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EM Stocks Review: Asiens Börsianer atmen auf
EMFIS.COM - 19.03.08 Die asiatischen Börsen konnten sich heute weiter gut erholen. Die Leitzinssenkung in den USA war der Stimmung dabei durchaus zuträglich – mehr noch aber die Tatsache, dass die US-Investmentbanken Lehman Brothers und Goldman Sachs Zahlen vorgelegt hatten, die besser als erwartet waren. Vielerorts war befürchtet worden, dass vor allem Lehman Brothers nach Bear Stearns ein weiterer Pleite-Kandidat hätten sein können, was das weltweite Finanzsystem einer harten Belastungsprobe ausgesetzt hätte. Vor diesem Hintergrund hat auch der amerikanische Subprime-Schlamassel ein wenig an Schrecken verloren.
In Japan konnte sich der Nikkei 225 zwischenzeitlich um mehr als 400 Punkte verbessern. In der zweiten Handelhälfte begann allerdings der Yen wieder gegenüber dem Dollar zu erstarken, was die Marktdynamik etwas abbremste. Schlussendlich gewann der japanische Leitindex 2,5 Prozent oder 296 auf 12.260 Zähler hinzu. Der breitere Topix verbesserte sich um 2,8 Prozent auf 1196 Stellen. Insbesondere bei den Finanz- und den Exportwerten wurden üppige Aufschläge erzielt. So gewannen Mitsubishi UFJ Financial 5,4 Prozent und Sumitomo Mitsui Financial 5 Prozent hinzu; die Aktie des Brokerhauses Nomura schoss um 8,7 Prozent nach oben. Bei den Titeln der exportabhängigen Unternehmen zogen etwa Sony um 6,8 Prozent und Nintendo um 5 Prozent an. Die Papiere des Baumaschinen-Herstellers Komatsu verteuerten sich um 4,2 Prozent. Im Autosektor stiegen Honda Motor um 5,3 Prozent und Toyota Motor um 3,9 Prozent.
Auch in Hongkong freute man sich heute über die Leitzinssenkung in den USA und über die Gewinnentwicklung bei einigen Großkonzernen vor Ort. Getrübt wurde die Freude allerdings durch weitere chinesische Wachstums-Drosselungs-Maßnahmen in China. Chinas Zentralbank hat den Mindestreservesatz für die Geschäftsbanken gestern erneut auf demnächst 15,5 Prozent angehoben. Der Hang Seng Index legte heute 2,3 Prozent auf 21.866 Punkte zu. China Mobile verbesserten sich um 3 Prozent, nachdem der Gewinn des weltgrößten Mobilfunkkonzerns über den Erwartungen gelegen hatte. Unter den China-Banken gewannen China Merchants Bank nach Zahlen 5,4 Prozent zu; ICBC stiegen um 3,1 Prozent und Bank of Communications um 3,3 Prozent. Dagegen verbilligten sich Hutchison Telecommunications nach Vorlage der Jahresergebnisse um 1,3 Prozent. Im Immobiliensektor, der von der US-Leitzinssenkung besonders profitieren dürfte, zogen Hang Lung Properties um 4,6 Prozent und New World Development sogar um 9,8 Prozent an. Die Aktie des Portalbetreibers Alibaba.com sprang nach Zahlen um 13,6 Prozent aufwärts.
In Korea konnten die guten US-Vorgaben ebenfalls umgemünzt werden, was sich beim Kospi in einem Aufschlag von 2,1 Prozent auf 1622 Zähler niederschlug. Auch die vergleichsweise risiko-aversen Auslandsanleger kehrten wieder an die Börse Seoul zurück. Das Groß der frischen Anlegergelder kam dabei dem Schiffsbau-Sektor zu. Hier sprangen Hyundai Heavy um 6,4 Prozent und Samsung Heavy um 3,5 Prozent nach oben. Daneben stützte der anhaltend niedrige Won weiterhin die Exporttitel. Im Elektroniksektor verbesserten sich Samsung Electronics um 4,1 Prozent und LG Electronics um 3,9 Prozent. Unter den Autowerten konnten Hyundai Motor 2,1 Prozent und Kia Motors 2,2 Prozent zulegen. Unter den Banken verteuerten sich Kookmin Bank um 2,7 Prozent und Woori Finance um 2,6 Prozent. Dagegen gaben Korean Air wegen anhaltend hoher Treibstoffpreise 2,2 Prozent ab.
