sogar um 1,1 Prozent, auf 1.556,69 Punkte. Er gab 17,90 Punkte ab. Der Dollar wurde in Tokyo etwas schwächer gehandelt, da es Gerüchte gab, dass die Regierung Chinas die eigenen Reserven nun weniger stark in USD anlegen und stattdessen das Kapital weiter streuen wolle.
Mitsubishi UFJ Financial Group fiel um 2,2 Prozent. Resona Holdings fielen 3,5 Prozent ab, die Sumitomo Mitsui Financial Group gaben um 2,5 Prozent ab und Mizuho Financial schlossen mit 1,4 Prozent schwächer. Unter den Exportwerten gaben vor allem die Autobauer deutlich ab. Nissan Motor fielen 2,6 Prozent. Mitsubishi Motors kamen 1,8 Prozent zurück, Honda Motor gab marginale 0,2 Prozent ab. Mazda Motor endete mit 0,3 Prozent Abgaben im Minus. Obwohl der Ölpreis erneut ein Rekordhoch von 98 USD erreichte, konnten die Ölwerte nicht hinzugewinnen und ergaben sich dem allgemeinen Markttrend. Nippon Oil fiel um ganze 3,8 Prozent, Showa Shell Sekiyu KK gab 1,4 Prozent ab. Cosmo Oil schloss ebenfalls 1,4 Prozent tiefer, als am Vortag.
Im südkoreanischen Handel schloss man heute etwas leichter. Die Sorgen wegen fauler Kredite am US-Immobilienmarkt und der Rekordhöchststand beim Ölpreis gingen auch hier nicht spurlos am Handel vorbei. Im frühen Handel konnte der Kospi sogar bis zu 1,5 Prozent zulegen, da die Institutionellen bei den stark verbilligten High-Techs auf Schnäppchenjagd gingen. Der Kospi schloss 11,05 Punkte, oder 0,5 Prozent tiefer, als am Vortag, bei 2.043,19 Punkten. Marktkenner nehmen an, dass die Kurse morgen weiter fallen werden, da dann einige Optionsscheine und Futures auslaufen werden. Diese haben einen insgesamten Marktwert von 5 Billiarden Won, was für die südoreanische Börse ein nicht unerhebliches Volumen darstellt. Auch werde man wohl, vor der Zinsentscheidung der Zentralbank, am Donnerstag, sein Pulver zunächst einmal trocken halten. Man werde, bei anhaltend starken Ölpreisen, dem inflationären Druck entgegenwirken müssen.
Samsung Electronics schafften einen steilen Anstieg auf 4 Prozent, vor allem, da sich der Marktpreis für Speichermedien nachhaltig stabilisieren konnte. Auch sind Flachbild-Displays derzeit eine begehrte Marktware, was das Geschäft beim Elektronikkonzern in stabilen Bahnen hält. Hynix, als weiterer Halbleiterwert, gewann 2,1 Prozent hinzu. LG Electronics schnellte ganze 6,1 Prozent empor. Analysten gehen hier von einem konsistenten Anstieg des Gewinns sowie nachhaltig positiven Zukunftsaussichten aus. SK Telecom gewannen 4,3 Prozent hinzu. Doosan Heavy Industries fielen 3,7 Prozent, was sich vor allem in Gewinnmitnahmen begründete, da der Konzern vor einigen Tagen stark zulegte, als offizielle Sprecher verkündeten, dass sich der operative Gewinn in Q3 dort nahezu verdoppelt habe.
Die Aktien an der Hongkonger Börse schlossen heute, angeführt von Immobilienwerten und Energieversorgeraktien, positiv. Aufgrund der starken Nachfrage und dem schwindenden Angebot an Bauplatz, geht man davon aus, dass die Immobilienpreise in den Jahren 2008 und 2009 um noch einmal mindestens 20-30 Prozent anziehen werden. Manche Analystenhäuser gehen sogar von einer Steigertungsrate von etwa 50 Prozent aus. Ein derartiger Anstieg sei jedoch lediglich im Luxussegment möglich, so ein Insider des Marktes. Der Hang Seng Index schloss 0,9 Prozentpunkte, oder 270,80 Punkte höher. Schlussstand waren 29.708,93 Punkte. Allein der Index für das Immobiliensegment legte um 4,8 Prozent zu. Die Scheine der Henderson Land schlossen 10,3 Prozent im Plus, nachdem Goldman Sachs das Kursziel für den Wert angehoben hatte. Sino Land konnte ganze neun Prozent gut machen. Sun Hung Kai Properties stiegen 4,4 Prozent, während Hang Lung Properties 6,8 Prozent hinzugewannen. Ölaktien schlossen, aufgrund des hohen Preises und der regen Nachfrage, ebenfalls höher. CNOOC stiegen um 3,03 Prozent, Sinopec 2,7 Prozent. Das Schwergewicht PetroChino ging mit 1,3 Prozent Zugewinn aus dem Handel.
