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EM Stocks Review: Asien steigt weiter - Hongkong schwächelt
EMFIS.COM - Tokio 15.05.2008 Die guten Vorgaben aus den Vereinigten Staaten schlugen sich heute auch in Asien in weiteren Kursgewinnen nieder. Positiv aufgenommen wurden daneben die amerikanischen Inflationsdaten und die erfreulichen Gewinnprognosen einiger großer konjunkturabhängiger Technologieunternehmen - namentlich aus Japan. Vor allem den Börsen in Korea und Taiwan flossen wieder beträchtliche Anlegergelder zu. Dagegen schien dem Aktienmarkt in Hongkong allmählich die Puste auszugehen. Belastungsfaktoren waren dabei auch die mannigfaltigen Probleme in China wie etwa die dortige Erdbeben-Katastrophe und auch der immer stärker steigende Inflationsdruck.
In Japan zog der Nikkei 225 heute um 0,9 Prozent auf 14.251 Punkte an und erreichte damit den höchsten Schlussstand seit über vier Monaten. Der breitere Topix gewann 1,4 Prozent auf 1392 Zähler hinzu. Dabei schossen die Titel von Sony um 8,7 Prozent nach oben. Der Konzern hatte gestern nach Handelsende für das laufende Geschäftsjahr einen um 20 Prozent steigenden operativen Gewinn angekündigt. Die Aktie des Chipherstellers NEC Electronics verbesserte sich sogar um 13,8 Prozent. Das Unternehmen hatte seit drei Jahren erstmals wieder einen operativen Gewinn melden können. Daneben legten im Technologiesektor Canon 1,1 Prozent und Elpida 3,2 Prozent zu. Deutlich anziehen konnten auch die Titel der Stahlunternehmen, nachdem Nippon Steel gegenüber dem Autokonzern Toyota deutliche Preiserhöhungen durchsetzen konnte. Nippon Steel legten daraufhin 7 Prozent zu, JFE Holdings stiegen um 5,3 Prozent und Sumitomo Metal Industries um 5,7 Prozent. Im Bankensegment verbesserten sich Mizuho Financial um 3,8 Prozent. Die Großbank will laut Presseberichten einen Aktiensplit durchführen. Sumitomo Mitsui gingen um 4,1 Prozent nach oben.
Der koreanische Kospi, der in den vergangenen Wochen etwas hinter den übrigen asiatischen Indizes zurückgeblieben war, startete heute eine beeindruckende Aufholjagd. Er schob sich um 2,3 Prozent nach oben auf 1885 Stellen. Dies entspricht gleichzeitig dem höchsten Schlussstand seit 5 Monaten. Gefragt waren insbesondere die Papiere aus dem Samsung-Konglomerat, wo heute etliche Wechsel in den höheren Führungsetagen gemeldet worden waren. Samsung Electronics zogen um 3,5 Prozent an, was auch durch den gegenüber dem Dollar schwachen Won begünstigt wurde. Daneben verbesserten sich Samsung Fire & Marine um 5,5 Prozent und Samsung Corp. um 3,5 Prozent. Die Aktie von Samsung SDI sprang um 8,7 Prozent nach oben. Hier machte das Gerücht die Runde, dass das Unternehmen seine Handy-Sparte bald mit Samsung Electronics zusammenlegen könnte. Daneben stiegen die Papiere des Stahlriesen Posco um 5,2 Prozent. LG Electronics legten 5,2 Prozent und Hyundai Motor 1,1 Prozent zu.
