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EM Stocks Review: Asien uneinheitlich - Taiwan und Korea im Plus
EMFIS.COM - Tokio 30.04.2008 Die asiatischen Aktienmärkten gaben heute ein gemischtes Bild ab. Für Zurückhaltung sorgten unter anderem deutliche Abschläge bei den Rohstoffwerten und die Unsicherheit über die bevorstehende Leitzinsentscheidung in den USA. Auch die amerikanischen Konjunktur-Daten vom Vortag waren wenig verheißungsvoll ausgefallen. Allerdings gab es auch gegenläufige Tendenzen. Letztere wurden vor allem von positiven Quartalsberichten getragen. Einige Sektoren profitierten auch von den zurückgekommenen Rohölnotierungen.
Die japanischen Anleger verhielten sich heute nach dem gestrigen Feiertag eher zögerlich. Dazu trugen vor allem die teilweise drastisch zurückgegangenen Rohstoffnotierungen und die schwachen Daten zur heimischen Industrieproduktion bei. Eine gewisse Unterstützung kam dagegen vom Dollar, der sich gegenüber dem Yen wieder etwas verbessern konnte. Der Nikkei 225 gab schlussendlich 0,3 Prozent auf 13.849 Punkte ab; der breitere Topix verlor 0,2 Prozent auf 1358 Zähler. Gefragt waren unter anderem die Titel von Matsushita Electric Industrial, die nach dem zuvor gemeldeten Rekordergebnis um 14,5 Prozent nach oben schossen. Softbank verbesserten sich um 2,2 Prozent. Die Beteiligungsgesellschaft hatte gemeldet, Anteile an dem chinesischen Studenten-Portal Oak Pacific Interactive erworben zu haben. Dagegen tendierten die klassischen Exportwerte nach unten. Hier gaben etwa Sony 1,4 Prozent und Toyota Motor 0,8 Prozent ab. Deutich unter Druck standen die Papiere aus dem Rohstoff-Segment. Im Ölsektor verbilligten sich Inpex um 4,1 Prozent und Nippon Oil um 5,8 Prozent. Sumitomo Metal Mining rutschten um 7,8 Prozent ab.
Im Gegensatz dazu konnte sich in Korea der Kospi um 0,8 Prozent auf 1825 Zähler verbessern. Positiv überrascht hatten hier vor allem die Daten zur Industrieproduktion, die in Südkorea im März um 0,8 Prozent gestiegen war. Dies ließ auch den weiteren Rückgang bei den Frühindikatoren vorerst aus dem Blickfeld geraten. Gleichzeitig hatte sich das koreanische Handelsbilanzdefizit im März gegenüber dem Vormonat deutlich von 2,35 Milliarden auf 53,7 Millionen Dollar verringert. Der zurückgekommene Ölpreis brachte unter anderem die Papiere von Korean Air um 3,3 Prozent nach oben, obwohl die Fluggesellschaft zuvor gemeldet hatte, in die Verlustzone abgerutscht zu sein (EMFIS berichtete). Die Aktie des Stromkonzerns Kepco, der stark auf die Ölverfeuerung setzt, legte 2,9 Prozent zu. Unter den Elektronikwerten verbesserten sich LG Electronics um 2,6 Prozent und LG Display um 2,9 Prozent. Korea Exchange Bank hingegen gaben 2,9 Prozent ab, obwohl HSBC hier weiterhin die Mehrheit der Anteile übernehmen will.
In Hongkong blieb man heute im Vorfeld der bevorstehenden US-Leitzinsentscheidung und des morgigen Feiertags zurückhaltend. Der Hang Seng Index verlor 0,61 Prozent auf 25.755 Stellen. Auch die fulminante Erholung an den chinesischen Inlandsbörsen konnte die Stimmung der Hongkonger Investoren nicht heben. Gewinnmitnahmen fanden unter anderem im China-Banken-Sektor statt. Hier gaben etwa Bank of Communications 2,1 Prozent und ICBC 0,2 Prozent ab. Die Aktie des Marktschwergewichts China Mobile verlor 1,4 Prozent. Im Immobiliensegment gingen Henderson Land um 1,8 Prozent und Sino Land um 3,9 Prozent nach unten. Dagegen verbesserten sich HSBC Holdings um 0,5 Prozent, nachdem die Aktie von Goldman Sachs von "verkaufen" auf "kaufen" aufgestuft worden war. Ping An Insurance stiegen nach Zahlen um 2 Prozent; China Life gewannen 0,15 Prozent hinzu. Die Aktie des Fernsehgerät-Produzenten TCL Multimedia sprang um 24 Prozent nach oben. Der Konzern hatte mitgeteilt, im abgelaufenen Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt zu sein.