In Taiwan waren die Anleger heute ebenfalls guter Dinge. In der zweiten Handelshälfte setzten dann aber schnell wieder Gewinnmitnahmen ein. Der TAIEX, der bis zum Mittag um über 1 Prozent gestiegen war, konnte schlussendlich lediglich ein Plus von 0,08 Prozent, bei 9300 Punkten verbuchen. Insbesondere im Technologiesektor wollte man nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden. Hier gaben etwa Asustek Computer 2,3 Prozent und Quanta Computer 0,19 Prozent ab; die Titel des Halbleiterriesen United Microelectronics schlossen unverändert bei 19,70 NTD. Dagegen konnten die Papiere des Konkurrenten Taiwan Semiconductor 0,6 Prozent zulegen; Acer verbesserten sich um 1,6 Prozent. Die Aktie von High Tech Computer stieg um 1,0 Prozent. Der Handy-Auftragsproduzent soll einer der Hersteller von Googles neuem Mobiltelefon werden. Auch in der „Old Economy“ wurden überwiegend Aufschläge erzielt. Hier verbesserten sich etwa Cathay Real Estate um 3,5 Prozent, Formosa Plastics legten ebenfalls 3,5 Prozent zu.
Singalesische Aktien schlossen beinahe unverändert. Der Straits Times Index stieg um 12,39 Punkte oder 0,3 Prozent an. Zum Handelsende schloss er bei 3.695,49 Punkten. Auch hier war man, wegen der bereits zuvor erwähnten Faktoren, besorgt; Man rechnet jedoch am lokalen Markt damit, dass starke asiatische Währungen die Beeinträchtigung der Wirtschaft durch den hohen Ölpreis gut werden auffangen können. SingTel stiegen, nach einem fulminanten Quartalsergebnis, 6 Prozent an. Singalesische Bankaktien gaben sich schwächer, waren hier jedoch in namhafter, internationaler Gesellschaft. Die Scheine der Oversea-Chinese Bank schlossen mit 1,12 Prozentpunkten tiefer, als am Vortag. Eine Keppel Land verschlechterte sich um 0,61 Punkte. Semb Corp Industries schlossen unverändert, während die Keppel Corp. 2,16 Prozent zulegen konnte.
Chinesische A-Aktien schließen leicht positiv. Bankentitel, wie die ICBC, führten die Gewinne an. Der Shanghai Composite Index schloss 65,21 Punkte höher, bei 5.601,78 Punkten. Für den Index bedeutete das ein Plus von 1,18 Punkten. Der Shanghaier Index beendete so eine Abwärtsbewegung, die bis heute bereits vier Tage angehalten hatte.
Der Handel in Asien verlief heute zunächst positiv, kam dann aber, als der Ölpreis eine neue Rekordmarke erreichte, stark unter Druck. Die Sorge um die faulen Kredite, die, im Zusammenhang mit der US-Immobilienkrise, noch bei den Banken schlummern könnten, hielt die Anleger in Atem.
Die japanische Aktien schlossen auf dem tiefsten Stand seit sieben Wochen. Vor allem die japanischen Finanzwerte wurden, durch den Dauerbrenner der Immobilienkrise, verstärkt in Mitleidenschaft gezogen. Der Nikkei 225 schloss 152,95 Punkte tiefer, als am Vortag, oder 0,9 Prozent schwächer, bei 16.096,68 Punkten. Der breitere Topix fiel sogar um 1,1 Prozent, auf 1.556,69 Punkte. Er gab 17,90 Punkte ab. Der Dollar wurde in Tokyo etwas schwächer gehandelt, da es Gerüchte gab, dass die Regierung Chinas die eigenen Reserven nun weniger stark in USD anlegen und stattdessen das Kapital weiter streuen wolle.
