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EM Stocks Review: Asiens Börsen wegen schwacher Wallstreet unter Beschuss
EMFIS.COM - 08.11.07 (www.emfis.com)
Die asiatischen Börsen konnten den sehr schwachen Vorgaben aus den USA heute nichts entgegensetzen. Weiterhin fürchtet man auch in Fernost, dass die US-Subprime-Krise die Nachfrage aus den Vereinigten Staaten nach asiatischen Produkten bald spürbar beeinträchtigen könnte. Zu den großen Verlierern zählten die Titel aus den Sektoren, Finanz, Technologie und Automobile. Daneben wurden auch bei den bisher relativ robusten Rohstoffwerten in größerem Stil Gewinne mitgenommen, nachdem gestern die Rohölnotierungen wieder etwas zurückgegangen waren.
In Japan lastete auf den Aktien der Exportunternehmen zudem noch der gegenüber dem Dollar weiter gestiegene Yen. Darüber hinaus war gemeldet worden, dass im August die Auftragseingänge im Maschinenbausektor aus der Privatwirtschaft (Kernrate) um 7,6 Prozent zurückgegangen sind. Am Markt war lediglich mit einer Verringerung um 0,6 Prozent gerechnet worden. Der Nikkei 225 gab schlussendlich 2,0 Prozent auf 15.771 Punkte ab; der breitere Topix fiel um 2,6 Prozent auf 1516 Zähler. Zu den Verlierern gehörten unter anderem die Finanztitel. Hier gaben etwa Mitsubishi Financial 3,2 Prozent und Sumitomo Trust 2,1 Prozent ab. Im Immobiliensektor rutschten Mitsubishi Estate um 5,0 Prozent und Mitsui Fudosan um 4,2 Prozent nach unten. Im Rohstoffsektor brachen Nippon Mining nach einer Gewinnwarnung um 13,9 Prozent ein; Nippon Oil und Cosmo Oil verbilligten sich angesichts fallender Rohölnotierungen um jeweils 4,0 und 3,0 Prozent. Unter den Exportwerten gaben Sony 2,4 Prozent ab, Toyota Motor verbilligten sich um 4,2 Prozent und Bridgestone um 4,6 Prozent.
In Korea fiel der Kospi um 3,1 Prozent auf 1979 Zähler und riss damit gleichzeitig auch die 2000-Punkte-Linie. Die Entscheidung der Bank of Korea, den Leitzins unverändert bei 5,0 Prozent zu belassen, hatte darauf sehr wenig Einfluss. Sie war am Markt größtenteils so erwartet worden. Unter den Marktschwergewichten knickten Samsung Electronics um 5,96 Prozent ein und haben damit den gestern erzielten Aufschlag komplett wieder eingebüßt. Die Aktie des Stahlriesen Posco gab 5,37 Prozent ab. Hyundai Heavy Industries fielen um 3,6 Prozent, obwohl der Werft-Betreiber seinen Quartalsgewinn gegenüber dem Vorjahr verdoppelt hatte. Vergleichsweise glimpflich kamen dagegen Hyundai Motor mit einem Abschlag von 1,79 Prozent davon. SK Telecom sprangen sogar um 6,0 Prozent nach oben. Hier hielten sich hartnäckig Gerüchte, dass der Mobilfunkkonzern den Breitbandanbieter Hanaro Telecom übernehmen wolle.
In Taipeh rutschte heute der TAIEX um 3,9 Prozent auf 8937 Stellen ab und war damit asienweit einer der schwächsten Indizes. Taiwans Leitindex ist damit gleichzeitig wieder unter die 9000-Punkte-Linie gerutscht und landete auf dem niedrigsten Niveau seit knapp zwei Monaten. Vor allem im Technologiesektor fanden deutliche Abschläge statt. So verbilligte sich der PC-Auftragshersteller Hon Hai Precision um 5,04 Prozent; Taiwan Semiconductor verloren 1,75 Prozent. Die Aktie von United Microelectronics ging im Vorfeld der Monatsumsatzdaten um 1,78 Prozent nach unten. Acer fielen um 2,91 Prozent und Quanta Computer um 3,65 Prozent. Im Finanzsektor schlitterten Shin Kong um 7 Prozent abwärts, nachdem in Medienberichten von weiteren Abschreibungen im Umfang von rund 150 Millionen Dollar die Rede war. Die Titel von Cathay Financial verloren 4,84 Prozent.
