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EM Stocks Review: Asien korrigiert
EMFIS.COM - Hongkong 20.05.2008 An den asiatischen Märkten wurde heute die mehrtägige Serie kontinuierlicher Kursgewinne vorerst unterbrochen. Zwar hatte der amerikanische Dow Jones Index zuvor im Plus geschlossen; die Technologiebörse Nasdaq hatte aber abgegeben, was auch viele asiatische Technologieaktien in Mitleidenschaft zog. Auch der konjunkturbedingt schwache Ausblick des amerikanischen IT-Konzerns SanDisk trug zum negativen Sentiment bei. Im Großraum China wiederum lagen die Folgen des schrecklichen Erdbebens und die Gefahr von Nachbeben auf den Gemütern der Marktteilnehmer.
Am japanischen Aktienmarkt, der in den vergangenen Tagen besonders stark zugelegt hat, gönnte man sich heute eine Verschnaufpause. Der Nikkei 225 verlor 0,8 Prozent auf 14.160 Zähler; der breitere Topix ging um 0,3 Prozent nach unten auf 1399 Punkte. Die Entscheidung der Bank of Japan, den Leitzins unverändert bei 0,5 Prozent zu belassen, hatte auf das Marktgeschehen nur wenig Einfluss. Insbesondere die Titel der Banken wurden abverkauft. Hier gaben etwa Mizuho Financial und Mitsubishi UFJ jeweils 2,7 Prozent ab. Im Immobiliensegment verbilligten sich Mitsui Fudosan um 2,4 Prozent und Mitsubishi Estate um 3,6 Prozent, nachdem der Sektor von Credit Suisse auf „underweight“ abgestuft worden war. Die Aktie des Mobilfunkriesen NTT DoCoMo verlor 2,5 Prozent. Hier hatte es Gerüchte gegeben, dass der Konzern zur Gewinnung neuer Kunden weitere Preissenkungen plane. Dagegen gab es im Technologiebereich vereinzelt Zugewinne. Hier legten etwa Hitachi 3,4 Prozent und Fujitsu 3,7 Prozent zu. Toshiba stiegen um 2,1 Prozent. Der Konzern soll angeblich den Uran-Aufbereiter Nuclear Fuel Industries übernehmen wollen.
Ganz ähnlich verlief der Handelstag in Korea. Hier gab der Kospi, der sich seit Mitte März um fast 20 Prozent verbessert hat, heute 0,7 Prozent auf 1873 Stellen ab. Unter Druck kamen unter anderem die Exporttitel, für die man auch in dem zuletzt gegenüber dem Dollar sehr schwachen Won keine Stütze mehr sah. Samsung Electronics gaben angesichts dessen 2,1 Prozent ab, LG Electronics fielen um 1,4 Prozent. Die Aktie von Hynix Semiconductor gab 1,3 Prozent ab. Der Chiphersteller hatte Produktionsausfälle in einem von der Erdbebenkatastrophe beeinträchtigten Werk in China gemeldet. Hyundai Motor verbilligten sich um 1,3 Prozent. Dagegen blieb die Zuversicht für die Titel aus dem Schiffsbau vorerst bestehen. Daewoo Shipbuilding etwa verbesserten sich um 1,6 Prozent; Doosan Heavy gewannen 3,5 Prozent hinzu.
In Taiwan fanden zur Amtseinführungsfeier von Ma Ying-Jeou Gewinnmitnahmen statt. Zwar hatte der neue Präsident bekräftigt, den Dialog mit der Volksrepublik China zu verstärken. Konkrete Schritte wurden aber nicht in Aussicht gestellt, was viele Marktteilnehmer enttäuschte. Der TAIEX rutschte daraufhin um 2,43 Prozent nach unten auf 9068 Punkte. Unter schwerem Beschuss stand etwa der Immobiliensektor. Hier gingen Leofoo Development um 7 Prozent nach unten; Cathay Real Estate fielen um 5,8 Prozent. Unter den Fluglinien verloren EVA Airways 6.6 Prozent. Der Technologiesektor wiederum litt unter der schwachen Entwicklung an der amerikanischen Nasdaq. Taiwan Semiconductor etwa verloren 2,0 Prozent; die Aktie des kleineren Konkurrenten United Microelectronics fiel um 3,4 Prozent.
In Hongkong blickte man voll Sorge auf den Nachbarn China, wo in der Provinz Sichuan vor Nachbeben gewarnt wurde. Ein weiterer Belastungsfaktor waren die weiter hohen Ölnotierungen. Der Hang Seng Index fiel um 2,23 Prozent auf 25.169 Punkte und entwickelte sich damit im asienweiten Vergleich unterdurchschnittlich. Gemieden wurden etwa die Titel von Sinopec und PetroChina, die sich um 4,4 Prozent und 3,0 Prozent verbilligten. Die Marktteilnehmer befürchteten, dass das Raffineriegeschäft der beiden Konzerne durch die hohen Ölpreise unter Margendruck bleibe. Dagegen profitierte die Aktie des Offshore-Förderunternehmens CNOOC von einem Upgrade von Credit Suisse und legten 1,4 Prozent zu. Unter den Blue Chips verloren China Mobile 2,9 Prozent und HSBC Holdings 0,6 Prozent. Im China-Finanzsektor gaben China Life 2,3 Prozent ab, ICBC knickten um 2,8 Prozent und China Construction Bank um 3,1 Prozent ein. Etwas gnädiger wurde mit den Hongkonger Banken verfahren. Hier konnten sich Hang Seng Bank sogar um 0,5 Prozent verteuern; Bank of East Asia verloren allerdings 1,7 Prozent.