Mitsubishi UFJ Financial Group fiel um 2,2 Prozent. Resona Holdings fielen 3,5 Prozent ab, die Sumitomo Mitsui Financial Group gaben um 2,5 Prozent ab und Mizuho Financial schlossen mit 1,4 Prozent schwächer. Unter den Exportwerten gaben vor allem die Autobauer deutlich ab. Nissan Motor fielen 2,6 Prozent. Mitsubishi Motors kamen 1,8 Prozent zurück, Honda Motor gab marginale 0,2 Prozent ab. Mazda Motor endete mit 0,3 Prozent Abgaben im Minus. Obwohl der Ölpreis erneut ein Rekordhoch von 98 USD erreichte, konnten die Ölwerte nicht hinzugewinnen und ergaben sich dem allgemeinen Markttrend. Nippon Oil fiel um ganze 3,8 Prozent, Showa Shell Sekiyu KK gab 1,4 Prozent ab. Cosmo Oil schloss ebenfalls 1,4 Prozent tiefer, als am Vortag.
Im südkoreanischen Handel schloss man heute etwas leichter. Die Sorgen wegen fauler Kredite am US-Immobilienmarkt und der Rekordhöchststand beim Ölpreis gingen auch hier nicht spurlos am Handel vorbei. Im frühen Handel konnte der Kospi sogar bis zu 1,5 Prozent zulegen, da die Institutionellen bei den stark verbilligten High-Techs auf Schnäppchenjagd gingen. Der Kospi schloss 11,05 Punkte, oder 0,5 Prozent tiefer, als am Vortag, bei 2.043,19 Punkten. Marktkenner nehmen an, dass die Kurse morgen weiter fallen werden, da dann einige Optionsscheine und Futures auslaufen werden. Diese haben einen insgesamten Marktwert von 5 Billiarden Won, was für die südoreanische Börse ein nicht unerhebliches Volumen darstellt. Auch werde man wohl, vor der Zinsentscheidung der Zentralbank, am Donnerstag, sein Pulver zunächst einmal trocken halten. Man werde, bei anhaltend starken Ölpreisen, dem inflationären Druck entgegenwirken müssen.
Samsung Electronics schafften einen steilen Anstieg auf 4 Prozent, vor allem, da sich der Marktpreis für Speichermedien nachhaltig stabilisieren konnte. Auch sind Flachbild-Displays derzeit eine begehrte Marktware, was das Geschäft beim Elektronikkonzern in stabilen Bahnen hält. Hynix, als weiterer Halbleiterwert, gewann 2,1 Prozent hinzu. LG Electronics schnellte ganze 6,1 Prozent empor. Analysten gehen hier von einem konsistenten Anstieg des Gewinns sowie nachhaltig positiven Zukunftsaussichten aus. SK Telecom gewannen 4,3 Prozent hinzu. Doosan Heavy Industries fielen 3,7 Prozent, was sich vor allem in Gewinnmitnahmen begründete, da der Konzern vor einigen Tagen stark zulegte, als offizielle Sprecher verkündeten, dass sich der operative Gewinn in Q3 dort nahezu verdoppelt habe.
Die Aktien an der Hongkonger Börse schlossen heute, angeführt von Immobilienwerten und Energieversorgeraktien, positiv. Aufgrund der starken Nachfrage und dem schwindenden Angebot an Bauplatz, geht man davon aus, dass die Immobilienpreise in den Jahren 2008 und 2009 um noch einmal mindestens 20-30 Prozent anziehen werden. Manche Analystenhäuser gehen sogar von einer Steigertungsrate von etwa 50 Prozent aus. Ein derartiger Anstieg sei jedoch lediglich im Luxussegment möglich, so ein Insider des Marktes. Der Hang Seng Index schloss 0,9 Prozentpunkte, oder 270,80 Punkte höher. Schlussstand waren 29.708,93 Punkte. Allein der Index für das Immobiliensegment legte um 4,8 Prozent zu. Die Scheine der Henderson Land schlossen 10,3 Prozent im Plus, nachdem Goldman Sachs das Kursziel für den Wert angehoben hatte. Sino Land konnte ganze neun Prozent gut machen. Sun Hung Kai Properties stiegen 4,4 Prozent, während Hang Lung Properties 6,8 Prozent hinzugewannen. Ölaktien schlossen, aufgrund des hohen Preises und der regen Nachfrage, ebenfalls höher. CNOOC stiegen um 3,03 Prozent, Sinopec 2,7 Prozent. Das Schwergewicht PetroChino ging mit 1,3 Prozent Zugewinn aus dem Handel.