In Taiwan stieg der TAIEX um 1,51 Prozent auf 8179 Stellen und blieb damit hinter den übrigen asiatischen Indizes zurück. Die Marktteilnehmer waren vor allem durch die Unruhen in Tibet verunsichert, die am kommenden Wochenende den Wahlerfolg des china-freundlichen Präsidentschaftskandidaten Ma Ying-Jeou gefährden könnten. Bisher hatte dessen Sieg als nahezu sicher gegolten. Dementsprechend kamen insbesondere die china-sensitiven Papiere unter die Räder. China Airlines flatterten um 2,98 Prozent nach unten, EVA Air fielen um 1,62 Prozent und Hotel Holiday Garden um 7 Prozent. Dagegen kamen im Finanzsektor Cathay Financial um 3,75 Prozent und Chinatrust Financial um 4,85 Prozent voran. Unter den Technologiewerten verbesserten sich Taiwan Semiconductor um 3,67 Prozent und United Microelectronics um 1,44 Prozent. Quanta Computer stiegen um 2,04 Prozent. Acer gaben 0,19 Prozent ab.
In China verbesserte sich der Shanghai Composite Index um 2,53 Prozent auf 3761 Punkte; der Shanghai A-Share Index gewann 2,52 Prozent auf 3947 Zähler hinzu.
In Japan konnte sich der Nikkei 225 zwischenzeitlich um mehr als 400 Punkte verbessern. In der zweiten Handelhälfte begann allerdings der Yen wieder gegenüber dem Dollar zu erstarken, was die Marktdynamik etwas abbremste. Schlussendlich gewann der japanische Leitindex 2,5 Prozent oder 296 auf 12.260 Zähler hinzu. Der breitere Topix verbesserte sich um 2,8 Prozent auf 1196 Stellen. Insbesondere bei den Finanz- und den Exportwerten wurden üppige Aufschläge erzielt. So gewannen Mitsubishi UFJ Financial 5,4 Prozent und Sumitomo Mitsui Financial 5 Prozent hinzu; die Aktie des Brokerhauses Nomura schoss um 8,7 Prozent nach oben. Bei den Titeln der exportabhängigen Unternehmen zogen etwa Sony um 6,8 Prozent und Nintendo um 5 Prozent an. Die Papiere des Baumaschinen-Herstellers Komatsu verteuerten sich um 4,2 Prozent. Im Autosektor stiegen Honda Motor um 5,3 Prozent und Toyota Motor um 3,9 Prozent.
Auch in Hongkong freute man sich heute über die Leitzinssenkung in den USA und über die Gewinnentwicklung bei einigen Großkonzernen vor Ort. Getrübt wurde die Freude allerdings durch weitere chinesische Wachstums-Drosselungs-Maßnahmen in China. Chinas Zentralbank hat den Mindestreservesatz für die Geschäftsbanken gestern erneut auf demnächst 15,5 Prozent angehoben. Der Hang Seng Index legte heute 2,3 Prozent auf 21.866 Punkte zu. China Mobile verbesserten sich um 3 Prozent, nachdem der Gewinn des weltgrößten Mobilfunkkonzerns über den Erwartungen gelegen hatte. Unter den China-Banken gewannen China Merchants Bank nach Zahlen 5,4 Prozent zu; ICBC stiegen um 3,1 Prozent und Bank of Communications um 3,3 Prozent. Dagegen verbilligten sich Hutchison Telecommunications nach Vorlage der Jahresergebnisse um 1,3 Prozent. Im Immobiliensektor, der von der US-Leitzinssenkung besonders profitieren dürfte, zogen Hang Lung Properties um 4,6 Prozent und New World Development sogar um 9,8 Prozent an. Die Aktie des Portalbetreibers Alibaba.com sprang nach Zahlen um 13,6 Prozent aufwärts.