In Taiwan konnte sich der TAIEX nach dem gestrigen herben Abschlag um 0,32 Prozent auf 8919 Punkte verbessern. Einige Händler bezeichneten diese Entwicklung allerdings als eine lediglich technisch bedingte Reaktion. Immerhin hat Taiwans neuer Präsident Ma Ying-Jeou heute nochmals bekräftigt, dass er sich für ein besseres Verhältnis mit der Volksrepublik China stark machen wolle. Daran sind zuletzt einige Zweifel wach geworden, die auch zu dem gestrigen Kursverlusten geführt hatten. Gefragt waren heute unter anderem die Papiere des Halbleiterriesen Taiwan Semiconductor, die nach dem gestrigen Zahlenwerk um 3,1 Prozent nach oben zogen. Die Aktie des kleineren Konkurrenten United Microelectronics gab hingegen 0,3 Prozent ab. Dort wurden erst einmal die heutigen Quartalsergebnisse abgewartet. Chunghwa Telecom verloren 2,6 Prozent. Das Unternehmen hatte auf Konzernebene ein rückläufiges Ergebnis melden müssen. Cathay Financial legten 3,2 Prozent zu. Der Finanzkonzern hatte eine Dividendenausschüttung angekündigt, die über den Erwartungen gelegen hatte. Im Fluglinien-Sektor gewannen China Airlines 2,2 Prozent und EVA Airways 2,1 Prozent hinzu.
In China sprang der Shanghai Composite Index um 4,82 Prozent nach oben auf 3693 Punkte. Der Shanghai A-Share Index verbesserte sich um 4,83 Prozent auf 3875 Zähler.
Die japanischen Anleger verhielten sich heute nach dem gestrigen Feiertag eher zögerlich. Dazu trugen vor allem die teilweise drastisch zurückgegangenen Rohstoffnotierungen und die schwachen Daten zur heimischen Industrieproduktion bei. Eine gewisse Unterstützung kam dagegen vom Dollar, der sich gegenüber dem Yen wieder etwas verbessern konnte. Der Nikkei 225 gab schlussendlich 0,3 Prozent auf 13.849 Punkte ab; der breitere Topix verlor 0,2 Prozent auf 1358 Zähler. Gefragt waren unter anderem die Titel von Matsushita Electric Industrial, die nach dem zuvor gemeldeten Rekordergebnis um 14,5 Prozent nach oben schossen. Softbank verbesserten sich um 2,2 Prozent. Die Beteiligungsgesellschaft hatte gemeldet, Anteile an dem chinesischen Studenten-Portal Oak Pacific Interactive erworben zu haben. Dagegen tendierten die klassischen Exportwerte nach unten. Hier gaben etwa Sony 1,4 Prozent und Toyota Motor 0,8 Prozent ab. Deutich unter Druck standen die Papiere aus dem Rohstoff-Segment. Im Ölsektor verbilligten sich Inpex um 4,1 Prozent und Nippon Oil um 5,8 Prozent. Sumitomo Metal Mining rutschten um 7,8 Prozent ab.
Im Gegensatz dazu konnte sich in Korea der Kospi um 0,8 Prozent auf 1825 Zähler verbessern. Positiv überrascht hatten hier vor allem die Daten zur Industrieproduktion, die in Südkorea im März um 0,8 Prozent gestiegen war. Dies ließ auch den weiteren Rückgang bei den Frühindikatoren vorerst aus dem Blickfeld geraten. Gleichzeitig hatte sich das koreanische Handelsbilanzdefizit im März gegenüber dem Vormonat deutlich von 2,35 Milliarden auf 53,7 Millionen Dollar verringert. Der zurückgekommene Ölpreis brachte unter anderem die Papiere von Korean Air um 3,3 Prozent nach oben, obwohl die Fluggesellschaft zuvor gemeldet hatte, in die Verlustzone abgerutscht zu sein (EMFIS berichtete). Die Aktie des Stromkonzerns Kepco, der stark auf die Ölverfeuerung setzt, legte 2,9 Prozent zu. Unter den Elektronikwerten verbesserten sich LG Electronics um 2,6 Prozent und LG Display um 2,9 Prozent. Korea Exchange Bank hingegen gaben 2,9 Prozent ab, obwohl HSBC hier weiterhin die Mehrheit der Anteile übernehmen will.
