China Eastern Airlines 1 Aktie [WKN: 905284 / ISIN: US16937R1041]

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22.01.2008 12:30
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EM Stocks Review Asien: Mühsal, Blut, Tränen und Schweiß

EMFIS.COM - 22.01.08 Wer glaubte, dass an den Asien-Börsen nach den massiven gestrigen Einbrüchen eine Erholung kommen würde, wurde heute eines Besseren belehrt. Statt dessen hat sich dort die Abwärtsdynamik noch einmal beschleunigt. Zahlreiche Titel mussten Kursverluste im zweistelligen Bereich hinnehmen, es kam in vielen Bereichen zu einer regelrechten Panik und crash-artigen Einbrüchen. In Indien etwa wurde vorübergehend der Handel ausgesetzt, nachdem der Leitindex BSE um bis zu 11 Prozent eingebrochen war. 

Die Abschläge erfolgten querbeet in allen Börsensegmenten. Die Hauptursache der heutigen Panik dürfte im Vertrauensverlust der Anleger zu suchen sein. So zogen viele große Auslandsinvestoren in erheblichem Umfang Kapital von den Asien-Börsen ab. Gleichzeitig gab es allenorten zu wenige Käufer, die bereit waren, wieder Titel auf dem zurückgekommenen Niveau einzusammeln. Wie in derartig scharfen Korrekturphasen üblich, hatte kaum jemand den Mut, sich der Marktdynamik entgegen zu stellen.

Japans Nikkei 225 brach heute etwa um 5,7 Prozent auf 12.573 Zähler ein und rutschte damit gleichzeitig unter die 13.000-Punkte-Linie. Dies entsprach zudem dem schwersten Abschlag binnen eines Tages seit 17 Jahren. Einmal mehr erlitten hier unter anderem die Export- und Elektroniktitel eine schwere Breitseite. So gaben etwa Nissan Motor 6,4 Prozent und Toyota 7,2 Prozent ab. Im Elektroniksektor schrammten Sony um 6,9 Prozent und Sanyo Electronics um 8,3 Prozent nach unten. Bei den Finanztiteln fanden ebenfalls herbe Abschläge statt, die etwa Mitsui Trust um 10 Prozent nach unten brachten. Im Rohstoffsektor brachen Mitsubishi Corp. um über 10 Prozent ein. 

Auch in Korea griff die Angst vor einer US-Rezession weiter um sich. Dies führte dazu, dass der Kospi vorübergehend unter die 1600-Punkte-Linie rutschte, sich aber in den späteren Handelsstunden wieder leicht erholte. Koreas Leitindex kam schlussendlich bei 1609 Stellen zum Stehen, was einem für die heutigen Verhältnisse relativ „moderaten“ Abschlag von 4,4 Prozent entspricht. Insbesondere die Pensionsfonds sollen hier massive Zukäufe unternommen und damit Schlimmeres verhindert haben. Insbesondere im Finanz- und Bausektor wurden dennoch massiv Gewinne mitgenommen. So brachen unter den Titeln der Brokerhäuser Mirae Asset um 10,3 Prozent und Samsung Securities um 9,7 Prozent. Im Bausektor verbilligten sich Daewoo Engineering um 7,2 Prozent und Hyundai Engineering um 6 Prozent. Unter den Blue-Chips rutschten Samsung Electronics um 5,0 Prozent und Posco um 3,8 Prozent ab. Die Titel des Stromproduzenten Korea Electric Power gaben hingegen nur 1,9 Prozent ab, Hyundai Motor kamen mit einem Abschlag von 0,3 Prozent davon.



In Taiwan rutschte der TAIEX, der sich gestern im asienweiten Vergleich noch relativ gut gehalten hatte, heute um 6,51 Prozent auf 7581 Stellen ab. Insgesamt 556 verschiedene Titel brachen dabei um die in Taipeh maximal möglichen 7 Prozent ein. Dazu gehörten beispielsweise die Papiere von Taiwan Semiconductor, Cathay Financial, Taiwan Cement, Far Eastern Textile und AU Optronics. Speziell im Technologiesektor verloren United Microelectronics 4,7 Prozent, Acer gaben 6,7 Prozent und Asustek Computer 5,7 Prozent ab. Formosa Petrochemical, wo heute der Einstieg in das Gummi-Geschäft angekündigt wurde, verbilligten sich um 5,4 Prozent.

Besonders stark wurde einmal mehr der Hongkonger Aktienmarkt in die Mangel genommen. Der Hang Seng Index brach um 8,65 auf 22.713 Punkte ein. Dies entspricht dem schwersten Abschlag in der Geschichte des Index. Hart getroffen vom Ausverkauf wurden insbesondere die Banken. Bank of China verlor 8,6 Prozent an Wert; HSBC sackten um 8,1 Prozent ab. Die Scheine von Ping An Insurance fielen um 12,5 Prozent und China Life sogar um 16 Prozent. Unter den Fluggesellschaften verloren China Eastern Airlines 11,6 Prozent, Air China büßten gewaltige 19,2 Prozent ein; Cathay Pacific mussten 6,18 Prozent abgeben. Auch der Immobiliensektor hielt den hohen Abschlägen ringsherum nicht stand. Cheung Kong gingen mit einem 4,85prozentigen Verlust aus dem Handel, Sung Hung Kai verbuchten ein Minus von 6,22 %. Die Aktien der Henderson Land verloren 6,11 Prozent an Wert. 

In China kippte der Shanghai Composite Index um 7,22 Prozent nach unten auf 4559 Zähler. Der Shanghai A-Share Index fiel um 7,21 Prozent auf 4785 Stellen.

 

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