China Life Insurance Aktie [WKN: A0M4XJ / ISIN: CNE1000002L3]

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03.06.2008 12:30
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EM Stocks Review: Asien korrigiert nach schwachen US-Daten

EMFIS.COM - Hongkong 03.06.2008 Nach einigen unbeschwerten Handelstagen schienen die asiatischen Anleger heute wieder von der amerikanischen Finanzkrise eingeholt worden zu sein. In den USA hatten zuvor mehrere Investmentbanken ein Downgrade von der Ratingagentur Standard & Poor´s erhalten. Auch die Bauausgaben und der ISM-Index hatten nicht sonderlich gut ausgesehen. Gleichzeitig waren die Rohölnotierungen wieder nach oben gezogen, was auch für die meisten asiatischen Volkswirtschaften als eine Belastung gilt.

In Japan nutzte man heute die schwachen US-Vorgaben für Gewinnmitnahmen. Der Nikkei 225, der sich in den vergangenen drei Handelstagen um über 700 Punkte verbessert hatte, gab heute 231 Punkte oder 1,6 Prozent auf 14.209 Zähler ab. Der breitere Topix fiel um 1,2 Prozent auf 1407 Stellen. Deutliche Abschläge fanden beispielsweise im Exportsektor statt, nachdem sich der Yen gegenüber dem US-Dollar wieder erholt hatte. Hier verbilligten sich etwa Sony um 2,9 Prozent und Canon um 2,3 Prozent. Im Autosegment rutschten Honda Motor um 3,3 Prozent und Toyota Motor um 1,3 Prozent ab; die Titel des Reifenherstellers Bridgestone fielen um 1,7 Prozent. Daneben standen angesichts neuer Hiobsbotschaften aus dem US-Finanzsektor auch die Bankenwerte unter Druck. Hier gaben Sumitomo Mitsui Financial 1,4 Prozent ab; die Titel der Investmentbank Nomura gingen ebenfalls um 1,4 Prozent nach unten.

In Korea gab der Kospi heute 1,5 Prozent auf 1819 Zähler ab. Auch hier war der gestiegene Außenwert der Landeswährung für einen Teil der Abschläge verantwortlich. So hatte sich der Won gegenüber dem US-Dollar wieder gut erholt, nachdem die Regierung durchblicken lassen hatte, in einer Stützung der Währung einen guten Inflationsschutz zu sehen. Die exportabhängigen Titel kamen angesichts dessen besonders unter Druck. So fielen Hyundai Motor um 4,9 Prozent und Kia Motors um 4,7 Prozent. Unter den Elektronikwerten verbilligten sich Samsung Electronics um 3,0 Prozent und LG Electronics um 3,9 Prozent. Dagegen konnten sich die Papiere des Schiffsbauers Hyundai Heavy dank einer guten Auftragslage um 0,8 Prozent verbessern. Posco legten 1,7 Prozent zu. Die Anleger hofften hier weiterhin, dass der Stahlriese demnächst gegenüber seinen Kunden höhere Preise durchsetzen können werde.

In Taiwan verlor der TAIEX heute 1,66 Prozent auf 8579 Punkte. Angesichts der schwachen Vorgaben aus den USA wurden unter anderem die Titel aus dem Technologiesektor gemieden. Hier gaben etwa Taiwan Semiconductor 2,2 Prozent ab; United Microelectronics gingen um 2,9 Prozent und Advanced Semiconductor um 3,5 Prozent nach unten. Asustek Computer verloren 3,2 Prozent und Quanta Computer 0,5 Prozent. Die Aktie des Notebook-Produzenten Acer fiel um 1,9 Prozent, obwohl der Konzern zuvor erklärt hatte, dass man bisher in den USA und Europa noch nichts von einem Nachfragerückgang gemerkt habe. Im Finanzsektor korrigierten Cathay Financial um 2,5 Prozent und Chinatrust Financial um 2,6 Prozent. Zu den wenigen Gewinnern gehörte die Aktie des Immobilienkonzerns Cathay Real Estate, die sich mit einem Plus von 0,2 Prozent gut behaupten konnte.

In Hongkong verlor der Hang Seng Index heute 1,83 Prozent auf 24.375 Stellen und entwickelte sich damit abermals schwächer als die Leitindizes der chinesischen „Inlandsbörsen“ in Shanghai und Shenzhen. Im Blickpunkt stand der Telekom-Sektor. Hier fand bei den Werten, die staatlichen Restrukturierung unterworfen sind und bis heute vom Handel ausgesetzt waren, eine regelrechte Verkaufspanik statt. So brachen China Unicom um satte 14,1 Prozent ein. Unter den Festnetzbetreibern gaben China Telecom und China Netcom jeweils 12,7 Prozent ab. Beobachter erklärten diese Entwicklung damit, dass dem Sektor jetzt die Kursfantasie fehle und dass das Umstrukturierungs-Ergebnis wohl viele Marktteilnehmer enttäuscht habe. Die Aktie von China Mobile fiel um 2,2 Prozent. Aber auch bei den übrigen Blue Chips gab es herbe Abschläge. So verbilligten sich die Titel des Börsenbetreibers Hong Kong Exchange um 3,0 Prozent. Die Papiere des Versicherungsriesen China Life verloren 3,1 Prozent. Im China-Bankensektor gingen ICBC um 2,4 Prozent und Bank of China um 2,5 Prozent nach unten. Dagegen konnten sich China Merchants Bank um 1,1 Prozent verbessern. Das Institut hatte zuvor die mehrheitliche Übernahme der Wing Lung Bank angekündigt.

In China verlor der Shanghai Composite Index heute 0,65 Prozent auf 3436 Punkte; der Shanghai A-Share Index fiel um 0,65 Prozent auf 3605 Zähler.

Aktien in diesem Artikel

China Life Insurance 2,4 +5,3%
China Merchants Bank
China Mobile (Hong Kong) 8,2 +5,1%
China Netcom Group 34,9 -2,5%
China Telecom 0,3 +3,0%
China Unicom 1,2 -1,7%
Bridgestone 11,0 -1,4%
CANON 2
Honda Motor 22,3 +0,6%
Nomura 9,1 +0,9%
Sony 25,2 -1,8%
Sumitomo Mitsui Financial Group 4.098,0 -1,7%
Toyota Motor 29,9 -1,0%
Hyundai Motor 8,1 -2,3%
LG Electronics 17,2 +1,3%
POSCO (Spons ADRS) 74,6 -1,4%
Samsung Electronics 125,9 -0,5%
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Unverändert




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