Auch in Taiwan war die Stimmung heute wieder bestens. Der TAIEX gewann weitere 1,5 Prozent auf 9157 Zähler hinzu. Dabei ergötzten sich die Anleger weiter an dem Szenario besserer politischer und wirtschaftlicher Beziehungen zur mächtigen Volksrepublik China. Händler sprachen davon, dass inzwischen auch die etwas skeptischeren Marktteilnehmer auf diesen Zug aufspringen würden. Zu den Favoriten gehörten die Papiere aus dem Transportsektor. Hier stiegen China Airlines um die in Taipeh maximal möglichen 7 Prozent. Das Unternehmen hat offenbar Hilfslieferungen in die chinesischen Erdbebengebiete gestartet. EVA Airways gewannen ebenfalls 7 Prozent hinzu. Im Reederei-Sektor sprangen unter anderem First Steamship und Chinese Maritim um jeweils 7 Prozent nach oben, nachdem der Baltic-Dry-Index, der die internationalen Frachtraten erfasst, stark gestiegen war. Etwas maßvoller ging man im Technologiesektor zu Werke, wo sich etwa die Titel des Halbleiter-Herstellers United Microelectronics um 1,3 Prozent verbessern konnten. Die Aktie des Konkurrenten Taiwan Semiconductor schloss unverändert bei 68,60 NT$.
Während die meisten asiatischen Indizes heute deutlich zulegen konnten, kam der Hongkonger Aktienmarkt – wie bereits gestern – nicht mehr voran. Der Hang Seng Index verlor sogar 0,1 Prozent auf 25.513 Punkte. Die Anleger ließen sich dabei insbesondere vom Blick auf das Erdbeben und die Inflationsentwicklung in China die Kauflaune verderben. Zurückhaltend blieb man etwa für die Aktie des Börsenbetreibers Hong Kong Exchanges and Clearing, die trotz eines Gewinnsprungs im ersten Quartal 0,7 Prozent abgab. Unter den Marktschwergewichten verbilligten sich China Mobile um 0,3 Prozent und China Life um 0,6 Prozent. Dagegen konnte die Aktie des Ölriesen PetroChina 2,2 Prozent zulegen. Der Konzern hatte gemeldet, dass die durch das Erdbeben unterbrochene Gasförderung teilweise wieder angelaufen sei. Hutchison Whampoa profitierten von einer Kaufempfehlung der Citigroup, was die Aktie um 5,5 Prozent nach oben brachte. Bank of East Asia wiederum wurden von einer Kaufempfehlung von Goldman Sachs nach oben getrieben. Die Titel des Hongkonger Bankhauses zogen um 3,4 Prozent an.
In China gab der Shanghai Composite Index 0,55 Prozent auf 3637 Punkte ab; der Shanghai A-Share Index verlor 0,55 Prozent auf 3816 Zähler.
In Japan zog der Nikkei 225 heute um 0,9 Prozent auf 14.251 Punkte an und erreichte damit den höchsten Schlussstand seit über vier Monaten. Der breitere Topix gewann 1,4 Prozent auf 1392 Zähler hinzu. Dabei schossen die Titel von Sony um 8,7 Prozent nach oben. Der Konzern hatte gestern nach Handelsende für das laufende Geschäftsjahr einen um 20 Prozent steigenden operativen Gewinn angekündigt. Die Aktie des Chipherstellers NEC Electronics verbesserte sich sogar um 13,8 Prozent. Das Unternehmen hatte seit drei Jahren erstmals wieder einen operativen Gewinn melden können. Daneben legten im Technologiesektor Canon 1,1 Prozent und Elpida 3,2 Prozent zu. Deutlich anziehen konnten auch die Titel der Stahlunternehmen, nachdem Nippon Steel gegenüber dem Autokonzern Toyota deutliche Preiserhöhungen durchsetzen konnte. Nippon Steel legten daraufhin 7 Prozent zu, JFE Holdings stiegen um 5,3 Prozent und Sumitomo Metal Industries um 5,7 Prozent. Im Bankensegment verbesserten sich Mizuho Financial um 3,8 Prozent. Die Großbank will laut Presseberichten einen Aktiensplit durchführen. Sumitomo Mitsui gingen um 4,1 Prozent nach oben.