In Hongkong schrammte der Hang Seng Index um 3,2 Prozent nach unten auf 28.760 Punkte. Dabei wurden vor allem die Titel der chinesischen Rohstoffunternehmen in die Mangel genommen. Hier verloren PetroChina weitere 7,4 Prozent, Sinopec gingen um 8,1 Prozent nach unten. Aluminium Corp. of China fielen um 5,3 Prozent und Jiangxi Copper um 7,9 Prozent. Dagegen konnten sich die Papiere des jüngst an die Börse gegangenen Internet-Portals Alibaba.com mit einem Plus von 1,7 Prozent gut behaupten. Daneben legten Hong Kong & China Gas 4,4 Prozent zu. Henderson Land hatten zuvor erklärt, ihr Kaufangebot für einen Anteils des städtischen Versorgers deutlich aufbessern zu wollen. Henderson Land selbst gaben im Zuge dessen 6,3 Prozent ab.
In China brach der Shanghai Composite Index um 4,85 Prozent auf 5330 Stellen ein. Der Shanghai A-Share Index fiel um 4,86 Prozent auf 5593 Zähler.
Die asiatischen Börsen konnten den sehr schwachen Vorgaben aus den USA heute nichts entgegensetzen. Weiterhin fürchtet man auch in Fernost, dass die US-Subprime-Krise die Nachfrage aus den Vereinigten Staaten nach asiatischen Produkten bald spürbar beeinträchtigen könnte. Zu den großen Verlierern zählten die Titel aus den Sektoren, Finanz, Technologie und Automobile. Daneben wurden auch bei den bisher relativ robusten Rohstoffwerten in größerem Stil Gewinne mitgenommen, nachdem gestern die Rohölnotierungen wieder etwas zurückgegangen waren.
In Japan lastete auf den Aktien der Exportunternehmen zudem noch der gegenüber dem Dollar weiter gestiegene Yen. Darüber hinaus war gemeldet worden, dass im August die Auftragseingänge im Maschinenbausektor aus der Privatwirtschaft (Kernrate) um 7,6 Prozent zurückgegangen sind. Am Markt war lediglich mit einer Verringerung um 0,6 Prozent gerechnet worden. Der Nikkei 225 gab schlussendlich 2,0 Prozent auf 15.771 Punkte ab; der breitere Topix fiel um 2,6 Prozent auf 1516 Zähler. Zu den Verlierern gehörten unter anderem die Finanztitel. Hier gaben etwa Mitsubishi Financial 3,2 Prozent und Sumitomo Trust 2,1 Prozent ab. Im Immobiliensektor rutschten Mitsubishi Estate um 5,0 Prozent und Mitsui Fudosan um 4,2 Prozent nach unten. Im Rohstoffsektor brachen Nippon Mining nach einer Gewinnwarnung um 13,9 Prozent ein; Nippon Oil und Cosmo Oil verbilligten sich angesichts fallender Rohölnotierungen um jeweils 4,0 und 3,0 Prozent. Unter den Exportwerten gaben Sony 2,4 Prozent ab, Toyota Motor verbilligten sich um 4,2 Prozent und Bridgestone um 4,6 Prozent.