In Taiwan waren die Anleger heute ebenfalls guter Dinge. In der zweiten Handelshälfte setzten dann aber schnell wieder Gewinnmitnahmen ein. Der TAIEX, der bis zum Mittag um über 1 Prozent gestiegen war, konnte schlussendlich lediglich ein Plus von 0,08 Prozent, bei 9300 Punkten verbuchen. Insbesondere im Technologiesektor wollte man nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden. Hier gaben etwa Asustek Computer 2,3 Prozent und Quanta Computer 0,19 Prozent ab; die Titel des Halbleiterriesen United Microelectronics schlossen unverändert bei 19,70 NTD. Dagegen konnten die Papiere des Konkurrenten Taiwan Semiconductor 0,6 Prozent zulegen; Acer verbesserten sich um 1,6 Prozent. Die Aktie von High Tech Computer stieg um 1,0 Prozent. Der Handy-Auftragsproduzent soll einer der Hersteller von Googles neuem Mobiltelefon werden. Auch in der „Old Economy“ wurden überwiegend Aufschläge erzielt. Hier verbesserten sich etwa Cathay Real Estate um 3,5 Prozent, Formosa Plastics legten ebenfalls 3,5 Prozent zu.
Singalesische Aktien schlossen beinahe unverändert. Der Straits Times Index stieg um 12,39 Punkte oder 0,3 Prozent an. Zum Handelsende schloss er bei 3.695,49 Punkten. Auch hier war man, wegen der bereits zuvor erwähnten Faktoren, besorgt; Man rechnet jedoch am lokalen Markt damit, dass starke asiatische Währungen die Beeinträchtigung der Wirtschaft durch den hohen Ölpreis gut werden auffangen können. SingTel stiegen, nach einem fulminanten Quartalsergebnis, 6 Prozent an. Singalesische Bankaktien gaben sich schwächer, waren hier jedoch in namhafter, internationaler Gesellschaft. Die Scheine der Oversea-Chinese Bank schlossen mit 1,12 Prozentpunkten tiefer, als am Vortag. Eine Keppel Land verschlechterte sich um 0,61 Punkte. Semb Corp Industries schlossen unverändert, während die Keppel Corp. 2,16 Prozent zulegen konnte.
Chinesische A-Aktien schließen leicht positiv. Bankentitel, wie die ICBC, führten die Gewinne an. Der Shanghai Composite Index schloss 65,21 Punkte höher, bei 5.601,78 Punkten. Für den Index bedeutete das ein Plus von 1,18 Punkten. Der Shanghaier Index beendete so eine Abwärtsbewegung, die bis heute bereits vier Tage angehalten hatte.
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| 21.04.2006 | Mizuho Financial kaufen | Der Aktionärsbrief | |
| 06.04.2006 | Mizuho Financial kaufen | Asia Investor |
Aktien in diesem Artikel
| Mizuho Financial Group | 2.849,3 | +2,9% | |
| MitsuiCo | % | ||
| Mitsubishi Motors | 1,1 | +0,0% | |
| Nissan Motor | 5,3 | +5,4% | |
| Honda Motor | 21,3 | -1,2% | |
| Mazda Motor | 3,2 | +4,3% | |
| Nippon Oil | 4,2 | -0,9% | |
| Showa Shell Sekiyu KK | 7,3 | +3,4% | |
| Cosmo Oil | 2,1 | -1,4% | |
| Hynix Semiconductor | % | ||
| LG Electronics | 15,3 | +1,1% | |
| Samsung Electronics | 125,8 | -5,4% | |
| SK Telecom | 13,1 | +0,4% | |
| Henderson Land Development | 3,7 | +1,1% | |
| Sino Land | 1,2 | -0,9% | |
| Sun Hung Kai Properties | 8,5 | +2,4% | |
| Hang Lung Properties | 1,9 | +3,8% | |
| CNOOC | 109,9 | +0,7% | |
| Acer | 5,8 | +3,0% | |
| Asustek Computer | % | ||
| AU Optronics | 9,9 | +4,7% | |
| Taiwan Semiconductor Manufacturing | 6,5 | -0,6% | |
| Cia Vale do Rio Doc a | 16,9 | -0,8% | |
| Petrobras Energia Participaciones | 7,4 | +2,2% |
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