Der koreanische Kospi, der in den vergangenen Wochen etwas hinter den übrigen asiatischen Indizes zurückgeblieben war, startete heute eine beeindruckende Aufholjagd. Er schob sich um 2,3 Prozent nach oben auf 1885 Stellen. Dies entspricht gleichzeitig dem höchsten Schlussstand seit 5 Monaten. Gefragt waren insbesondere die Papiere aus dem Samsung-Konglomerat, wo heute etliche Wechsel in den höheren Führungsetagen gemeldet worden waren. Samsung Electronics zogen um 3,5 Prozent an, was auch durch den gegenüber dem Dollar schwachen Won begünstigt wurde. Daneben verbesserten sich Samsung Fire & Marine um 5,5 Prozent und Samsung Corp. um 3,5 Prozent. Die Aktie von Samsung SDI sprang um 8,7 Prozent nach oben. Hier machte das Gerücht die Runde, dass das Unternehmen seine Handy-Sparte bald mit Samsung Electronics zusammenlegen könnte. Daneben stiegen die Papiere des Stahlriesen Posco um 5,2 Prozent. LG Electronics legten 5,2 Prozent und Hyundai Motor 1,1 Prozent zu.
Auch in Taiwan war die Stimmung heute wieder bestens. Der TAIEX gewann weitere 1,5 Prozent auf 9157 Zähler hinzu. Dabei ergötzten sich die Anleger weiter an dem Szenario besserer politischer und wirtschaftlicher Beziehungen zur mächtigen Volksrepublik China. Händler sprachen davon, dass inzwischen auch die etwas skeptischeren Marktteilnehmer auf diesen Zug aufspringen würden. Zu den Favoriten gehörten die Papiere aus dem Transportsektor. Hier stiegen China Airlines um die in Taipeh maximal möglichen 7 Prozent. Das Unternehmen hat offenbar Hilfslieferungen in die chinesischen Erdbebengebiete gestartet. EVA Airways gewannen ebenfalls 7 Prozent hinzu. Im Reederei-Sektor sprangen unter anderem First Steamship und Chinese Maritim um jeweils 7 Prozent nach oben, nachdem der Baltic-Dry-Index, der die internationalen Frachtraten erfasst, stark gestiegen war. Etwas maßvoller ging man im Technologiesektor zu Werke, wo sich etwa die Titel des Halbleiter-Herstellers United Microelectronics um 1,3 Prozent verbessern konnten. Die Aktie des Konkurrenten Taiwan Semiconductor schloss unverändert bei 68,60 NT$.
Während die meisten asiatischen Indizes heute deutlich zulegen konnten, kam der Hongkonger Aktienmarkt – wie bereits gestern – nicht mehr voran. Der Hang Seng Index verlor sogar 0,1 Prozent auf 25.513 Punkte. Die Anleger ließen sich dabei insbesondere vom Blick auf das Erdbeben und die Inflationsentwicklung in China die Kauflaune verderben. Zurückhaltend blieb man etwa für die Aktie des Börsenbetreibers Hong Kong Exchanges and Clearing, die trotz eines Gewinnsprungs im ersten Quartal 0,7 Prozent abgab. Unter den Marktschwergewichten verbilligten sich China Mobile um 0,3 Prozent und China Life um 0,6 Prozent. Dagegen konnte die Aktie des Ölriesen PetroChina 2,2 Prozent zulegen. Der Konzern hatte gemeldet, dass die durch das Erdbeben unterbrochene Gasförderung teilweise wieder angelaufen sei. Hutchison Whampoa profitierten von einer Kaufempfehlung der Citigroup, was die Aktie um 5,5 Prozent nach oben brachte. Bank of East Asia wiederum wurden von einer Kaufempfehlung von Goldman Sachs nach oben getrieben. Die Titel des Hongkonger Bankhauses zogen um 3,4 Prozent an.
In China gab der Shanghai Composite Index 0,55 Prozent auf 3637 Punkte ab; der Shanghai A-Share Index verlor 0,55 Prozent auf 3816 Zähler.
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