In Hongkong blieb man heute im Vorfeld der bevorstehenden US-Leitzinsentscheidung und des morgigen Feiertags zurückhaltend. Der Hang Seng Index verlor 0,61 Prozent auf 25.755 Stellen. Auch die fulminante Erholung an den chinesischen Inlandsbörsen konnte die Stimmung der Hongkonger Investoren nicht heben. Gewinnmitnahmen fanden unter anderem im China-Banken-Sektor statt. Hier gaben etwa Bank of Communications 2,1 Prozent und ICBC 0,2 Prozent ab. Die Aktie des Marktschwergewichts China Mobile verlor 1,4 Prozent. Im Immobiliensegment gingen Henderson Land um 1,8 Prozent und Sino Land um 3,9 Prozent nach unten. Dagegen verbesserten sich HSBC Holdings um 0,5 Prozent, nachdem die Aktie von Goldman Sachs von "verkaufen" auf "kaufen" aufgestuft worden war. Ping An Insurance stiegen nach Zahlen um 2 Prozent; China Life gewannen 0,15 Prozent hinzu. Die Aktie des Fernsehgerät-Produzenten TCL Multimedia sprang um 24 Prozent nach oben. Der Konzern hatte mitgeteilt, im abgelaufenen Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt zu sein.
In Taiwan konnte sich der TAIEX nach dem gestrigen herben Abschlag um 0,32 Prozent auf 8919 Punkte verbessern. Einige Händler bezeichneten diese Entwicklung allerdings als eine lediglich technisch bedingte Reaktion. Immerhin hat Taiwans neuer Präsident Ma Ying-Jeou heute nochmals bekräftigt, dass er sich für ein besseres Verhältnis mit der Volksrepublik China stark machen wolle. Daran sind zuletzt einige Zweifel wach geworden, die auch zu dem gestrigen Kursverlusten geführt hatten. Gefragt waren heute unter anderem die Papiere des Halbleiterriesen Taiwan Semiconductor, die nach dem gestrigen Zahlenwerk um 3,1 Prozent nach oben zogen. Die Aktie des kleineren Konkurrenten United Microelectronics gab hingegen 0,3 Prozent ab. Dort wurden erst einmal die heutigen Quartalsergebnisse abgewartet. Chunghwa Telecom verloren 2,6 Prozent. Das Unternehmen hatte auf Konzernebene ein rückläufiges Ergebnis melden müssen. Cathay Financial legten 3,2 Prozent zu. Der Finanzkonzern hatte eine Dividendenausschüttung angekündigt, die über den Erwartungen gelegen hatte. Im Fluglinien-Sektor gewannen China Airlines 2,2 Prozent und EVA Airways 2,1 Prozent hinzu.
In China sprang der Shanghai Composite Index um 4,82 Prozent nach oben auf 3693 Punkte. Der Shanghai A-Share Index verbesserte sich um 4,83 Prozent auf 3875 Zähler.
Aktien in diesem Artikel
| Bank of Communications 1 | 0,8 | +2,9% | |
| China Life Insurance | 2,6 | -1,5% | |
| China Mobile (Hong Kong) | 7,8 | -1,5% | |
| Henderson Land Development | 4,2 | +4,5% | |
| HSBC | 10,7 | +0,7% | |
| Ping An Insurance | 5,1 | -0,8% | |
| Sino Land | 1,2 | +14,8% | |
| TCL International | 0,0 | -23,1% | |
| Matsushita Electric Industrial | |||
| Nippon Oil | 4,2 | +4,5% | |
| Softbank | 11,1 | +0,3% | |
| Sony | 26,2 | +0,7% | |
| Toyota Motor | 30,3 | +1,1% | |
| Korea Electric Power | 10,1 | +1,3% | |
| LG Electronics | 15,7 | -1,1% | |
| LGPhilips LCD | 8,4 | -0,2% | |
| Taiwan Semiconductor Manufacturing | 6,7 | -1,0% | |
| United Microelectronics |
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