In Korea konnten die guten US-Vorgaben ebenfalls umgemünzt werden, was sich beim Kospi in einem Aufschlag von 2,1 Prozent auf 1622 Zähler niederschlug. Auch die vergleichsweise risiko-aversen Auslandsanleger kehrten wieder an die Börse Seoul zurück. Das Groß der frischen Anlegergelder kam dabei dem Schiffsbau-Sektor zu. Hier sprangen Hyundai Heavy um 6,4 Prozent und Samsung Heavy um 3,5 Prozent nach oben. Daneben stützte der anhaltend niedrige Won weiterhin die Exporttitel. Im Elektroniksektor verbesserten sich Samsung Electronics um 4,1 Prozent und LG Electronics um 3,9 Prozent. Unter den Autowerten konnten Hyundai Motor 2,1 Prozent und Kia Motors 2,2 Prozent zulegen. Unter den Banken verteuerten sich Kookmin Bank um 2,7 Prozent und Woori Finance um 2,6 Prozent. Dagegen gaben Korean Air wegen anhaltend hoher Treibstoffpreise 2,2 Prozent ab.
In Taiwan stieg der TAIEX um 1,51 Prozent auf 8179 Stellen und blieb damit hinter den übrigen asiatischen Indizes zurück. Die Marktteilnehmer waren vor allem durch die Unruhen in Tibet verunsichert, die am kommenden Wochenende den Wahlerfolg des china-freundlichen Präsidentschaftskandidaten Ma Ying-Jeou gefährden könnten. Bisher hatte dessen Sieg als nahezu sicher gegolten. Dementsprechend kamen insbesondere die china-sensitiven Papiere unter die Räder. China Airlines flatterten um 2,98 Prozent nach unten, EVA Air fielen um 1,62 Prozent und Hotel Holiday Garden um 7 Prozent. Dagegen kamen im Finanzsektor Cathay Financial um 3,75 Prozent und Chinatrust Financial um 4,85 Prozent voran. Unter den Technologiewerten verbesserten sich Taiwan Semiconductor um 3,67 Prozent und United Microelectronics um 1,44 Prozent. Quanta Computer stiegen um 2,04 Prozent. Acer gaben 0,19 Prozent ab.
In China verbesserte sich der Shanghai Composite Index um 2,53 Prozent auf 3761 Punkte; der Shanghai A-Share Index gewann 2,52 Prozent auf 3947 Zähler hinzu.
| 23.07.2008 | Sony abwarten | Asia Investor | |
| 20.06.2008 | Sony kaufen | Der Aktionärsbrief | |
| 30.05.2008 | Sony Kursziel 6.500 Yen | Geldbrief | |
| 21.05.2008 | Sony kaufen | Asia Investor | |
| 02.05.2008 | Sony direkt in Tokio kaufen | Geldbrief |
Aktien in diesem Artikel
| Sony | 26,2 | -2,3% | |
| Sumitomo Mitsui Financial Group | 4.935,0 | -5,2% | |
| Toyota Motor | 29,4 | -1,7% | |
| Nintendo | 322,0 | -2,1% | |
| Komatsu | % | ||
| Honda Motor | 22,4 | -0,9% | |
| Nomura | 9,4 | -4,1% | |
| Bank of Communications | 0,8 | -3,0% | |
| China Merchants Bank | % | ||
| China Mobile (Hong Kong) | 8,9 | +0,7% | |
| Hang Lung Properties | 2,1 | -3,3% | |
| New World Development | 1,2 | -4,7% | |
| Alibabacom | 0,8 | -3,1% | |
| Hyundai Motor | 8,5 | -0,6% | |
| Kookmin Bank (Spons ADRs) | 36,0 | -3,2% | |
| LG Electronics | 16,0 | -3,2% | |
| Samsung Electronics | 125,0 | -1,6% | |
| Acer | 6,0 | -3,2% | |
| Quanta Computer | % | ||
| Taiwan Semiconductor Manufacturing | 6,3 | -3,0% | |
| United Microelectronics | % |
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