In China rutschte der Shanghai Composite Index um 4,48 Prozent auf 3443 Punkte ab; der Shanghai A-Share Index gab 4,49 Prozent auf 3612 Zähler ab.
Am japanischen Aktienmarkt, der in den vergangenen Tagen besonders stark zugelegt hat, gönnte man sich heute eine Verschnaufpause. Der Nikkei 225 verlor 0,8 Prozent auf 14.160 Zähler; der breitere Topix ging um 0,3 Prozent nach unten auf 1399 Punkte. Die Entscheidung der Bank of Japan, den Leitzins unverändert bei 0,5 Prozent zu belassen, hatte auf das Marktgeschehen nur wenig Einfluss. Insbesondere die Titel der Banken wurden abverkauft. Hier gaben etwa Mizuho Financial und Mitsubishi UFJ jeweils 2,7 Prozent ab. Im Immobiliensegment verbilligten sich Mitsui Fudosan um 2,4 Prozent und Mitsubishi Estate um 3,6 Prozent, nachdem der Sektor von Credit Suisse auf „underweight“ abgestuft worden war. Die Aktie des Mobilfunkriesen NTT DoCoMo verlor 2,5 Prozent. Hier hatte es Gerüchte gegeben, dass der Konzern zur Gewinnung neuer Kunden weitere Preissenkungen plane. Dagegen gab es im Technologiebereich vereinzelt Zugewinne. Hier legten etwa Hitachi 3,4 Prozent und Fujitsu 3,7 Prozent zu. Toshiba stiegen um 2,1 Prozent. Der Konzern soll angeblich den Uran-Aufbereiter Nuclear Fuel Industries übernehmen wollen.
Ganz ähnlich verlief der Handelstag in Korea. Hier gab der Kospi, der sich seit Mitte März um fast 20 Prozent verbessert hat, heute 0,7 Prozent auf 1873 Stellen ab. Unter Druck kamen unter anderem die Exporttitel, für die man auch in dem zuletzt gegenüber dem Dollar sehr schwachen Won keine Stütze mehr sah. Samsung Electronics gaben angesichts dessen 2,1 Prozent ab, LG Electronics fielen um 1,4 Prozent. Die Aktie von Hynix Semiconductor gab 1,3 Prozent ab. Der Chiphersteller hatte Produktionsausfälle in einem von der Erdbebenkatastrophe beeinträchtigten Werk in China gemeldet. Hyundai Motor verbilligten sich um 1,3 Prozent. Dagegen blieb die Zuversicht für die Titel aus dem Schiffsbau vorerst bestehen. Daewoo Shipbuilding etwa verbesserten sich um 1,6 Prozent; Doosan Heavy gewannen 3,5 Prozent hinzu.
In Taiwan fanden zur Amtseinführungsfeier von Ma Ying-Jeou Gewinnmitnahmen statt. Zwar hatte der neue Präsident bekräftigt, den Dialog mit der Volksrepublik China zu verstärken. Konkrete Schritte wurden aber nicht in Aussicht gestellt, was viele Marktteilnehmer enttäuschte. Der TAIEX rutschte daraufhin um 2,43 Prozent nach unten auf 9068 Punkte. Unter schwerem Beschuss stand etwa der Immobiliensektor. Hier gingen Leofoo Development um 7 Prozent nach unten; Cathay Real Estate fielen um 5,8 Prozent. Unter den Fluglinien verloren EVA Airways 6.6 Prozent. Der Technologiesektor wiederum litt unter der schwachen Entwicklung an der amerikanischen Nasdaq. Taiwan Semiconductor etwa verloren 2,0 Prozent; die Aktie des kleineren Konkurrenten United Microelectronics fiel um 3,4 Prozent.
In Hongkong blickte man voll Sorge auf den Nachbarn China, wo in der Provinz Sichuan vor Nachbeben gewarnt wurde. Ein weiterer Belastungsfaktor waren die weiter hohen Ölnotierungen. Der Hang Seng Index fiel um 2,23 Prozent auf 25.169 Punkte und entwickelte sich damit im asienweiten Vergleich unterdurchschnittlich. Gemieden wurden etwa die Titel von Sinopec und PetroChina, die sich um 4,4 Prozent und 3,0 Prozent verbilligten. Die Marktteilnehmer befürchteten, dass das Raffineriegeschäft der beiden Konzerne durch die hohen Ölpreise unter Margendruck bleibe. Dagegen profitierte die Aktie des Offshore-Förderunternehmens CNOOC von einem Upgrade von Credit Suisse und legten 1,4 Prozent zu. Unter den Blue Chips verloren China Mobile 2,9 Prozent und HSBC Holdings 0,6 Prozent. Im China-Finanzsektor gaben China Life 2,3 Prozent ab, ICBC knickten um 2,8 Prozent und China Construction Bank um 3,1 Prozent ein. Etwas gnädiger wurde mit den Hongkonger Banken verfahren. Hier konnten sich Hang Seng Bank sogar um 0,5 Prozent verteuern; Bank of East Asia verloren allerdings 1,7 Prozent.
In China rutschte der Shanghai Composite Index um 4,48 Prozent auf 3443 Punkte ab; der Shanghai A-Share Index gab 4,49 Prozent auf 3612 Zähler ab.
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