In Korea fiel der Kospi um 3,1 Prozent auf 1979 Zähler und riss damit gleichzeitig auch die 2000-Punkte-Linie. Die Entscheidung der Bank of Korea, den Leitzins unverändert bei 5,0 Prozent zu belassen, hatte darauf sehr wenig Einfluss. Sie war am Markt größtenteils so erwartet worden. Unter den Marktschwergewichten knickten Samsung Electronics um 5,96 Prozent ein und haben damit den gestern erzielten Aufschlag komplett wieder eingebüßt. Die Aktie des Stahlriesen Posco gab 5,37 Prozent ab. Hyundai Heavy Industries fielen um 3,6 Prozent, obwohl der Werft-Betreiber seinen Quartalsgewinn gegenüber dem Vorjahr verdoppelt hatte. Vergleichsweise glimpflich kamen dagegen Hyundai Motor mit einem Abschlag von 1,79 Prozent davon. SK Telecom sprangen sogar um 6,0 Prozent nach oben. Hier hielten sich hartnäckig Gerüchte, dass der Mobilfunkkonzern den Breitbandanbieter Hanaro Telecom übernehmen wolle.
In Taipeh rutschte heute der TAIEX um 3,9 Prozent auf 8937 Stellen ab und war damit asienweit einer der schwächsten Indizes. Taiwans Leitindex ist damit gleichzeitig wieder unter die 9000-Punkte-Linie gerutscht und landete auf dem niedrigsten Niveau seit knapp zwei Monaten. Vor allem im Technologiesektor fanden deutliche Abschläge statt. So verbilligte sich der PC-Auftragshersteller Hon Hai Precision um 5,04 Prozent; Taiwan Semiconductor verloren 1,75 Prozent. Die Aktie von United Microelectronics ging im Vorfeld der Monatsumsatzdaten um 1,78 Prozent nach unten. Acer fielen um 2,91 Prozent und Quanta Computer um 3,65 Prozent. Im Finanzsektor schlitterten Shin Kong um 7 Prozent abwärts, nachdem in Medienberichten von weiteren Abschreibungen im Umfang von rund 150 Millionen Dollar die Rede war. Die Titel von Cathay Financial verloren 4,84 Prozent.
In Hongkong schrammte der Hang Seng Index um 3,2 Prozent nach unten auf 28.760 Punkte. Dabei wurden vor allem die Titel der chinesischen Rohstoffunternehmen in die Mangel genommen. Hier verloren PetroChina weitere 7,4 Prozent, Sinopec gingen um 8,1 Prozent nach unten. Aluminium Corp. of China fielen um 5,3 Prozent und Jiangxi Copper um 7,9 Prozent. Dagegen konnten sich die Papiere des jüngst an die Börse gegangenen Internet-Portals Alibaba.com mit einem Plus von 1,7 Prozent gut behaupten. Daneben legten Hong Kong & China Gas 4,4 Prozent zu. Henderson Land hatten zuvor erklärt, ihr Kaufangebot für einen Anteils des städtischen Versorgers deutlich aufbessern zu wollen. Henderson Land selbst gaben im Zuge dessen 6,3 Prozent ab.
In China brach der Shanghai Composite Index um 4,85 Prozent auf 5330 Stellen ein. Der Shanghai A-Share Index fiel um 4,86 Prozent auf 5593 Zähler.
Aktien in diesem Artikel
| Henderson Land Development | 3,7 | +1,1% | |
| Hong KongChina Gas | 1,5 | +3,6% | |
| Sumitomo TrustBanking | 4,3 | +0,9% | |
| Toyota Motor | 29,2 | +0,3% | |
| Bridgestone | 9,5 | +1,2% | |
| Cosmo Oil | 2,1 | -1,4% | |
| Nippon Oil | 4,2 | -0,9% | |
| Sony | 27,3 | -0,6% | |
| Hanaro Telecom | % | ||
| Hyundai Motor | 7,9 | -1,8% | |
| POSCO (Spons ADRS) | 73,2 | -0,1% | |
| Samsung Electronics | 125,8 | -5,4% | |
| SK Telecom | 13,1 | +0,4% | |
| Acer | 5,8 | +3,0% | |
| Quanta Computer | % | ||
| Taiwan Semiconductor Manufacturing | 6,5 | -0,6% | |
| United Microelectronics | % | ||
| Cia Vale do Rio Doc a | 16,9 | -0,8% | |
| Petrobras Energia Participaciones | 7,4 | +2,2% |
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